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| Festrumpfschlauchboote Rib´s Alles zu Schlauchbooten mit GFK oder festem Rumpf |
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#1
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Hallo mein Name ist Axel.
Ich stehe vor folgendem Problem. Im Juni habe ich mir ein Wiking Seetörn mit einem Johnson VRO 70 zugelegt um in Kroatien ein wenig Spass zu haben. Hat auch alles soweit gut funktioniert bis ich am 6 Tag abgeschleppt werden musste, da der Motor nicht mehr laufen wollte. Nachdem ich in den Hafen zurückgeschleppt wurde habe ich das gute Stück wieder zum Laufen gebracht. 2 tage vor Urlaubsende blieb der Motor plötzlich ca. 200 m vor einer Insel wieder stehen. Er lies sich starten ging aber nach ca. 3-4s wieder aus. Desweiteren müssen zwei Schläuche nach ca. 3 Tagen etwas nachgepumpt werden, der dritte jeden Tag. Motor und Boot sind BJ 1984 haben zusammen mit Trailer 2000 EUR gekostet. Ich weiss das man für das Geld nicht sehr viel erwarten kann. Ich werde versuchen das ganze wieder zu verkaufen und mir für den nächsten Urlaub was anderes zuzulegen. 1. Ein gebrauchtes Konsolenboot (Quicksilver, Sessa) ist für 7000-11000 zu bekommen und sogar recht gut ausgestattet. 2. Ein Schlauchboot mit Festrumpf. Bisher habe ich kein Schlauchboot gefunden bei dem ich mit entsprechender Ausstattung in dem obigen Preisrahmen hinkomme. Eigentlich wollte ich nicht mehr als 6000EUR ausgeben. Für 6900 wird bei Boat 24 ein Valiant 520 (BJ 2001) mit einem Johnson VRO70 BJ. 1979 angeboten. Das Boot ist bestimmt gut hat aber nur die Grundausstattung. Wenn ich mir die Polster, eine weitere Sitzmöglichkeit und einen entsprechenden Sonnenschutz + einen neueren Motor mit ca. 200 Betriebsstunden zulege, muss ich bestimmt weitere 6000 EUR investieren und liege höher als bei einem Konsolenboot. 3. Das Wiking noch 2-3 Jahre behalten, einen anderen Motor zulegen und noch ein bischen sparen. Ich bin hin und her gerissen und kann mich nicht so richtig entscheiden. Was könnt Ihr mir empfehlen. Ich brauche jemanden oder mehrer zu diskutieren bzw. mich beraten zu lassen. Ich hab auf jeden Fall vor auf die Interboot (Bodensee zu fahren). Vielleicht kann ich dort ein Schnäpchen machen. Gruß Axel |
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#2
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hi axel!
die frage konsolenboot oder rib ist eine glaubensfrage. der eine schwört auf das eine, der andere auf das andere. in der 5 meter klasse liegt ein schlauchboot einfach stabiler im wasser. ich mein damit, wenn zb 4 personen an bord sind und alle rennen auf eine seite, deil irgendwer sagt: "wow, ur schön klar das wasser da", dann hast auf einem festrumpfboot das gefühl, dass das boot jeden augenblick umkippt. das hast am schlauchi nicht. dafür hat zb eine centerkonsole eine weit größere sonnenliege vorne. wirkliche ratschläge oder kaufentscheidungen wird dir hier niemand geben können. hängt alles davon ab, was dir besser gefällt und was deinen persönlichen anforderungen besser entspricht. punkto preis ist eine objektive aussage schon einfacher. da ist ein festrumpfboot günstiger. lg martin |
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#3
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Hi Axel,
Zitat:
Wiking Schläuche selber lecken eher selten.. Schau mal ob, wenn du die Ventile mit Spülmittel einstreichst, diese gleich oder nach einige Zeit (ca. 15 Minuten) Bläschen werfen. Wenn das der fall ist, einfach die Dichtungen >hier< eben austauschen.. dann ist das Problem schon mal weg... Gruß, Frank
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.. Ein Tag nicht geklebt, ist wie ein Tag nicht gelebt.... ------------------------------------------------------ ... wer bei mir im Text Schreibfehler findet, darf sie gleich behalten... ------------------------------------------------------ www.schlauchbootreparatur.de |
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#4
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Hallo Axel,
ich würde mich an deiner Stelle für Variante 3 stark machen. Erstens, wie Frank der Holländer schon gesagt hat, sind die Schäden am Schlauch sicher in den Griff zu kriegen, wenn sie überhaupt da sind. Und wenn das Boot dann die Luft hält, geht es dir auch schon besser. Zweitens: was hat denn der Motor? Bring den mal in eine gescheite Werkstatt. Der sollte doch vielleicht noch zum sicheren Laufen zu bringen sein. Und drittens: Wenn du noch nicht lange ein Boot hast (?so klingt es ja), dann sammle nicht nur Geld, sondern auch Erfahrung. Was ist gut an deinem Boot? Was stört dich? Einfach ausprobieren. Mach dir eine Liste! Dann wirst du später besser entscheiden können. Gruß Jörg |
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#5
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Zitat:
kann ich nur voll unterstreichen. Mein vorheriges Boot war ein Konsolenboot, habe ich auch jahrelang viel Spaß mit gehabt, allerdings nur auf Binnengewässer (Gardasee). Vorteile: mindestens 50% größeres Platzangebot, leichter zu reinigen (innen wie außen mit Dampf-Hochdruck), deutlich preiswerter. Aber..... mein, was Wasser angeht, eher ängliches Weib hat sich auf dem Ding nie wirklich wohlgefühlt. Also wieder ein Schlauchi gekauft, Frau fährt gerne mit mir auf dem Lago, ich hab' mehr Arbeit mit dem Teil, dafür aber auch wesentlich mehr Fahrspaß und kann vor allen Dingen wieder meine gelegentlichen Abenteuertörns auf der Hochsee fahren - die allerdings immernoch ohne Frauchen. Gruß, Ingo |
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#6
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Danke für eure Beiträge,
die grössten Sorgen macht mir mein Motor. Ich hab keine grosse Lust viel Geld in die Kiste zu investieren. Nächste Woche werde ich mich nochmals mit dem Motor beschäftigen. Zum Boot: Ich gehe auf jeden Fall auf die Interboot und hör mich einfach mal so rum. Vielleicht kann ich dort auch das ein oder andere Boot mal fahren. Gruß Axel |
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#7
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Hi,
wenn man ein Rib mit einem reinen Festrumpfboot, sei es Konsolenboot oder normales Sportboot vergleicht, so darf man keinesfalls verallgemeinern. Ein 5m-Festrumpfboot muß keineswegs gleich kränken und es gibt zahlreiche mit 5m Länge, die genauso seetüchtig und butterweich durch die Welle gehen, wie die gehobenen Ribs mit sehr guten Rauhwassereigenschaften . Hängt vom Hersteller bzw. dessen verwendeter Rumpfform ab. So haben viele vom Schlauchboot zu gebrauchten Norweger-Booten gewechselt, wie Draco oder Scibplast, wo man für 6.500,- € schon ordentliche Gebrauchtboote zwischen 5 und 6m bekommt. Diese Boote brauchen keinen Vergleich mit einem Zar zu scheuen, was das Fahrverhalten angeht, sind aber nicht so schnell. Andere GFK-Boote sind schneller, aber schlagen stark bei Welle. Es ist IMHO nicht nur eine Frage der Philosophie, sondern in einer bestimmten Preislage vornehmlich eine Frage des Geldbeutels. Wenn man nur bis 8.000,- € ausgeben kann, dann ist man IMHO mit einem reinen Festrumpfboot besser bedient, wenn es einen guten Deep-V-Rumpf hat. Frauchen fährt in aller Regel auch viel lieber auf einem GfK-Boot hinter der Windschutzscheibe mit , als auf einem kleinen Ribberl. Bei den schönen großen Ribs relativiert das frauliche Sicherheits und Wohlfühlempfinden, aber das ist dann auch eine deutlich andere Preisliega, dh. doppelter Preis aufwärts. Viele wechseln, wenn sie sich vergrößern wollen, von einem Schlauchboot zu einem Festrumpfboot, weil ein gutes Rib in der 5m-Klasse aufwärts für viele finanziell einfach nicht mehr darstellbar ist, so geil das Ribfahren auch ist. Gruß Justin |
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#8
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Hallo Justin,
das mit den Preisen hab ich mittlerweile auch bemerkt. Momentan habe ich ein Angeboot für ein Valiant 520 BJ 2001 mit einem alten Johnson VRO 70 zusammen für 6900EUR gefunden. Sowas könnte ich mir noch vorstellen und nach und nach wieter (Ausstattung) aufrüsten. Gruß Axel |
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#9
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Zitat:
Butterweich muss nicht unbedingt gut sein. Kommt dann auch aufs Fahrgebiet an. Aber je leichter es eintaucht (butterweich) umso tiefer tut es das auch. Und irgendwann hab ich den Bug unterm Wasser. Oder es findet sich doch noch irgendwas, dass mir die Eintauchbewegung abbremst, dann patscht es spaetestens an dem Punkt. Krängen ist sicher ein Problem. Je hoeher der Schwerpunkt und je tiefer der Rumpf. Mein altes Schlauchboot musste sich den Rumpf mit Wasser vollsaufen, damit die Schläuche die Krängung beim Einsteigen verhindern. Ich hatte das Vergnuegen mit einer 8m Searay am Samstag ein paar seitliche Wellen mit meiner durchs Schlauchboot gewonnenen Unbekümmertheit zu nehmen - ich dachte wir kentern. Und auch der Fahrlehrer rief plötzlich Aufpassen! Alles in allem hat das Boot trotz seiner Groesse und fast 3t Gewicht, auf jede Person reagiert, die sich auf eine andere Seite bewegte. Dafuer faehrt es sich bei der Länge und dem gewicht natuerlich easy gegen die Wellen auf der Donau. Nur seitlich darf dich nix erwischen. Am kleinen Boot das gleiche. Eher weich in den Wellen, aber extreme Reaktionen auf jede Lenkbewegung und Gewichtsverlagerung. Ich flog da beim MOB von einem Eck ins andere. Kenn ich vom Schlauchboot alles nicht. Ich wuerd mich wenns um Sicherheit und Fahrverhalten geht immer fuers (richtige) RIB entscheiden, wenn Platzangebot, Pimpfaktor und Preis im Vordergrund stehen, ein reines GFK Boot. cu martin |
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