Ja, das ist schwere Kost zum verregneten Sonntagmorgen. Und wie schon geschrieben - die tägliche Realität.
Es gibt immer wieder die Frage und leichtes Unverständniss dafür, dass z.B. in meinem Bootsrevier, die Havel rund um Berlin, Potsdam und Brandenburg, es so strenge und sehr begrenzte Geschwindigkeits-Limitierungen gibt. Und immer verteidige ich das. So viele Segler, Surfer und vor allem Ruderer/Paddler...das geht schon in Ordnung so. Oft schon wurde ich belächelt, weil ich mich an die Begrenzungen halte. Schon aus Angst, einen Schwimmer oder Ruderer zu erwischen. Auch auf der Elbe bin ich immer das Weichei, dass bei jedem Ruderboot/Paddler drosselt. Danken tun es aber schon die meisten von der Muskelantriebsfraktion.
Nun kann ich von meiner Terasse der Hazienda aus den Templiner See zu einem großen Teil überblicken und sehe dort aus oft, dass je größer der Pott, desto rücksichtsloser wird gefahren. Gerade die erwähnte Yachten zimmern völlig haltlos übers Gewässer. Passiert ist dort bisher noch nicht viel, dass ist aber ausschließlich der Präsenz der WaschPo geschuldet. Wenn die nicht wären, gäbe es auch dort diesen Krieg. Aber auch mit den "Kleinen" geht es ab und zu durch. Aber eher selten, denn die drakonischen Strafen treffen uns "Kleine" sehr hart. Mir haben die Wasserhüter aber schon selbst berichtet, dass hohe Strafen von den Eignern der großen Schiffe lächelnd gezahlt werden.
Ja - und hier schlagen natürlich die Wogen hoch und der Artikel samt Deinem Posting polarisiert. Soll er ruhig. So wie da ist es immer im Leben, Futter für Soziologen und Verhaltensforscher. Ich möchte aber gerne Deine Überschrift moderieren und etwa den Zusatz "Unfall....." anfügen.
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Besten Gruß, Lorenz
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