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Festrumpfschlauchboote Rib´s Alles zu Schlauchbooten mit GFK oder festem Rumpf

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  #1  
Alt 03.04.2013, 21:39
Atze P Atze P ist offline
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Frage Nuova Jolly King 600 oder Pischel 5.5 XL

Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich brauche Eure Hilfe!

Neben dem Vorhaben unser Boot (BRIG 500) in diesem Frühjahr eigentlich ein bisschen aufmotzen zu wollen, haben wir latent ja immer noch den Gedanken, uns in Richtung eines NJ King 600 zu verändern.

So ein NJ haben wir bereits intensiv in Augenschein nehmen können.
Deshalb sind uns hier Raumgefühl und der Aufbau des Bootes mit all seinen Stauräumen und Ausmaßen gut bekannt.

Nun aber:
Wir sind im Netz auf ein Pischel 5.5 XL gestoßen, welches uns von den Bildern her auch sehr gut gefällt.
Rein von den Maßen her ist es dem NJ ein bisschen unterlegen, Länge 5,50 Meter, Breite 2,45 Meter.

Live haben wir so ein Boot noch nicht gesehen, so dass wir keinen Vergleich des "Raumgefühls" und der Platzverhältnisse zum NJ herstellen können.

Möglicherweise gibt es hier ja User, die so ein Pischel haben bzw. hatten oder sonst Erfahrungen mit einem 5.5 XL gemacht haben.

Für jegliche Informationenzum 5.5 XL wären wir sehr dankbar.

Ich selber habe lediglich die Infos von der I-Net-Seite des Herstellers Ribline.
Aber da wir doch schon auch viel Werbung bei sein

Auch interssiert mich Eure Einschätzung, ob sich der fehlende halbe Meter im Vergleich zum NJ merklich auf die Fahreigenschaften im Rauwasser auswirkt oder das durch eine andere Bauweise bei Pischel ausgeglichen wird.

Unser Fahrgebiet wäre hauptsächlich das Ionische Meer in Griechenland.
Ab und zu mal Ostsee und Elbe.

Wir, meine Frau und ich, danke Euch schon mal recht herzlich im Voraus
__________________
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Guido

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  #2  
Alt 03.04.2013, 21:42
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ich hab Zeit
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Wenn ich wählen müsste: zu 1000% würde ich das NJ600 nehmen !
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Gruß

Jörg und Sandra
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  #3  
Alt 03.04.2013, 22:07
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Man merkt mit Sicherheit nicht nur jeden Meter, sondern auch jeden " Halben " ....

Ich bin ja selber vom 500 BrigTC auf das 600 er Jolly umgestiegen.
Eigentlich hätte ich gleich auf das 670 er gehen sollen, man wird halt bequemer.

Ich hab mir jetzt zwar nicht die bauweise des Ribline angeschaut, aber ich denke auch, das ein Ribline die Fahreigenschaften eines 600 er Jolly von der Rumpflänge nicht kompensieren kann.

Daher auch ganz klar meine Empfehlung.
__________________
LG Ralf


.........anerkannter und geprüfter Treibholzslalomfahrer ......
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Atze P (04.04.2013)
  #4  
Alt 03.04.2013, 22:47
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so gut andere Riblines u.U. sind, das 5.5er bringt die Nase nicht runter. könnt ihr euch noch an Stefans Boot erinnern ?
und der hatte den 115er E-TEC drauf, also nicht unbedingt den schwersten Motor.
__________________
lg
Ferdi

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Atze P (04.04.2013)
  #5  
Alt 04.04.2013, 17:09
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Hallo Guido,
da würde ich ganz klar zum NJ 600 tendieren. Länge läuft, den halben Meter im Vergleich zu 5,5 wird erheblich sein und auch die Hecklastigkeit vergleichsweise zum 600er.
__________________
Grüsse Harry (Lucky)
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Atze P (04.04.2013)
  #6  
Alt 06.04.2013, 17:16
Atze P Atze P ist offline
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Vielen Dank schon mal für die Infos von Euch.
Aber es gibt wohl keinen, der es schon selber gefahren hat?!!

Ok, dass mit dem halben Meter weniger zum NJ ist noch nachvollziehbar.

ABER:

Ferdi hat seine Erfarungen mit dem 5.5 von "Stefans Boot", welches die Nase nicht runter bekam.

Für Harry (Lucky):
Wo hast du deine Erfahrung mit der Hecklastigkeit gemacht?
Zum Thema Länge läuft: habe im Profil gesehen, du hast ein ZAR 53.
Ist doch in der Länge vergleichbar mit dem Pischel.
Warum hast du diese Länge gewählt? Ich weiß, es gibt bei der Entscheidung möglicherweise auch monitäre Gründe.
Die meine ich aber nicht.
War dir Rauwassereigenschaft nicht ganz so wichtig, oder ist das Zar einfach von der Konstruktion schon so, dass auch dieses Boot gut läuft????

Zur Info:

Meine Regierung und ich haben uns gestern spontan stundenlanges Autofahren angetan, um das Pischel 5.5 XL nun doch mal live zu sehen.

Ergebnis war, dass sich der halbe Meter zum NJ im Innenraum schon bemerkbar macht.
Es ist innen ein klein wenig enger, doch Stauraum ausreichend, aber doch deutlich weniger als beim NJ.

Dafür konnte die Verarbeitung absolut überzeugen.

Aufgefallen ist mit der doch anderers geformte Rumpf.
Er ist, wie soll ich das beschreiben, 2 x abgesetzt über die ganze Länge.

Auf jeden Fall optisch, so wie dort gesehen, ein schickes Boot.

Das (Aussehen des Bootes) war natürlich ein gefundenes Fessen für meine Frau.
Sie versuchte mir, dass für sie "riesige" NJ auszureden.
So war bräuchten wir für 2 Personen doch gar nicht.
Das Pischel ist doch seeeehr schick

So, mal sehen, wie es nun mit der Bootsuche weitergeht, es ist jedenfalls nicht einfach........
__________________
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Guido

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  #7  
Alt 06.04.2013, 18:18
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Hallo Guido,

Du schreibst, dass Du hauptsächlich an der Küste mit dem Boot fahren wirst. Dort kannst Du aber mit einem hecklastigen Boot überhaupt nichts anfangen,
weil es bei jeder Welle nur hoch in die Luft spring statt waagerecht zu "fliegen" und auch waagerecht zu landen. Somit wirst Du mit einem hecklastigen Boot
immer langsamer unterwegs sein, als es bei einem ausgewogenen Boot der Fall wäre.
Wenn Du nur auf der Mosel unterwegs wärst, wäre das relativ egal, weil der Bug bei glattem Wasser bei höherer Geschwindigkeit auch so runterkommt und
weil es dort keine Wellen gibt.

Um mit einem hecklastigen Boot bei Wellen noch halbwegs vorwärts zu kommen, mußt Du Gewicht in den Bug packen. Und ich weiß nicht, wie lange Deine
Frau das mitmacht...

Wenn man sich die RIB-Line Website anschaut, gibt es das "5.5 XL" ja in verschiedenen Konfigurationen. Ich bin das Boot noch nicht selber gefahren, aber
die Version mit einzelner Hecksitzbank hinter dem Steuerstand hat schon sehr viel GFK plus Fahrer und Beifahrer im Heck. Und da der Tank laut Website
unter dem Steuerstand im Rumpf verbaut ist, kann er auch nicht wirklich zum Gewichtsausgleich beitragen.

Bei der Version mit nach vorne versetztem Steuerstand und zweiter Sitzreihe mag das anders sein. Aber auch nur, wenn hinten niemand sitzt...

Und noch ein grundsätzlicher Punkt, den ich sehr wichtig finde. Achte darauf, dass sich auch Deine Crew vernünftig festhalten kann. Im Sitzen wie im Stehen.
Wenn nur der Fahrer hinter einen schmalen Steuerstand paßt und der/die Beifahrer nach vorne "freie Flugbahn" hat, ist der gemeinsame Spaß bei Wellen ganz
schnell vorbei.

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung.
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Viele Grüße aus Köln
Thomas


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Atze P (06.04.2013), brando (06.04.2013), Dispo (08.04.2013), Ferdi (06.04.2013), Lucky (06.04.2013), Monoposti (06.04.2013), Oliver74 (07.04.2013), Robert29566 (06.04.2013)
  #8  
Alt 06.04.2013, 22:33
Lucky Lucky ist offline
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Hallo Guido,
Rumpflänge ist immer ein Thema in Bezug auf Lauf bzw. Fahreigenschaften , speziell in " rauer See". mit verbundener Hecklastigkeit. Ich kann mich dem Posting von Thommy nur anschließen. ..und wenn du die Wahl zwischen beiden Booten hast, nimm, wenn du den Unterstellplatz zur Verfügung hast, immer das grössere. Das NJ mag auf dem Trailer natürlich im Verhältnis zum Pischel 5,5 einiges größer erscheinen, aaaber im Wasser ist auch das Jolly nicht mehr so riesig, und könnte doch auch wieder einen halben Meter länger sein, oder?
Ich habe noch einen Yoghurtbecher mit 7,5m; ich will das jetzt nicht mit den Laufeigenschaften vergleichen, das wäre von der Länge her unfair, aber fest steht, Länge läuft im Rauhwasser einfach besser oder ruhiger; und da wirst sicherlich auch schon einen Unterschied merken zwischen NJ und Pischel.
In meinem YB ist ein 5,7l V8 verbaut, ist sauschwer und auch noch bei über 40 km/h -45 km/h steht halt ohne Trimmklappen die Nase immer noch oben. (die schwere Maschine macht dieses Boot auch bei der Länge noch hecklastig.)
Mein früheres Sacs war einen guten halben Meter kürzer als mein jetziges Zar, aber der Unterschied, ok, allein schon wegen der kompletten Rumpflänge, ist aber vergleichsweise , was Laufeigenschaften angeht,gewaltig.
nochmals punkto Hecklastigkeit: Beim Zar ist vor der Steuerkonsole der Tank, der Wassertank im Bugbereich, das allein bringt schon Gewicht nach vorne und man fährt von der Gewichtsverteilung noch in der Mitte des Bootes. Ich kenne ein 590 Sacs eines Bootskameraden, er ist ziemlich korpulent und sitzt hinten achtern mit seiner Frau auf seiner Sitzbank und kriegt mit dem 115 er Mercury die Nase kaum runter. Das sind so meine Erfahrungen, Guido.
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Atze P (07.04.2013), Dispo (08.04.2013), Tommy (07.04.2013)
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