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zerlegbare Schlauchboote Hier alles über demontable und zerlegbare Schlauchboote mit Holz, Alu oder Luftboden

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  #1  
Alt 27.01.2020, 12:10
BassMoBill
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Standard Fragen an C4 Fahrer. Aufbau, Leistung, Heckräder

Hallo zusammen,

wir überlegen zu wechseln.
Grund:
- Etwas mehr Platz (aktuell 380er Poker)

- Holzkiel für ruhigere Fahrt bei leichtem Wellengang


Aktuell schwebt uns ein Bombard C4 vor. Kein Trailer, 3-4 x Auf- und Abbau im Jahr. Ca 30-40 Tage im Wasser. Nur Binnen (aber da kann es auch schon ganz schön wellig werden).


Aber wir haben noch einige Fragen die C4 Besitzer sicher beantworten können.

1. Wir fahren mit dem neuen 25PS Yamaha 4 Takter. Beim 380er Poker kommen wir mit 4 Erwachsenen auf 40-42km/h. Reicht die Leistung beim Bombard aus? Das Boot hat nur 30kg mehr Gewicht. Was sind eure Erfahrungen?

2. Ist der Aufbau komplizierter und/oder länger als bei einem Schlauchboot ohne Holzkiel. Ich rechne mit 10min Mehraufwand, passt das?

3. Die wichtigste Frage geht über Heckräder: Ist ein C4 mit Heckrädern noch bewegbar (100m zum Wasser?). Mein aktuelles 380er bekommen wir zu 2 ohne Probleme mit Heckrädern bewegt. Wie sind eure Erfahrungen mit Heckrädern? Oder ist hier ein Hafentrailer / Fronträder Pflicht? Das würde das Thema C4 vermutlich beerdigen.
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  #2  
Alt 27.01.2020, 13:40
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1.) Hatte einen 40er Yamaha dran. Boot lief 50 km/h mit 3 Leuten, kam mir nicht übermotorisiert vor.

2.) Kommt ungefähr hin. Kommt auch noch drauf an, ob Du den Holzkiel zerlegen willst oder nicht.

3.) 100 Meter auf Sand würde ich mir nicht zutrauen, auf hartem Boden kein Problem. Ich würde sagen, zu zweit o.k., alleine wirst Du keinen Spaß, ist dann doch zu schwer.
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  #3  
Alt 28.01.2020, 07:13
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Hallo Florian,

die Frage ist, ob es sich von der Rauwassertauglichkeit her lohnt.

Klar ist das C4 nen Tick besser, aber wenn Wellen kommen ist auch damit schnell Schluß.
Was nicht heisst, dass es dann nicht mehr fahrbar ist, gemütlich und "ruhigere Fahrt" ist aber anders.

Ich sprech nicht aus eigener Erfahrung, aber wir hatten Campingplatznachbarn mit einem C4, und wenn ich noch gar keine Wellen wahrgenommen habe, sind die schon gar nicht erst rausgefahren .

Ciao, Ralf
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Ralf
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  #4  
Alt 28.01.2020, 09:31
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Zitat:
Zitat von Ralles Beitrag anzeigen
Hallo Florian,

die Frage ist, ob es sich von der Rauwassertauglichkeit her lohnt.

Klar ist das C4 nen Tick besser, aber wenn Wellen kommen ist auch damit schnell Schluß.
Was nicht heisst, dass es dann nicht mehr fahrbar ist, gemütlich und "ruhigere Fahrt" ist aber anders.

Ich sprech nicht aus eigener Erfahrung, aber wir hatten Campingplatznachbarn mit einem C4, und wenn ich noch gar keine Wellen wahrgenommen habe, sind die schon gar nicht erst rausgefahren .

Ciao, Ralf
Hm, da habe ich doch etwas andere Erfahrungen. Wir waren mit dem C4 draußen, wenn sonst nur größere Verdränger draußen waren. Natürlich musste man alles gut sichern und sitzen auf der "Bank" ging gar nicht mehr. Was vielmehr nervt sind diese kurzen kleinen Wellen bei 4-5 bft, da knallst Du in jede einzelne Welle rein, bei stärkerem Seegang fährst Du wieder in der Welle, halt keine Gleitfahrt. Für mich ist das C4 natürlich kein RiB aber hat einen deutlichen Abstand zu anderen Booten dieser Größe, was nicht nur an dem Holzkiel liegt, was Rauhwasser angeht.
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  #5  
Alt 28.01.2020, 10:22
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c4 mit 40 PS kamen wir im Optimalfall auf 47 km/h sonst eher 43 bis 45.
20 PS schätze ich daher so knapp über 30 km/h, wenn nichts drinnen ist.
Wir hatten das Boot damals schwer gepimt, so mit Steuerstand usw...

Aufbau ist sicherlich schwerer als ein Luftkiel, zumal du zuerst den Kiel spannen musst, dabei hilft übrigens eine Bierkiste vorm Bug!

Wellen: wenn sich einer nicht traut, ist das letztlich kein Hinweis auf die Fahrtüchtigkeit des Bootes...
Wir waren bei Sturm und Bora draußen, nicht einfach, aber ein kleines Rib hätte da auch seine Probleme gehabt.
Letztlich ist es eine Sache des Gewichts i.V. der Bauform des Bootes, wie Wellen verdrängt werden.
Dafür haben zerlegbar Boote sogar den Vorteil, dass sie bei langgezogenen Wellen besser drüberfahren weil sie ja doch etwas flexibel sind.
Und jedes Boot hat seine Welle, wo es fahrtechnisch an Grenzen stößt.

Bugräder: ehrlich, ein leeres Boot wäre machbar, aber meistens ist ja gerade im Urlaub alles mögliche an Gerödel drinnen.
Schau dich mal nach zerlegbar slippwagen um, ich hab da mal Systeme gesehen, wo ein kleines Gestell mit Rädern unters Boot geschnallt wurde.
Das Problem ist das Gleichgewicht vorne/hinten, das ist bei Heckrädern einfach nicht gegeben.
Bei meinem Zodiak saßen meine Kids auf den Konen um überhaupt das Boot vorne anheben zu können.
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  #6  
Alt 28.01.2020, 16:26
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Zitat:
Zitat von BassMoBill Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

wir überlegen zu wechseln.
Grund:
- Etwas mehr Platz (aktuell 380er Poker)

- Holzkiel für ruhigere Fahrt bei leichtem Wellengang


Aktuell schwebt uns ein Bombard C4 vor. Kein Trailer, 3-4 x Auf- und Abbau im Jahr. Ca 30-40 Tage im Wasser. Nur Binnen (aber da kann es auch schon ganz schön wellig werden).


.

Warum kein Trailer?

Zu 1. - Wir haben einen 30 PS Mercury dran. Sind zwei Erwachsene und großer Hund mit Gerödel im Boot. Für uns war und ist es ausreichend, wobei mein Mann immer sagt man kann nie genug Leistung haben.

Zu 2. Kommt drauf an, ab wann du den Aufbau rechnest. Mit auspacken und ausrollen, alles hinlegen, suchen usw. - ca. 1 Stunde. Der reine Aufbau, also wenn die Haut ausgerollt ist und alles andere bereit liegt ca. eine halbe Stunde.

Zu 3. Sehr schwierig zu beantworten. Kann ja sein, dass du Kraft wie ein Stier hast . Ich würde eher sagen Nein. Zumindest kommst du ne Sliprampe nicht mehr hoch. Mit leerem Boot vielleicht, aber es wird ne schöne Quälerei.
Wir haben dazu allerdings eine für uns optimale Lösung





oder für vorne





Das C4 ist ein superschönes und tolles Boot und mit Sicherheit das Beste unter den zerlegbaren.
Den Einwand von Ralles solltest du allerdings nicht ganz unbeachtet lassen.
Fahren kann man bei Wellengang schon noch, Spaß ist dann allerdings was anderes. Der Rhein ist da schon nicht mehr so pralle.


Falls du jetzt trotzdem noch wechseln willst und Interesse an einem gebrauchten C4 hast... unser C4 incl. 30 PS Mercury und jede Menge Zubehör steht zum Verkauf.
Allerdings wird es verkauft und nicht verschenkt. Evtl. Tausch gegen Grabner


berny. Wellen. Das hat nicht unbedingt was mit trauen zu tun, sondern tatsächlich mit der Fahrtüchtigkeit des Bootes. Mir macht es dann halt keinen Spaß wenn JEDE Welle ins Kreuz haut oder du dann so langsam fahren musst, dass du das Gefühl hast du kommst nicht vom Fleck.
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Gruß Manu(ela)

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Emil (28.01.2020)
  #7  
Alt 29.01.2020, 14:03
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Zitat:
Zitat von gisszmo Beitrag anzeigen
Fahren kann man bei Wellengang schon noch, Spaß ist dann allerdings was anderes.
Sorry, ich kann nicht anders, dafür gibt es C4. Was hat ein C4 auf Glattwasser zu suchen ??

Zitat:
Zitat von gisszmo Beitrag anzeigen
Der Rhein ist da schon nicht mehr so pralle.
Gemach. Ein Hecksee eines 20.000 brt Frachters wird es auf dem Rhein nicht geben.

Zitat:
Zitat von gisszmo Beitrag anzeigen
Mir macht es dann halt keinen Spaß wenn JEDE Welle ins Kreuz haut oder du dann so langsam fahren musst, dass du das Gefühl hast du kommst nicht vom Fleck.
Da habe ich grundsätzlich eine andere Auffassung was Schlauchbootfahren, insbesondere was das C4, betrifft. Für mich hat das bedeutet, zu lernen mit der Welle umzugehen,
am Anfang viele blauen Flecken einzustecken und reichlich Wasser zu schlucken.

Mein ersten zaghaften Versuche, damals bei Hamburger Normalwetter, leider hab ich keine Nordseevideos mehr:
https://youtu.be/dFtJmbr_6ok

Jeder wie er will aber wenn man schönwetterfahren will kann man das viel billiger und bequemer als mit einem C4. Das C4 hat einen Holzkiel, einen sehr kleinen Schlauchdurchmesser, alles für die Stabiliät.
Das Boot ist als zerlegbareres Einsatzboot konzipiert und diesen Zweck erfüllt es imho hervorragend.

Dass mich niemand falsch versteht, mein neues Boot ist auch ein Badeboot, nix heavy Duty, alles zu seiner Zeit.

Man kauft sich ja auch kein Zapcat, wenn man es gemütlich haben will.

Und... an ein C4 gehört ´ne Pinne.
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berny (30.01.2020)
  #8  
Alt 29.01.2020, 14:13
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Hallo Emil,

auf Deine erste Antwort hab ich mal noch nix geschrieben, vielleicht hatte ichs ja falsch verstanden.

Dein schönes Video mit der Welle alleine an der Pinne ... klar, hab ich auch mit meinem 3,60er Schlauchi mit 15 PS gemacht und das hätte da nicht wirklich schlechter ausgesehen. Alleine auch kein Problem.

Aber der TE fährt mit 4 Erwachsenen (und dann vielleicht noch Gepäck) und vielleicht auch mal quer oder gegen die Welle.

Aber ich hab schon vermutet, dass Du zu den "harten" gehörst und deshalb meine Bedenken eher belächelst.

Meine 3 Mädels wenn ich da in nem C4 mitnehmen würde, wäre nach 5 min "End - of - Spaß"

Ciao, Ralf
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Ralf
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  #9  
Alt 29.01.2020, 14:40
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Hallo Ralf,

meine erste Antwort deckt sich weitgehend mit den folgenden, sowohl was den Aufbau betrifft als auch die erreichbaren Fahrleistungen. Da scheint Konsens zu herrschen.

Meiner Meinung nach ist aber das C4 ein Boot was eher hart ausgelegt ist und auch mal 5-6 bft ab kann. Es ist auch vergleichsweise teurer als andere Boote diese Größe. Man kauft ja eigentlich auch so ein wenig nach Pflichtenheft. Sicher bin ich auch mal mit der Familie unterwegs gewesen, wenn das die Hauptnutzung gewesen wäre, da hätte auch das Thyphoon gereicht, billiger, bequemer, leichter aufzubauen. Meine Tochter kann übrigens wesentlich mehr ab als meine Jungs, meine Frau und ich, die kennt nur so verrückte Sachen wie Rafting, Bungee und Fallschirm.

Was mich selbst betrifft, gehöre ich bestimmt nicht zu den Harten, ich hatte eigentlich vor in 3-4 Jahren etwas Sanfteres zu kaufen, der Diebstahl meines 650er hat das Ganze vorgezogen, nun ist es eben etwas eher mit dem Badeboot geworden. Man geht auf die 60 zu und da lässt man es doch ruhiger angehen. Trotzdem werde ich auch weiter im Winter rausfahren, wenn es Deine Campingplatznachbarn vielleicht nicht tun.

Ich würde mir heute auch kein C4/C5 mehr kaufen weil es eben ein Heavy Duty Boot ist. Deshalb habe ich meinen Senf dazu gegeben, da die Eignung eines solchen Bootes ein wenig auf Schönwetterboot reduziert wurde,
das hat es imho nicht verdient.
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Geändert von Emil (29.01.2020 um 14:47 Uhr)
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  #10  
Alt 29.01.2020, 15:31
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Hallo Emil,

klar trifft das auf Dich zu, aber die meisten im Forum (so mein Eindruck) nutzen das C4 als besseres Badeboot und nicht, um bei 5-6 bft Wellen abzusurfen.

Warum immer so viele ein Schönwetterboot negativ finden, kann ich mir nicht erklären.

Ich denke, die herangehensweise ist die falsche.

Es zählt nicht so sehr, was das Boot aushält, sondern was der Fahrer aushält. Und ich meine, dass es mit dem C4 nicht sehr viel bequemer möglich ist, als mit anderen zerlegbaren, wenn es mal mehr Welle ist.

5-6 bft ... jetzt kommts aufs Revier an ... ich mag 5-6 bft auf dem Walchensee zum Surfen und wenn man da am richtigen Spot ist, hat man Flachwasser. 5-6 bft am Meer mit Auflandigen Wind ist meist was anderes .

Aber ja, ich glaub verstanden zu haben, was Du sagen willst. Das C4 ist mehr als ein Badeboot, wenns der C4-Eigner so will und kann.

Ciao, Ralf
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Ralf
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  #11  
Alt 29.01.2020, 16:34
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Zitat:
Zitat von Ralles Beitrag anzeigen
Hallo Emil,
Warum immer so viele ein Schönwetterboot negativ finden, kann ich mir nicht erklären.
Wenn ich es negativ fände, hätte ich keines gekauft. Es ist eben nur etwas mehr "sutsche" wie wir hier sagen aber eben auch bequemer. Das ist sowieso nur "frotzeln" oder wie das heißt. Wobei ich wirklich mehr so auf die martialische Optik stehe. Wenn ich am Mittelmeer Urlaub machen würde, hätte ich vielleicht auch weiße Schläuche und ein Bimini aber ein bisschen lästern macht ja Spaß. Ich höre mir ja auch ständig was über Zodiac Ventile an.
Zitat:
Zitat von Ralles Beitrag anzeigen
Es zählt nicht so sehr, was das Boot aushält, sondern was der Fahrer aushält. Und ich meine, dass es mit dem C4 nicht sehr viel bequemer möglich ist, als mit anderen zerlegbaren, wenn es mal mehr Welle ist.
Ich würde sagen, was der Fahrer aushalten will. Und bequemer ist das C4 bei weitem nicht, im Gegenteil, es ist ja nunmal härter als ein Boot mit fetten Schläuchen und Luftkiel, es hält aber auch mehr aus.
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  #12  
Alt 29.01.2020, 17:41
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Zitat:
Zitat von Emil Beitrag anzeigen
Und bequemer ist das C4 bei weitem nicht, im Gegenteil, es ist ja nunmal härter als ein Boot mit fetten Schläuchen und Luftkiel, es hält aber auch mehr aus.
Was dann die diesbezügliche Eingangsfrage beantwortet. Und Ralfs Einwand bestätigt.
Mein Mirage hatte einen Holzkiel der dem des C4 entsprach und das Boot war ab 60cm Welle nicht vernünftig in Gleitfahrt zu bewegen. Ich habs versucht und bloss den Kiel geschrottet, Leute gingen über Bord, diverses Zeugs ging kaputt, mein Hintern und die Zähne taten weh.

Ab 1m Welle von vorne, reine 4kn Verdrängerfahrt und Gischt ohne Ende, bis der Motor verreckt (zerlegbar, nix Wasserabscheider).

Von daher würde ich für Binnenfahrten ein 470er mit Luftkiel nehmen. Das macht dann im Vergleich zum 380er wirklich Spass, weil es ein Palast ist und wenns mal schaukelt, dann muss so oder so das Gas raus. Den Holzkiel halte ich für massiv überbewertet.

cu
martin
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  #13  
Alt 30.01.2020, 10:10
BassMoBill
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Ich danke allen Schreibern hier für eure Infos, Erfahrungen und Ratschläge.
Der Gedanke einfach ein größeres Freizeitboot zuzulegen lag auch bei mir nahe.
Ab 380 werden aber die meisten Boote breiter und ich bin durch mein Fahrzeug limitiert. Breitere Alubretter wie knapp 1m kann ich nicht im Kofferraum laden, so kam die Idee des C4 auch Zustande (neben Holzkiel etc.), da es nicht breiter wurde, nur länger.
Die Diskussion hier bestärkt mich in der Entscheidung nun als reines Spaßboot kein C4 zu wählen (unter meinen persönlichen Prämissen).

Interessanterweise hat sich beim Familienrat vor kurzem ergeben dass unser Sohn nun „selber fahren“ will und damit ist ein größeres Boot sowieso vom Tisch. Der Trend geht zum 2. Boot. ;-)
Jetzt muss ein zweites kleines 260er mit Hochdruckluftboden her. (ca. 22-25kg)
Den passenden 5PS Yamaha 2 Takter habe ich schon. (ca 22 kg)
Gewichtszunahme bleibt, aber dann eben mit 2 Booten unterwegs (jetzt ist aber der Wohnwagen dann voll).
Witzigerweise hab ich so auch mehr Platz im Boot gewonnen, wenn auch völlig anders als gedacht…

Achja….wenn mir vor 3 Jahren jemand gesagt hätte wohin die ganze Bootlerei mal führt…ich hätte ihm doch glatt den Vogel gezeigt. ;-)

Erfahrungswerte zur neuen kleinen Bootskombi für den Sohn poste ich separat mal.
Danke nochmal für eure Beiträge.
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  #14  
Alt 30.01.2020, 10:44
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Zitat:
Zitat von Emil Beitrag anzeigen
Sorry, ich kann nicht anders, dafür gibt es C4. Was hat ein C4 auf Glattwasser zu suchen ??
D.h. deiner Meinung nach darf ein C4 bei Glattwasser dann nicht fahren? Hab ich irgendwo geschrieben, dass wir nur bei Glattwasser fahren? Ist vielleicht bissel falsch rübergekommen.


Zitat:
Mein ersten zaghaften Versuche, damals bei Hamburger Normalwetter, leider hab ich keine Nordseevideos mehr:
https://youtu.be/dFtJmbr_6ok
Naja, das sind ja jetzt nicht wirklich Wellen. Ist ja schon Schönwetter, ne


Zitat:
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Genau. Und keine Sitzbänke usw.
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Gruß Manu(ela)

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  #15  
Alt 30.01.2020, 11:20
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Also als Resumee:
Ein C4 hat seine Grenzen und ist kein Rauhwasser Boot. Deshalb nehmen wir einfach wieder das kleinere.
Und als nächstes empfiehlt man sogar noch ein Luftkielboot als Alternative.

Mal ehrlich, hier alleine sieht man schon, wie eine Diskussion verkehrt laufen kann.

Es ist einfach Fakt, dass das C4 von den zerlegbaren Booten aufgrund seiner Bauweise einfach eine Klasse für sich und den Luftkiel Booten einfach überlegen ist, alle anderen Einwände sind irreführend.
Ob das C4 als Boot jetzt dem Threadersteller zusagt oder nicht, ist eine andere Sache, aber ihm zu empfehlen, er solle KEIN C4 nehmen, ist einfach Blödsinn, sorry.
Das C4 liegt sogar besser im Wasser als das C5, insbesondere wegen dem kleinerem Schlauchdurchmesser.

Und ja, auch das C4 stößt an Grenzen, aber die legen wir uns meistens selber vor, siehe die unterschiedlichen Meinungen, wann jemand damit noch rausfährt und wann nicht mehr.

Es hat immerhin die Klassifizierung C, nicht wie die meinsten zerlegbaren D, sogar die meisten <5m Ribs haben "nur " C.

Das ein C4 einem 6m Rib nicht nachkommt, ist auch klar, bei so manchen < 5m Ribs bin ich mir aber da nicht mehr so sicher...
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu berny für den nützlichen Beitrag:
Emil (30.01.2020), Ferdi (30.01.2020)
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