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Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens

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  #1  
Alt 26.05.2013, 08:42
Mephisto Mephisto ist offline
von der Ostsee
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Standard Wenn ich sowas lese kommt mir echt die Galle hoch.../dram. Unfall Lübecker Bucht 2011

Für alle, die dieses Wochenende die geilen großen Motoryachten bei der Ancora-Messe anstarren ...
Für alle, die gern bei 35 Kn ihren Veuve Clicquot auf der Flybridge genießen ...
Für alle, die gerne "im Recht sind", auch wenn dabei ab und zu die Verhältnismäßigkeit flöten geht ...

Für all diese hier ein kleiner, sehr bitterer Schluck aus der Pulle mit der Aufschrift Realität.

Für alle anderen: Unbedingt lesen! Es ist einfach empörend ... und zum Kotzen!


http://www.zeit.de/2013/21/surfunfall-ostsee-motorjacht

Nachtrag: und hier der link zum offiziellen Untersuchungsbericht des BSU:
http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pd...ublicationFile
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Mit seemännischem Gruss
Markus

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Geändert von Mephisto (26.05.2013 um 08:45 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #2  
Alt 26.05.2013, 09:55
Benutzerbild von bernhard
bernhard bernhard ist offline
bootlos,.....
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Standard ????

ich versteh nicht warum du so aggressiv darauf reagierst. es handelt sich dabei um einen sehr schlimmen unfall, wie er im straßenverkehr oft vorkommt. es gibt dazu ein gutachten, das besagt, dass die ce certifizierung des schiffes in wirklichkein nicht in ordnung ist, dafür kann aber der eigner nichts, der das schiff sicher in gutem glauben, dass alles den gesetzen und vorschriften entspricht erworben. er hat nach dem unfall das opfer geborgen, und ärztlicher versorgung zugeführt, und sich der unfallaufarbeitung gestellt. das gutachten hast du selbst eingestellt. wenn einer von uns, gott schütze uns davor, dass sowas jemals passiert, einen schwimmer erwischt, weil er ihn nicht gesehen hat, dann ist das im grunde das gleiche, ein schrecklicher unfall. oder ist es nur der neid, wegen der teuren schiffe, der dich so "auszucken" läßt?
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lg bernhard

Wenn du ein Schiff bauen willst, dann schicke deine Männer nicht Holz zu holen
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem Meer
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  #3  
Alt 26.05.2013, 09:55
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Lori Lori ist offline
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Ja, das ist schwere Kost zum verregneten Sonntagmorgen. Und wie schon geschrieben - die tägliche Realität.

Es gibt immer wieder die Frage und leichtes Unverständniss dafür, dass z.B. in meinem Bootsrevier, die Havel rund um Berlin, Potsdam und Brandenburg, es so strenge und sehr begrenzte Geschwindigkeits-Limitierungen gibt. Und immer verteidige ich das. So viele Segler, Surfer und vor allem Ruderer/Paddler...das geht schon in Ordnung so. Oft schon wurde ich belächelt, weil ich mich an die Begrenzungen halte. Schon aus Angst, einen Schwimmer oder Ruderer zu erwischen. Auch auf der Elbe bin ich immer das Weichei, dass bei jedem Ruderboot/Paddler drosselt. Danken tun es aber schon die meisten von der Muskelantriebsfraktion.

Nun kann ich von meiner Terasse der Hazienda aus den Templiner See zu einem großen Teil überblicken und sehe dort aus oft, dass je größer der Pott, desto rücksichtsloser wird gefahren. Gerade die erwähnte Yachten zimmern völlig haltlos übers Gewässer. Passiert ist dort bisher noch nicht viel, dass ist aber ausschließlich der Präsenz der WaschPo geschuldet. Wenn die nicht wären, gäbe es auch dort diesen Krieg. Aber auch mit den "Kleinen" geht es ab und zu durch. Aber eher selten, denn die drakonischen Strafen treffen uns "Kleine" sehr hart. Mir haben die Wasserhüter aber schon selbst berichtet, dass hohe Strafen von den Eignern der großen Schiffe lächelnd gezahlt werden.

Ja - und hier schlagen natürlich die Wogen hoch und der Artikel samt Deinem Posting polarisiert. Soll er ruhig. So wie da ist es immer im Leben, Futter für Soziologen und Verhaltensforscher. Ich möchte aber gerne Deine Überschrift moderieren und etwa den Zusatz "Unfall....." anfügen.
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Besten Gruß, Lorenz
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Ferdi (26.05.2013), fossil (29.07.2013), Lucalino (29.07.2013), Mephisto (26.05.2013), muldepirat (26.05.2013), rossi71 (26.05.2013), tlaki (26.05.2013), trixi1262 (26.05.2013)
  #4  
Alt 26.05.2013, 10:14
Mephisto Mephisto ist offline
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Bernhard, ich reagiere deswegen so weil es wieder einmal zu zeigen scheint dass Geld wirklich Menschen verderben kann. Es ist eine Sache ob man zu schnell fährt, die Geschwindigkeit nicht anpasst, aber es ist meiner Meinung nach etwas ganz anderes wenn man danach nicht einmal dazu steht was man angerichtet hat, sondern im Gegenteil noch versucht den Spiess umzudrehen und sich selber als Leidtragenden darstellt.

Es tut mir leid, aber Deine Auffassung der Dinge widerspricht der meinen gänzlich: sicher, der Eigner der Sunseeker hat ein Schiff erworben welches anscheinend nicht den Vorschriften entsprach, dafür kann er vielleicht nichts. Aber Du willst doch nun nicht allen Ernstes behaupten dass man mit dem Erwerb einer Motoryacht gleichzeitig den Verstand in Zahlung gibt??? Angepasste Geschwindigkeit hat doch nichts mit der Zertifizierung eines Schiffes zu tun...
Wenn ich mich in einem Gebiet befinde von dem bekannt ist dass es viel frequentiert wird auch von Wassersportlern anderer Kategorien, dann kann ich doch nicht mit einem 44-Tonnen-Koloss mit 38 kn da längsbratzen...! Also, MIR sagt mein gesunder Menschenverstand das.....

Was mich aber wirklich wütend macht bei dieser Geschichte ist die Kaltschnäuzigkeit mit der der vermeintliche Unfallverursacher mit dieser Sache umgeht...

Und: Nein ich bin sicherlich nicht neidisch auf jemanden der sich eine Yacht leisten kann die ich mir im Leben nicht werde zusammensparen können, warum sollte ich? Ich habe sogar etwas was der Eigner der Sunseeker nicht zu haben scheint: Anstand!
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Markus

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  #5  
Alt 26.05.2013, 10:19
muldepirat muldepirat ist offline
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Zitat:
Zitat von Lori Beitrag anzeigen
Auch auf der Elbe bin ich immer das Weichei, dass
bei jedem Ruderboot/Paddler drosselt. Danken tun es aber schon die
meisten von der Muskelantriebsfraktion.

Nun kann ich von meiner Terasse der Hazienda aus den Templiner See zu
einem großen Teil überblicken und sehe dort aus oft, dass je größer der
Pott, desto rücksichtsloser wird gefahren. Gerade die erwähnte Yachten
zimmern völlig haltlos übers Gewässer. Passiert ist dort bisher noch nicht
viel, dass ist aber ausschließlich der Präsenz der WaschPo geschuldet.
Wenn die nicht wären, gäbe es auch dort diesen Krieg.

Lori, da bist Du nicht der einzige der da vom Gas geht. Erst am letzten
Sonntag als ich mit Ralf und meiner Familie unterwegs war, haben wir so
eine Situation in Pirna an der Copitzer Brücke erlebt. Das Foto ist wenige
Augenblicke danach gemacht.



Das Motorboot, das im dritten Brückenbogen von links noch zu sehen ist,
hat erst noch einen Schwenk nach rechts gemacht um zwischen den Boot
am rechten Ufer und dem Paddelboot daneben durch zu fahren. Um dann
noch die Brückendurchfahrt zu erreichen wieder einen Schwenk nach links.
Die dabei entstehenden Wellen sind in das Paddelboot geschwappt .
Als wir dann heran kamen saßen da eine Familie mit zwei Kindern drin, die
auch nur durch die Brücke fahren wollten. Denen konnte man nun wirklich
nicht vorwerfen das sie sich im Fahrwasser befanden und dabei irgend jemanden
behindert haben. Im Boot stand eine Menge Wasser. Die mußten erst einmal am
Ufer anlegen um das Boot vom Wasser zu befreien.
Das sind genau solche Situationen die nicht sein müssen und für die ich
überhaupt kein Verständnis habe. Da muß man sich nicht wundern, wenn es
oft zu solchen Situationen kommt, das die Behörden Beschränkungen oder
sogar Fahrverbote für bestimmte Gebiete erlassen.
Ich fahre auch gerne das was mein Boot hergibt. Aber nur dort wo ich
keinen gefährde.
__________________
Viele Grüße vom Mulde

Christian

Das ist wieder motorisiert
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Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen.

BH-S 800 Volvo Penta ML 450 40 PS mit Pinne
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Geändert von muldepirat (26.05.2013 um 10:30 Uhr)
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  #6  
Alt 26.05.2013, 10:29
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Emil Emil ist offline
Mein Fehler war´s nicht.
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@Mephisto

Guten Morgen,

ich bin ebenso enstsetzt wie Du, allerdings sehe ich keine direkte Korrelation zwischen Reichtum, Luxus und (fehlendem) Verantwortungsbewusstsein. Die Idioten sind imho über alle soziale Schichten gleichmäßig veteilt. Auf dem Wasser wie auf der Straße.

Gruß
Emil
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Gruß
Markus / The artist formally known as Emil


Erst arbeitest Du und ich ruhe mich aus, dann ruhe ich mich aus und Du arbeitest.

Zodiac N-ZO 680
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Mercury F 5 Sailpower MLHA
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  #7  
Alt 26.05.2013, 11:19
Mephisto Mephisto ist offline
von der Ostsee
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Emil,

unter Verantwortungsbewusstsein verstehe ich aber auch dass ich zu meinen Taten stehe und nicht versuche alles unter den Tisch zu kehren, die Tatsachen verdrehe und versuche (mit viel Geld) den Kopf aus der Schlinge zu ziehen....
Mal ganz abgesehen von der Selbstverständlichkeit dass sich einfach gehört ein Opfer zumindest mal zu besuchen und sein Mitgefühl auszudrücken...

Sowas hat nach meiner Auffassung noch nicht mal etwas mit guter Seemannschaft zu tun, sondern ist eigentlich doch generell eine Selbstverständlichkeit...

Der Unfall als solches mag durchaus auch minder reich Bemittelten passieren, im Regelfall können die sich aber nicht solche Anwälte leisten....
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Markus

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fossil (29.07.2013)
  #8  
Alt 26.05.2013, 11:25
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Ich les da nix von viel Geld und teuren Anwälten.
Einer war ein bissl flott, der andere pfeifft auf die Ausweichregeln. Beim Skipper der Yacht koennte man allenfalls ueber das Tempo reden, sonst hat er nix falsch gemacht.

cu
martin
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bernhard (26.05.2013), Saemann (26.05.2013)
  #9  
Alt 26.05.2013, 11:58
Mephisto Mephisto ist offline
von der Ostsee
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Es ist schon interessant wie unterschiedlich dieses Thema auf unterschiedlichen Plattformen hier im Netz diskutiert wird.

Dieses Forum hier ist (logischerweise) ein Motorbootforum, und daher sind die Meinungen die ich hier höre auch gänzlich anders als in anderen Foren oder Seiten.

Ich selber bin auch als Surfer zum Wassersport gekommen, das was so ca vor 30 Jahren. Mit der Zeit bin ich dann eher zum Segler geworden und surfe nun eigentlich gar nicht mehr.
Als Segler bin ich auch seit vielen Jahren auf der Ostsee und manchmal auch im Binnenbereich auf unterschiedlichsten Schiffen/Kats/Jollen unterwegs.
Vor ca 20 Jahren bin ich dann zum Organ-Team der Travemünder Woche gestossen und war dann lange Zeit für die Sicherung der Regatten auf dem Wasser (mit) zuständig. Damals habe ich mich auch mit dem Schlauchbootvirus infiziert und begleite auch heute noch mit meinem Rib viele Regatten auf hiesigen Gewässern zu Sicherungs-/Rettungs-/Trainingszwecken...

Es mag aber durchaus sein dass ich (im Gegensatz zu anderen) noch immer mehr Seglerblut als Motorbootfahrerblut in den Adern habe, daher reagiere ich vielleicht auf solche Artikel in der Presse anders als manch anderer hier im Forum.

Wie soll denn ein Surfer mit einem Sinker bei schwachem Wind einem mit 38 kn heranstürmenden Monstrum ausweichen wenn er da so langsam vor sich hindümpelt oder gar im Wasser liegt?

Es ist mir schon klar dass auch in einem Forum wie diesem die Mitglieder einen Querschnitt durch alle Gesellschaftsschichten abgeben, und es verwundert mich daher auch gar nicht hier solche Meinungen zu hören...

Jeder soll und darf natürlich einen eigene Ansicht über die Dinge haben, aber wir in diesem (Motor-) Forum sollten uns nicht anmassen auf andere Wassersportler herabzusehen (und irgendwie habe ich das Gefühl das hier in der einen oder anderen Äusserung zwischen den Zeilen lesen zu können)...

Ich will hier niemandem auf den Schlips treten sondern zum Nachdenken anregen...
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Markus

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Schneiderfisch (27.05.2013), tlaki (26.05.2013)
  #10  
Alt 26.05.2013, 12:09
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Zitat:
Zitat von Emil Beitrag anzeigen
@Mephisto

Guten Morgen,

ich bin ebenso enstsetzt wie Du, allerdings sehe ich keine direkte Korrelation zwischen Reichtum, Luxus und (fehlendem) Verantwortungsbewusstsein. Die Idioten sind imho über alle soziale Schichten gleichmäßig veteilt. Auf dem Wasser wie auf der Straße.

Gruß
Emil
Das ist wohl wahr so. Aber das Reichtum von Vorteil ist,
zeigt der Artikel auf Seite 6. Der Yachteigner hat ein eigenes
Gutachten erstellen lassen, in dem behauptet wird der
Surfer wollte ihn überholen. Und das obwohl das BSU-Gutachten,
als auch die Wetterdaten eindeutig sind! Der Surfer wird
mit den Verletzungen noch Jahre physisch und psychisch
leiden. Der Yachteigner wird mit Hilfe seines Reichtums,
seiner Anwälte und einer Lahmarschigen deutschen Justiz,
sich über Jahre durch die Instanzen streiten, bis das Opfer
angemessen entschädigt wird. Wenn überhaupt, in Deutschland
gilt ja Täterschutz vor Opferschutz.
Das weitere Groteske an der Geschichte ist für mich,
das die Englische Sunseeker-Werft ihre Yachten in Italien
zertifizieren lässt. Da stellt sich die Frage ist die
Englische Klassifikationsgesellschaft Lloyd’s Register of Shipping
genauer als die Registro Italiano Navale (RINA) ?
Will man ein 800€ Schlauchboot anmelden muß man ein
CE-Zertifiekat vorweisen. Aber eine 2,5 Milionen-Yacht
hat ein Zertifiekat, das nicht mal das Papier wehrt ist
auf dem es gedruckt ist. Sunnseeker hat sich der Moral seiner
Kundschafft bestenst angepasst. Nur der Profit zählt.
__________________
Grüße aus dem Bergischen Land Thomas.

Bei uns im Bergischen regnet es
oder die Glocken läuten.
Wenn beides zusammen kommt ist Sonntag
.
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4630 (26.05.2013), Lori (26.05.2013), rossi71 (27.05.2013)
  #11  
Alt 26.05.2013, 12:15
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Nicht böse sein. Aber du scheinst ein typisches Opfer der medialen Berichterstattung zu sein.

Letztlich scheint ja bei dir der Größere immer automatisch der Böse zu sein.......

Wer letztlich im Recht war oder nicht entscheidet immer noch das Gericht, und nicht die Zeitung.
Gutachten zu lesen und zu deuten ist auch eine schwere Sache, wie man in diesem Gutachten auch erkenne kann.
Es werden viele Fehler und Unstimmigkeiten BEIDER Unfallgegner aufgeführt, von wegen,,"der Bootsfahrt ist Schuld"!!!!
__________________
Bernhard Stummer
office at best minus data dot at
Bootsboerse.at

Bearbeite deine Signatur
sorry, aber mein ipad,schreibt mir meine Tippfehler vor...
Schlauchlegende: Semperit 5ps, Metzeler Brigant 20ps, Zodiac MKII classik 25ps, Bombard C4 40ps, Selva 460 60ps
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desmo (27.05.2013)
  #12  
Alt 26.05.2013, 12:35
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Zitat:
Zitat von berny Beitrag anzeigen
Nicht böse sein. Aber du scheinst ein typisches Opfer der medialen Berichterstattung zu sein.

Letztlich scheint ja bei dir der Größere immer automatisch der Böse zu sein.......

Wer letztlich im Recht war oder nicht entscheidet immer noch das Gericht, und nicht die Zeitung.
Gutachten zu lesen und zu deuten ist auch eine schwere Sache, wie man in diesem Gutachten auch erkenne kann.
Es werden viele Fehler und Unstimmigkeiten BEIDER Unfallgegner aufgeführt, von wegen,,"der Bootsfahrt ist Schuld"!!!!
Von dir habe nichts anderes erwartet.
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Grüße aus dem Bergischen Land Thomas.

Bei uns im Bergischen regnet es
oder die Glocken läuten.
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  #13  
Alt 26.05.2013, 12:49
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Zitat:
Zitat von Mephisto Beitrag anzeigen
Wie soll denn ein Surfer mit einem Sinker bei schwachem Wind einem mit 38 kn heranstürmenden Monstrum ausweichen wenn er da so langsam vor sich hindümpelt oder gar im Wasser liegt?
So nahe komm ich doch an ein Boot dieser Grösse garnicht ran. Wenn ich sowas daherkommen sehe, aendere ich den Kurs schon von weitem so, dass ich auf jeden Fall hinten vorbeifahre. Noch dazu wenn ich der Ausweichpflichtige bin.

Ich kann ja auch nicht mit dem Radl ueber ne Nachrangtafel brettern und der Typ im teuren Auto ist dann schuld, weil er mehr Kohle hat als ich

cu
martin
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Ferdi (26.05.2013), rossi71 (27.05.2013)
  #14  
Alt 26.05.2013, 12:49
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Ja, das stimmt sicher, wir haben hier nur den Artikel einer Zeitung und den bestimmt neutraleren Bericht der BSU. Keiner war dabei, es gibt natürlich immer 2 Seiten....der Bootsfahrer hat's angeblich nur knallen gehört - der Surfer kann sich angeblich an nichts erinnern...

Wie es im Bootseigner drinnen aussieht, weiß auch keiner ausser er selbst.

Klar ist auch, dass sich eine Werft und deren Kundschaft nicht an's Knie pinkeln lassen will, der Surfer aber seinerseits auch nicht als Täter oder Verursacher dastehen möchte, zumal sein Leben offenbar echt am A.... ist.

Rücksichtslosigkeit auf dem Wasser erlebe ich selber auf meinen Haveltouren beinahe immer, natürlich von großen und kleinen Booten. Es fällt auch auf, dass das übliche Grußverhalten & Rücksicht auf dem Wasser mit der Größe des Bootes merklich abnimmt. Von der Fly grüßt kaum Einer. Aber das ist natürlich meine subjektive Wahrnehmung.

Wir hatten vor einiger Zeit hier einen Unfall mit Schlauchboot und Ruderer erlebt. Durch glückliche Umstände ist es nur bei einem zerstörten Carbon-Boot und blauen Flecken+Schreck beim Ruderer geblieben, am beteiligten Schlauchboot war gar nichts passiert. Natürlich hat die Versicherung des Schlauchbootfahrers alles bezahlt, aber auch da bleiben Fragen. Das Schlauchboot fuhr klare Linie mittig der Fahrrinne. Was macht z.B. eigentlich ein Ruderer mitten im breiten Fluss QUER zur Fahrrinne (er lies sich nach eigenen Angaben "treiben")?
Aber da waren natürlich gleich alle motorisierten Schlauchbootfahrer die Schuldigen, unsere Truppe hat ihren Ruf weg und bei den Rudervereinen (ich habe mehrere Aktive und Trainer in der Nachbarschaft) sind wir nun die "Bösen". Am 1. Mai konnten wir es z.B. erleben, immer sofort angebrüllt zu werden.
Auf der Elbe gibt es auch immer mehr Veranstalter, die z.B. als Event eine Fahrt flussab mit großen Schlauchbooten (mit mind. 10 Mann) per Paddel anbieten. Wir haben es schon oft erlebt, das die Boote völlig orientierungslos auf der Elbe in der Fahrrinne herumeiern. Da wird auch ein breiter Fluss schnell eng, gerade wenn man mit Marschgeschwindigkeit zu Berg um eine Biegung kommt. Mit Motorbooten kann man noch ausweichen, aber ein Dampfschiff oder ein Schleppverband?

Und noch ein Gedanke: ich war bisher nur 2 Mal auf dem Meer mit eigenem (Charter-) Boot unterwegs, dafür aber schon oft mit großen Fähren. Ich kann mir aber lebhaft vorstellen, dass man eine im Wasser treibende Person und ein Board locker übersehen kann.
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Besten Gruß, Lorenz
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birog (26.05.2013), muldepirat (26.05.2013), tlaki (26.05.2013)
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Alt 26.05.2013, 12:51
Mephisto Mephisto ist offline
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Berny, das habe ich weder gesagt noch gemeint, es ist Deiner eigenen Interpretation der Dinge entsprungen...

Auch bin ich sicher kein "Opfer der medialen Berichterstattung", sondern ich sehe lediglich die Fakten und Schlussfolgerungen die die Untersuchung des BSU ergeben haben, und diese decken sich in keinster Weise mit den Schilderungen die der Yachteigner gemacht hat (zugegebenermassen laut "Zeit"-Artikel)...

Wie gesagt, es ist schon verständlich wenn in unterschiedlichen Foren/Plattformen auch unterschiedliche Meinungen vorherrschen, allerdings hätte ich hier doch mit mehr Verständnis für den Surfer und weniger mit "In-Schutznahme" des Yachteigners gerechnet....
Wir sind doch alle Wassersportler, egal ob unter Segel oder Maschine oder Muskel... Muss man denn da denn immer alles bis zum Limit ausreizen? Ohne Rücksicht auf Verluste?
Rücksichtnahme und vorausschauendes Verhalten habe ich in langen Jahren auf dem Wasser selber gelernt und auch vielen anderen zu vermitteln versucht.

Und Berny, das Gutachten vermag ich sehr wohl richtig zu deuten, ich bin seit über 20 Jahren selber in der Berufsschiffahrt tätig.

Mein Rechtsempfinden (oder vielleicht besser Gerechtigkeitsempfinden) ist vielleicht einfach anders als das Anderer....
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Mit seemännischem Gruss
Markus

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tlaki (26.05.2013)
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