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Zulassung / Versicherung / Führerschein Bootsanmeldungen, Versicherungen und alles zu Führerscheinen

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  #16  
Alt 09.04.2016, 09:15
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Zitat:
Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Nur weil sie bei dir nicht drin steht, bedeutet es ja nicht, dass es nur unkomplette CEs gibt Bei meinem Boot ist es zum Bleistift genau erfasst :
Moin, so eine CE habe ich allerdings bei keinem meiner 4 Boot gesehen. Komplett sind die allemal, denn es sind ja alle Spalten ausgefüllt.
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  #17  
Alt 09.04.2016, 09:32
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Ich habe da so meiner Erfahrung mit dem entdrosseln von einem EFI Motor:
Es lohnt sich die Teilelisten der Hersteller genau zu durchforsten und zu vergleichen. Nicht immer ist es ein großer Aufwand den Motor zu entdrosseln.
Die mehr Leistung ist schon im unteren Drehzahlbereich deutlich spürbar. Das Beschleunigungsverhalten ist komplett anders und kraftvoller:

http://www.schlauchboot-forum.com/fo...ad.php?t=25912

Gruß Roland
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Emil (09.04.2016)
  #18  
Alt 09.04.2016, 09:43
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Zitat:
Zitat von berny Beitrag anzeigen
Sehe es anders: Die Maximale Empfehlung sind 2x80, also bist du auf der sicheren Seite. Würdest du 2x 100 montieren, braucht du dafür eine neue CE vom Hersteller, sonst wird sich die Versicherung an die maximal empfohlenen Werte halten.
Zitat:
Zitat von sammy Beitrag anzeigen
Heute kannst fast jedes Risiko versichern, is nur ne Frage der Prämie. Der Hersteller, zB. Bei meinem Boot sprich eine Empfehlung aus, und das nicht nur bei Max., auch bei Minimum, aber eben nur eine Empfehlung und die KANN man befolgen oder eben auch nicht.
Bei mir ist einzig nur das Motorengewicht fest gelegt ( 400 kg), theoretisch könnt ich einen 400terter Verado dranhängen, könnt ihn mit meinem Boot aber nie an seine Leistungsgrenze bringen,.............muss ich aber auch nicht
In einem wirklich sehr langen Gespräch mit dem Versicherer ist mir Folgendes mitgeteilt worden: Anders als bei KFZ prüft der Versicherer nicht, ob Boot zum Motor passt, beispielsweise Umbauten, die bei KFZ gemeldet und eingetragen werden müssen, sind bei Boot zunächst irrelevant. Der Versicherer will, Wert, Größe und Leistung des Bootes wissen und tarifiert danach ein. Ein Boot mit zugelassen 100 PS und 200 PS Motor dran wird er sofort versichern und auch nichts prüfen. Im Schadenfalls wird (insbesondere bei Kasko, bei Haftpflicht gibt es ja sowieso per Gesetz nur einen Regress von 5.100,-€ ) alle möglichen Ausschlusskriterien (Alkohol, Drogen, fehlende Fahrerlaubnis, fehlende Beleuchtung) prüfen und da bietet sich dann natürlich an, zu prüfen, ob eine zu hohe Motorisierung ursächlich mit dem Unfallgeschehen zu tun hat. Da kommt die CE ins Spiel, hier wird es dem Versicherer leichter fallen nachzuweisen, dass das Boot übermotorisiert also eventuell verkehrsunsicher war und die Leistung unfallrelevant war. Das ist natürlich nicht der Fall, wenn man mit 10 Knoten eine Jolle beschädigt, weil man 10 Knoten sowieso fahren könnte.

Ergo laut Versicherer: Die Einhaltung der zulässigen Leistung, die im CE steht, kann Dir vor Gericht helfen, wenn Du einen Unfall verursacht hast, der mit der hohen Leistung des Bootes in Zusammenhang steht, das ist in Allgemeimen der Fall, wenn man sehr schnell gefahren ist. Wie gesagt, heißt es aber noch lange nicht, dass es andere Haftungsausschlüsse gibt.

Gegen den Versicherer würde dann sprechen, dass er die Kombination wissentlich mit der Leistung versichert hat.

Anders wäre es, wenn der Versicherer in den Bedingungen verlangt, das eine empfohlene oder zulässige Leistung als Bedingung festgelegt hat.
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Alt 09.04.2016, 10:14
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Zitat:
Zitat von Roli14 Beitrag anzeigen
Ich habe da so meiner Erfahrung mit dem entdrosseln von einem EFI Motor:
Es lohnt sich die Teilelisten der Hersteller genau zu durchforsten und zu vergleichen. Nicht immer ist es ein großer Aufwand den Motor zu entdrosseln.
Die mehr Leistung ist schon im unteren Drehzahlbereich deutlich spürbar. Das Beschleunigungsverhalten ist komplett anders und kraftvoller:

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Gruß Roland
Nicht wahr oder ?? Hab mir den Bericht gerade durchgelesen. Das war ja eine Drossel wie bei den kleinen Mopeds... Bei dem Fremdkörper geht Dir ja der Motor kaputt.

Na dann weis ich schonmal wo der Emil als erstes nachschaut....
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Viele Grüße
Hans

Geändert von manerba (09.04.2016 um 10:22 Uhr)
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  #20  
Alt 09.04.2016, 10:44
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Ich weiß nicht, ob sich das so von einer Marke auf die andere Übertragen lässt. Ich denke auch den Zug wären schon einige Tuner aufgesprungen, 20 PS mehr für 500,- € statt für 1.500,- €. Ich werde erstmal mit 160 PS durch die Gegend schleichen und dann mal später sehen, ob es nötig ist.
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Alt 09.04.2016, 15:49
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Zitat:
Zitat von Emil Beitrag anzeigen
In einem wirklich sehr langen Gespräch mit dem Versicherer ist mir Folgendes mitgeteilt worden: Anders als bei KFZ prüft der Versicherer nicht, ob Boot zum Motor passt, beispielsweise Umbauten, die bei KFZ gemeldet und eingetragen werden müssen, sind bei Boot zunächst irrelevant. Der Versicherer will, Wert, Größe und Leistung des Bootes wissen und tarifiert danach ein. Ein Boot mit zugelassen 100 PS und 200 PS Motor dran wird er sofort versichern und auch nichts prüfen. Im Schadenfalls wird (insbesondere bei Kasko, bei Haftpflicht gibt es ja sowieso per Gesetz nur einen Regress von 5.100,-€ ) alle möglichen Ausschlusskriterien (Alkohol, Drogen, fehlende Fahrerlaubnis, fehlende Beleuchtung) prüfen und da bietet sich dann natürlich an, zu prüfen, ob eine zu hohe Motorisierung ursächlich mit dem Unfallgeschehen zu tun hat. Da kommt die CE ins Spiel, hier wird es dem Versicherer leichter fallen nachzuweisen, dass das Boot übermotorisiert also eventuell verkehrsunsicher war und die Leistung unfallrelevant war. Das ist natürlich nicht der Fall, wenn man mit 10 Knoten eine Jolle beschädigt, weil man 10 Knoten sowieso fahren könnte.
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Hi Emil,

und genau deshalb, weil beim Boot (in D) alles völlig anders läuft als beim KFZ...
Es gibt nämlich keine Haftpflicht-Versicherungspflicht für Sportboote...
Es gibt keinen gibt keinen generelle oder regelmäßige technische Überprüfung des Sportbootes wie beim TÜV für KFZ.
Es gibt lediglich eine EU Verpflichtung für Hersteller das alle nach den gleichen Normen und Spielregeln neue Boote (Ausrüstung) herstellen.
Wobei hier nur die Konformität mit der beim Bau eingehaltenen Normen zum Zeitpunkt X mit der CE bescheinigt wird.

Alles was danach (Herstellung/Verkauf) mit dem Boot passiert geht den Hersteller nichts mehr an.

Für den technischen Zustand des Bootes ist dann nur noch der Fahrzeughalter/-führer verantwortlich.

Das Thema hatten wir hier doch schon oft genug...
Theoretisch müsste ansonsten ja nach jeder kleinsten Baulichen Veränderung am Boot eine neue CE - Prüfung und Bescheinigung erfolgen.
Sprich ob die Veränderung am Boot nun nur ein paar kleine Schrauben/Bolzen im Heckspiegel sind vom Motor oder Geräteträger oder sogar das einbauen eines Steuerstandes (der für Hersteller schon relevant bei der CE ist wenn er Ihn Konform nach Norm einbaut) hat für den Fahrzeughalter/-führer nicht zur Folge das er eine CE mit den am Boot vorgenommenen Änderungen braucht oder gar jemals vom Hersteller bekommen würde.
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Gruss Benny


Geändert von Shelm (09.04.2016 um 16:09 Uhr)
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  #22  
Alt 09.04.2016, 17:29
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Roli14 Roli14 ist offline
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Der Umbau den ich auf Video gesehen habe, war von einem Yamaha. Hier das Video:

http://youtu.be/rpL_9NlVfHU
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Gruß Roland
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Emil (09.04.2016)
  #23  
Alt 09.04.2016, 21:00
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Na ich würd mich ja wegschmeissen, wenn da nur ne Scheibe drinstecken würde..
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Viele Grüße
Hans
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