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Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens

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  #16  
Alt 18.09.2007, 17:32
Benutzerbild von ghaffy
ghaffy ghaffy ist offline
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Zitat von surfmütze Beitrag anzeigen
die Kavitationsplatte liegt wirklich ca. 2-3 cm unter dem Boden. Das ist eigentlich Lehrbuchmäßig. Wie war er bei dir hinterher? Tiefer oder höher als Lehrbuch?
Bei mir wars dann höher "als im Lehrbuch" (dafür ein Loch weiter rein getrimmt). Die Antikav-Platte war dann so 1-2 ÜBER der Kielkante. Das hat auch noch ein paar km/h hergegeben ohne Luft zu ziehen. IMO ist 2 cm unter dem Boden ein guter Alroundwert. Wie hoch GENAU ist meines Erachtens NUR von der individuellen Boot/Motor/Schraube/Trimmwinkel-Kombination abhängig. Ich bin überzeugt, dass da nur individuelles Experimentieren die ideale Grenzwerteinstellung bringt (und bei DEINER Boot/Motor-Kombi reden wir bei 50 km/h absolut von grenzwertigen Einstellungen )

Zitat:
Zitat von surfmütze Beitrag anzeigen
Zu allem Übel ist der AB auch noch mit 2 8er (oder 10er) Schrauben durch den Spiegel verschraubt, so dass die Position eigentlich Fix ist.
Ja, das war bei mir auch. Nachdem ich dann die ideale Motorposition hatte, gab es neue Löcher zum Motorverbolzen.

Da fällt mir schon noch was ein, was vielleicht tatsächlich mit der Spannung der Bodenhaut zu tun haben könnte: Nachdem ich den passenden Motorplatz gefunden hatte, trat dieses Nicken/Wippen nur mehr auf, wenn im Boot Wasser war (weil ich sehr oft vergessen hatte, die Lenzstoppel reinzugeben und dann im Stand Wasser reingelaufen ist). Das Nicken/Wippen hat angehalten, bis das Boot wieder einigermassen gelenzt war.


Gruss
Andreas
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  #17  
Alt 19.09.2007, 08:47
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surfmütze surfmütze ist offline
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Daumen hoch Das ist ja mal eine Aussage!

Für diese guten Antwort mußte ich dir mal ein DANKE schicken !
Endlich jemand der mich versteht .

Zitat:
Zitat von ghaffy Beitrag anzeigen
Bei mir wars dann höher "als im Lehrbuch" (dafür ein Loch weiter rein getrimmt). Die Antikav-Platte war dann so 1-2 ÜBER der Kielkante. Das hat auch noch ein paar km/h hergegeben ohne Luft zu ziehen. IMO ist 2 cm unter dem Boden ein guter Alroundwert. Wie hoch GENAU ist meines Erachtens NUR von der individuellen Boot/Motor/Schraube/Trimmwinkel-Kombination abhängig. Ich bin überzeugt, dass da nur individuelles Experimentieren die ideale Grenzwerteinstellung bringt (und bei DEINER Boot/Motor-Kombi reden wir bei 50 km/h absolut von grenzwertigen Einstellungen )
Naja, grenzwertig wäre dass nur, wenn ich es im Rückwärtsgang fahren wollte .

Dass mit dem höher setzen wäre ja absolut passend! Nach oben hab ich am Spiegel mehrere Meter Platz . Dann greift Papa mal in die Restholz-Kiste und nimmt sich beim nächsten Urlaub mal ein paar Latten zur Hand (also äähm die aus Holz , du verstehst was ich meine ).



Zitat:
Zitat von ghaffy Beitrag anzeigen
Da fällt mir schon noch was ein, was vielleicht tatsächlich mit der Spannung der Bodenhaut zu tun haben könnte: Nachdem ich den passenden Motorplatz gefunden hatte, trat dieses Nicken/Wippen nur mehr auf, wenn im Boot Wasser war (weil ich sehr oft vergessen hatte, die Lenzstoppel reinzugeben und dann im Stand Wasser reingelaufen ist). Das Nicken/Wippen hat angehalten, bis das Boot wieder einigermassen gelenzt war.

Gruss
Andreas
Juhu, noch jemand der ein Solches bemerkt hat!

Ich spiele mit dem Gedanken mir unten auf das Holz mit PU-Schaum und eventuell einer dünnen Schicht GFK so eine Art innenliegendes Rumpfprofil (so wie Rib´s außen sind) zu spritzen und das dann mit einem heißen Draht sauber anzupassen. Dann könnte sich der vordere Unterboden wenigstens nicht mehr nach oben eindrücken. Ich hab neben dem Kiel bestimmt 5-6 cm Luft und die vorderen 2 Holzteile demontiere ich in der Regel eh nicht, da sie durch den Holzkiel verbunden sind. Die stelle ich über Winter zusammengebaut in eine Ecke und fertig iss. Dann noch eine Dachlatte weiter nach hinten gezogen und schön zart auslaufen lassen, damit der Absatz nach der 2. Platte weg ist und mein Kiel nach hinten sanft ausläuft. Das gibt auch noch etwas mehr Spannung auf den Boden! Mal schauen was der Winter an Zeit hergibt. Ich hab leider noch an zwei anderen Booten was Arbeit.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Gruß

Markus
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-- Wer einen Außenborder benutzt ist nur zu faul zum Rudern ! Hab ich bei der Jungfernfahrt gleich ausprobiert. --
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  #18  
Alt 19.09.2007, 08:55
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Zitat:
Zitat von surfmütze Beitrag anzeigen
Ich spiele mit dem Gedanken mir unten auf das Holz mit PU-Schaum und eventuell einer dünnen Schicht GFK so eine Art innenliegendes Rumpfprofil (so wie Rib´s außen sind) zu spritzen und das dann mit einem heißen Draht sauber anzupassen.

Du machst also aus deinem Gummilappen ein Semperib



Gruss
Andreas
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  #19  
Alt 19.09.2007, 10:57
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...der nur klein schreibt
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das mit dem quasi-rib hab ich mir bei meinem semperit auch überlegt. wollte es aus den harten styroporplatten machen. hätte den vorteil gehabt, dass das ganze demontierbar ist.
ein grundproblem bei sempierit ist, dass es keine lenzstoppel gibt. da musst du dir irgendwas einfallen lassen, wie du das wasser raus bekommst.
lg martin
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  #20  
Alt 19.09.2007, 16:23
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Zitat:
Zitat von goeberl Beitrag anzeigen
ein grundproblem bei sempierit ist, dass es keine lenzstoppel gibt. da musst du dir irgendwas einfallen lassen, wie du das wasser raus bekommst.
Der Mann von Welt hat doch zumindest eine kleine (12Ah) Batterie an Bord !! Man will doch schließlich Radio oder CD / Mp3 hören, Signal geben, einen GPS betreiben, das Gummi per el.Kompressor aufpumpen oder die Zigarette elektrisch anzünden . Da hab ich ne alte 12V-Pumpe aus dem Wohnwagen reaktiviert . Das Loch bis runter ans Gummi hat schon mein Vorbesitzer in Holz gesägt . Pumpe rein, Stecker in den Zigarettenanzünder, 2 Minuten warten, Boot gelenzt ! Transportieren tu ich es sowieso auf dem Autodach, da liegt es auf´m Kreuz, dann ist es innen sowieso trocken .

Dank an euch nochmal für die Tipps.

Gruß

Markus
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