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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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Hallo Leute,
ich möchte den Donaubeitrag und die Aktion „Motor verloren“ einmal zur Diskussion und Nachdenken zum Thema „Sicherheit“ ausweiten. Wir sollten allerdings nicht mehr über das Verbolzen, sondern um Reaktionen und Aktionen während den Hilfsmassnahmen . Ich weiß selber, dass man im „Rudelbetrieb“ und nichts anders ist ein Ausflug mit mehr als drei Forums-Booten, seine Ansichten leicht ändert. Da fährt auch plötzlich der „Hans“ auf einer 20 km/h Strecke mit 38 km/h, obwohl er sonst dort nie mehr als 25-30km/h fährt. Das ist nun mal so. Was können wir aber tun, wenn wir im Rudelbetrieb mit mehr als vier oder fünf Booten unterwegs sind und es passiert etwas außergewöhnliches auf einer vielbefahrenen Binnenwasserstrasse wie den Rhein, die Donau oder auch die Maas ( wer es nicht glaubt, kann ja mal um Maasbracht rumfahren) ? Natürlich kann nicht alles gemacht werden, was ich jetzt aufliste. Es ist natürlich stark von der Ausrüstung und der Boots- bzw. Personenanzahl abhängig. Trotzdem stelle ich es zur Diskussion. - alle Beteiligten legen ihre Westen an - Rettungsmittel Boje, Rettungsring werden bereitgelegt - Auf Kanal 10 (Binnenfunk) wird per „Sécurité“ die Binnenschifffahrt gewarnt - Ein Boot wird vor der Gefahrenstelle posioniert und gibt regelmässig „Achtung-„ oder „Bin manovrierunfähg“ Signal - Langsames heben und Senken der ausgestreckten Arme (vorhergehendes Boot) - Eine Flagge (rote) besser rot/weiße über oder unter einem Ball setzen (DonauSchPV) - beschädigtes Boot wird gegen abtreiben gesichert (anderes Boot) - „Berger“/Reparateur wird mit Sicherungsleine gesichert Bitte jetzt nicht mit Hinweisen, wie ich habe aber keinen Ball, habe keine rot/weiße Flagge oder so antworten. Stundenlang wird hier ja auch über das erhöhen von 3 km/h und damit Veränderungen oder Neukauf am/vom Prop diskutiert. Dann hat man auch 4 Euro für ne rote oder rot/weiße Flagge investieren. . Also los, die Diskussion zum Thema "Sicherheit" ist freigegeben. Vielleicht bekommen wir auf diese Art ein neues Infoblatt zusammen. Gruß Hans |
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#2
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Hans,
, da sind einige Punkte dabei, die man machen sollte, müsste, und die wir z.B. erst gemacht haben, als es brenzlig wurde.- Manövrierunfähigkeit signalisieren ist eine gute Idee (Schallsignale oder Flaggen) - Kanal 10 auch (weiss nicht, ob das auch auf der Donau gilt - Schwimmwesten, wenn man sie nicht sowieso schon an hat sind nicht immer so eine gute Idee. Hätte der Manfred eine Weste angehabt, dann wär er zwar nicht untergegangen (wenn's eine 500 kp Auftriebsweste ist ), er hätt aber auch nicht tauchen können, um die Leine um den Motor zu legen.Jörg und ich hätten mit Schwimmweste auch nicht hantieren können, so wie wir es gemacht haben. Der Rest, hätte sie anziehen können.
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lg Ferdi ![]() Boot-loser Admin
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#3
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die frage ist natürlich auch die, wieviel aufsehen du erregen willst.
natürlich hätten wir vieles machen können, nur hätte dann auch passieren können, dass die feuerwehr ausrückt, die machen das sehr gerne, und dann wäre es vorbei mit aller vorsicht, da nimmt dann keiner rücksicht auf den sensiblen rumpf des bootes, oder darauf, obs am motor kratzer gibt oder nicht. da wird gerettet ud geborgen, und wennst pech hast, dann bekommst neben den kratzern noch die rechnung. ich denke, wenn 5 boote unterwegs sind, und die die situation halbwegs im griff haben, dann sollten sie schaun, dass sie sowenig wie möglich aufsehen erregen, und so unaffällig wie möglich verdampfen. notrufe dann wenns wirklich brenzlig wird, und das war es bei dem wetter, und den wasserthemperaturen in keiner situation.
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lg bernhard Wenn du ein Schiff bauen willst, dann schicke deine Männer nicht Holz zu holen sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem Meer |
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#4
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Zitat:
deshalb schrieb ich ja auch beim "Berger" Sicherungsleine ( nicht um den Hals ). Das gilt naürlich auch für die anderern Reparteure. Die Rettungsweste waren aus meiner Sicht für das andere "Volk" da. Denn hätte euch ein weißer Riese gerammt, dann gäbs keine Zeit mehr. Der 10er gilt auch bei Euch, sei es es wäre ein Abschnitt gewesen, wo durch Tafel ein anderer Kanal angegeben wäre. Das wäre dann der zuständige NIF Kanal. Damit würde aber jeder Pott im Umkreis eure Meldung hören und zu einem hohen % Satz auch ggf. reagieren. Gruß Hans PS. Ist auch keine Kritik an Eure Massnahme. Ich denke nur aus solchen Fällen kann man viel lernen. Das sollten wir hier ruhig umsetzen. PPS. Ich durfte am Sonntag aus nächster Nähe ein ZAR erleben, hast gut gekauft.
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#5
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Zitat:
Sécurité ist ein Warnruf. Kein Notruf. Wenn Du am Strassenrand stehst und die Warnblinke läuft, dann kommt doch auch nicht die Feuerwehr und rettet dich. Ich denke zuerst käme die WSP, wenn überhaupt, und würde das selbe tun. Nur die winken nicht mit Händen, sondern mit blauen Funkellicht. OK, ich war nicht dabei, sondern lese nur euer schreiben. 1-2 m hohe Wellen, viel Schifffahrtsverkehr, körperliche Blessuren (blaue Flecke, eingequetschte Hände, hyperventilieren), Schiffe auf Kollisonskurs klingen nicht nach einem Sonntagsausflug. Gruß Hans |
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#6
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so dramatisch, wie es jetzt klingt war es nicht, die hohen wellen war4en der grund für den abflug, danach war das wasser wieder ruhig.
die gschicht mit dem securite kenn ich, die gilt aber fürs mehr, auf wasserstrassen kenn ich das nicht. egal. bei uns käme vermutlich die schiffahrtspolizei, würde aber nicht helfen, sondern, wurscht was du brauchst, die feuerwehr rufen. und wenn das problem von einem feuerwehrzugehörigen zufällig entdeckt worden wäre, dann hätten wir nach 10 minuten mindestens 10 feuerwehrzillen bei uns gehebt, der rest wie oben, einfach deshalb, weil die froh sind, wenn sie mal ausrücken dürfen '(ist jetzt eine unterstellung von mir). und auch das schiff, dfas uns anvisiert hat, hätte uns nicht überfahren, wir hätten halt unseren kurs stärker korrigieren müssen. aus meiner sicht, war die größte gefahr eher die, daß wir auch noch eines unserer boote kaputt gemacht hätten. und die blauen flacken von andrea sind schmerzhaft, unangenehm, heldenhaft, aber gottseidank nicht lebensbedrohlich. ich denke, daß auch der jörg, nur das gemacht hat, von dem er angenommen hat, daß er sich nicht allzusehr gefährdet. weil zu dem zeitpunkt, wo es wirglich gefährlich geworden wäre, hätten wir, glaub ich eher den motor absaufen lassen, als was zu riskieren. ich denke das gefährlichste war manfreds fahrverhalten vor dem unfall, und der ausflug ins donauwasser, aber da haben wir dann eh auf ihn aufgepasst. übrigens, wenn ich auf der donau securite rufe, dann fragen mich sicher alle, die das hören (schleuse) ob ich nicht ganz dicht bin......... oder sie ignorieren es, weil sie keine ahnung haben, was das bedeutet.(das ist jetzt eine unterstellung)
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lg bernhard Wenn du ein Schiff bauen willst, dann schicke deine Männer nicht Holz zu holen sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem Meer |
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#7
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Zitat:
Wenn gerade die Schleusen oder die WSP dich bei diesem Ruf in dieser Situation für nicht ganz dicht halten, dann sitzen sie auf dem falschen Stuhl. Ich glaube darüber gibt es ein gemeinsames Abkommen Zitat:
Dann mache ich bei der EM doch keinen Dienst. Das ist mir zu stressig. Gilt bei euch den wenigstens der Satz wer die Musik bestellt, der bezahlt. Zitat:
Zitat:
Noch mal. Es war keine Kritik von meiner Seite. Aber bei fast allen Ausflügen an denen ich teilnahm, gab es bislang Zwischenfälle. Der eine fällt vom Steg, der andere verliert seinen Motor fast (nicht Manfred), der andere geht über Bord, Kollisionen, streikende Motoren in der Fahrrinne. .......................................... Gruß Hans
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#8
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Was MICH speziell auch zu diesem Thema interessieren würde wäre:
Wie hat sich die Berufs-Schifffahrt verhalten ? Nahm Sie Rücksicht ? ... Wenn ja: Waren es alle Gewerblichen ? Oder nur Einige ? Reagierten Diese erst nach den Achtungs-/Notsignalen oder schon früher ? / Meine Erfahrung ist (bis jetzt): Lastkäne/Schubverbände können schon garnicht auf div. Sportbootunfälle reagieren ... und die "Ausflugs-Schiffahrt" hat einfach "keine Böcke" darauf zu reagieren ... /
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Gruss Michael |
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#9
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Zitat:
Hallo Michael, genau das sind so Diskussionspunkte die ich meine. Glauben die Berufsschiffer, das es eine Schlauchbootinsel ist, so ein paar "Bekloppte" die zum Spielen da waren oder sind sie der möglichen Situation bewusst. Bewusst kann ich es nur, wenn ich es deutlich wahrnehme. Sprich irgendwie draufhingewiesen werde. Genau das sind die Punkte worauf ich unter anderem hin wollte. Mache ich den Großen nicht klar (egal wie), dass ich in einer misslichen Lage bin, dann kann ich auch nicht unbedingt mit einer vorzeitigen Reaktion rechnen. Vielleicht haben ja im Laufe der nächsten Tage noch einige andere Schlauchis Erfahrungen sammeln können. Ich persönlich finde in jedem Falle genau so ein wichtiges Thema, wie 3 km/h mehr aus seinem Boot zu holen. Gruß Hans |
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#10
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Du Hans (Daniels) : Ich geb Dir da 1000pro Recht !
Es sind doch nicht die Vorschriften, die wir beachten/verachten, sondern die Art&Weise wie wir (und die Anderen) mit Diesen umgehen ... Daher bedanke ich mich für Deine Idee dieses Threads ! ... Hoffe Einige steuern noch ein paar "Auslegungen/Erlebnisse" diesbzgl. (an)bei !!
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Gruss Michael |
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#11
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sonst hätte ich ja darauf hingewiesen, dass Ordnungswidrigkeiten nach § 7 des Binnenschifffahrtsaufgabengesetz vorgelegen hätten. § 1.17 Nr. 2 und § 1.18 Hören wir uns die Erfahrungen anderer an und ziehen am Schluss gemeinsam an einem "Sicherheits-Strang". Hans |
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#12
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spaß beiseite. ein großes problem war glaub ich, dass wir einfach sehr wenige leute auf sehr vielen booten waren. sprich drei boote waren jeweils nur mit einem mann besetzt. wie jörg und ferdi über den bug gebeugt manfred geholfen haben, war also keiner mehr am ruder ihrer boote. schwimmwesten wären in der situation für die beiden eher hinderlich gewesen und die übrigen anwesenden, also sandra und andrea waren meiner einschätzung nach in den booten sehr sicher. bernhard hat abgesichert und den überblick behalten und ich hab die gummiinsel gesteuert. hab sogar zeitweise die quickstopleine runtergeben müssen, um mich am boot freier bewegen zu können. gegen abtreiben sichern wäre in der situation ein fehler gewesen. wir haben 8km/h strömung gehabt. dadurch, dass wir getrieben sind, waren wir relativ zum wasser im stillstand. mit einer person im wasser geht es meiner meinung nach auch nicht anders. die absicherung nach aussen war der absolute schwachpunkt der aktion, daran hab ich, muß ich ehrlich gestehen, überhaupt nicht gedacht. zum glück hat bernhard da im letzten moment noch eine gute idee gehabt*g*. ich glaub aber, so eine situation kann man nicht lehrbuchmäßig planen. man hätte es bestimmt auch völlig anders gut machen können. meine idee wäre ja schon viel früher eine sandige bucht gewesen. wobei vorhanden war eher was mit grobem lies, aber durchaus brauchbar. hätte aber sicher mehr kratzer an boot und motor gegeben. lg martin |
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#13
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Erschöffung, Aufregung, Krampf, krankheitsbedingte Vorgeschichte und schwub ist er weg. Zitat:
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Soll ja auch kein Lehrbuch werden. Aber jeder von uns hat irgendwo Ablaufschritte beim Auto-Führerschein (Beispiel) gelernt. Zuerst Warnblinklicht, dann Warndreieck und.......... erwischt Berny, Marcus (Beispiele- wer auch immer) wer auch immer einen auf der BAB ohne Warnblinke und Dreieck gibts eine drauf. Wird auf der BAB nicht abgesichert, ist der Arsch meistens schnell weg. (Leider auch oft mit Absicherung)Warum also nicht gerade bei solchen Fällen über Ablaufschritte, wo doch gerade 4,5,6,7,8.......... zusammengehörige Schlauchboote da sind, nachdenken ? Das es in der Praxis anders läuft, ist situations- und gefühlsabhängig. Bitte löst euch in der Diskussion einfach von dem aktuellen Ereigniss. Diese Situation kann täglich vorkommen. Beispiel: Am Montag, gegen 14:10 Uhr, wollte ein Sportbootfahrer mit seinem Boot in Sportboothafen Waltrop -Datteln-Hamm-Kanal 1,9- einfahren. Aufgrund eines technischen Defekts blieb es jedoch in der Mitte des Kanals liegen und wurde von einem Motorschiff, das nicht mehr aufgestoppt werden konnte, gerammt und komplett unter Wasser gedrückt. Die beiden Insassen des Sportbootes konnten sich durch einen Sprung ins Wasser der direkten Kollision mit dem Motorschiff entziehen. Der Sportbootführer erlitt trotzdem Verletzungen am Kopf. Durch einen bislang noch unbekannten Radfahrer, der ohne zu zögern in das Wasser sprang, wurde er gerettet und ans Ufer gezogen. Der Radfahrer wird gebeten, sich bei der ermittelnden Wasserschutzpolizei Datteln unter 02363/361030 zu melden. Die zweite Person blieb unverletzt. Das Sportboot wurde bei dem Schiffsunfall komplett zerstört. Gruß Hans |
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#14
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hans, ich habs auch nicht als kritik aufgefasst. die idee hinter dem treibenlassen ist eher die, dass man daurch quasi eine statische situation am wasser hat.
die relativbewegungen des bootshaufens sollten so gerind woe möglich gehalten werden. bei sich bewegenden booten, und damit mein ich bewegung relativ zum wasser, ist das verletzungsrisiko um einiges größer. aber lassen wir den vorfall besser ruhen. im estremsten fall wär sowieso das boot aufzugeben gewesen und nur auf die gesundheit der beteiligten zu achten. lg martin |
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#15
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Ok, Hans, ich weiß was Du meinst. Aber nur allzu oft habe ich, auch bei mir selbst, miterlebt, was Panik und Zeitdruck aus noch so großer Routine machen können...
Szenario: Weser, lockeres Treibenlassen, Ruhe ist ja auch mal schön. Berufsschiffahrt - eher sehr selten, dafür aber hi und da eine Fähre. Als wir uns entschieden, die Motoren anzulassen, sprang meiner sehr schlecht an, um nicht zu sagen, gar nicht...die Fähre, die wir bei laufendem Motor je nach Situation passieren oder vor ihr durchfahren wollten, hätte einfach kurz verweilen können, ich wäre vor ihr durchgetrieben...die wusste aber scheinbar gar nciht, dass ich Probleme hatte, und änderte noch stärker den Winkel zur Fließrichtung, sodass ich auf JEDEN FALL mit ihr zusammenstoßen musste... Was dann auch geschah...aber nun ist ja der Zusammenstoss mit einem Gummiboot kein schlimmer Unfall (solange es nicht knallt...), die Fender sind ja integriert...ich hatte nur Angst, dass die starke Strömung über die Seite stromaufwärts schwappt, das Boot volläuft oder gleich heruntergedrückt wird. Am Ende hangelte ich mich an der Fähre entlang, bis ich hinter ihr wieder vorbeirutschte...für Außenstehende unspektakulär, ich fand´s echt sch...! Der Fährmann sagte, sehr gelassen nur "Ich dach´, dafür hätt´ich ´nen Motor!" Der hat nicht mal beim zusehen geschnallt, dass ich das nicht freiwillig machte...oder wollte es nicht sehen... Das alles ging so schnell, an Rote Fahne schwenken, Hupkonzert und trallala hab ich nciht gedacht... Das war aber eh ein Tag, an dem bei mir gar nichts funktioniert hat. das ging schon im Büro los...
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Viele Grüße, Volker Liebt sein Wiking...vielleicht wird es später mal ein ZAR - aber nur, wenn die bis dahin Sitz und Scheibe vorne haben! ![]() www.rocketman-online.de |
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