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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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Hallo Gemeinde!
Ich weiß, ihr kennt mich noch nicht, aber dafür habe ich schon einiges über euch mitbekommen. ![]() Nachdem ich hier nun den Winter über mitgelesen und mir vor kurzem mein erstes Schlauchi zwecks Mini-Ausflügen oder Badetouren mit den Kids sowie zum gelegentlichen Angeln gekauft habe, stellen sich mir die ersten kleinen aber feinen Fragen... Zunächst einmal eine kurze Info zu mir und zum Boot: es ist ein Suzumar DS 390 mit einem 6 PS Mercury Außenborder von letztem Jahr, den ich durch einen Bekannten relativ günstig bekommen konnte, also habe ich gleich zugeschlagen (leider ohne externen Tank, der ist ihm aus unerfindlichen Gründen abhanden gekommen, aber den bestelle ich halt noch nach). Befahren werde ich zunächst die Schlei, an deren Kante ich quasi wohne und später werde ich auch mal über Schleimünde hinaus, ein paar Meter auf die Ostsee fahren, wenn das Wetter und die Gelegenheit sich ergeben. Meinen SBF See habe ich übrigens schon seit 15 Jahren und ich bin früher immer mit meinem Vater auf seiner Nuss-Schale herum gegondelt, aber dies ist mein erstes, eigenes Boot. Trotz aller Vorbereitung (sogar Papierkram wird brav erledigt) und dem Informationsstrom, den man sich förmlich durch die Augen ins Gehirn saugt, ist das mit dem Loslegen immer so eine Sache, ein paar offene Fragen bleiben doch irgendwie übrig, von denen ich hoffe, dass jemand von euch die Geduld aufbringt, sie einem Neuling, der gerade im Begriff ist, klein anzufangen, zu beantworten. 1. Synthetisches Motoröl. Ich war schon fast dabei, mir ein Gebinde zu kaufen (man will ja schließlich nur das Beste für seinen fast neuen Motor und die qualitativen Eigenschaften gegenüber herkömmlichem Öl sind hinlänglich bekannt), da habe ich im Mercury Handbuch gelesen, dass ausdrücklich von der Verwendung von synthetischem Öl abgeraten wird (von fast allem außer Mercury-eigenem Standard-Öl übrigens auch). Herrje, warum? Sind das nur verkaufstechnische Argumente? Bis jetzt dachte ich immer, ich würde dem Außenborder damit was gutes tun? Gibt es tatsächlich einen Grund, warum ich es nicht benutzen sollte (außer vom Preis her, aber das zählt für mich nicht)? 2. Wo wir schon beim Öl sind: es werden exakt zwei Öl-Arten empfohlen: 10W-30 und 25W-40. Außer dem Außentemperatur-Bezug kann ich keinen großen Unterschied feststellen. Welches wäre denn nun das Beste? Primär werde ich tagsüber auf der Schlei/Schleimünde/Ostsee unterwegs sein, Nachtangeln oder Einsatz im Frost ist vorerst nicht drin, bis ich mich wieder an alles gewöhnt habe. 3. Könnt ihr mir einen preiswerten und zuverlässigen Online-Shop für Zubehör, Ersatz- und Verschleiß-Teile (z. B. Anoden) empfehlen? Es gibt hier an der Schlei zwar den einen oder anderen Yacht- und Segelladen, aber die Preise sind teilweise überirdisch (da Touristengebiet). 4. Der Außenborder hat einen integrierten Tank von etwa einem Liter. Für ganz doofe: wie weit kommt man bei einem 6-PSer mit einer Milchtüte voller Sprit? Ist das Ding eher als Notreserve gedacht? 5. Könnt ihr mir einen guten Benzinfilter mit Wasserabscheider für meinen Motor empfehlen? Ich verliere langsam den Überblick über die verschiedenen Modelle und Arten. 6. Hat jemand von euch schonmal Aspen Benzin verwendet und kann es empfehlen? Ist es wirklich so geruchlos und vorteilhaft wie der Hersteller behauptet? Für mich wäre die Anschaffung eines kleinen Gebindes dann eine Überlegung wert, sobald ich mal mit den Kindern unterwegs bin. Das soll es erstmal gewesen sein, bei weiteren Fragen melde ich mich noch einmal an entsprechender Stelle. ![]() Viele Grüße aus dem Norden, Jörg |
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#2
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Hallo Jörg,
Glückwunsch zum Boot und willkommen hier im Forum! Kann Dir nur zu Frage 6 vernünftig Antworten: Das angesprochene Benzin ist geruchloser bei der Lagerung und riecht etwas anders bei der Verbrennung. Ist aber auch deutlich teurer. Habe es mal in Modellflugzeugen mit 75ccm Boxermotor benutzt, da das Modell bei mir im Büro stand. Da war der Unterschied deutlich spürbar (der trockene Husten war sofort weg ). Die Einstellung am Vergaser mußte leicht angepaßt werden und der Verbarauch stieg leicht an.Ob das tatsächlich Sinn macht, bei einem Betrieb draußen und Lagerung ggF. auch draußen, muß jeder für sich entscheiden. Wenn es vom Motorenhersteller zugelassen ist, kann man es sicher gut verwenden, wenn einen der Preis nicht stört.
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Gruß Roland ![]() (Zar 53 mit Yamaha 150) |
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#3
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Hallo Jörg,
herzlich willkommen hier bei den Schlauchiinfizierten. zu deinen vielen Fragen: zum Öl kann ich nichtssagen, mein Motor ist auch vom letzten Jahr und ich hab das öl in der Werkstatt beim Service wechseln lassen wegen der Garantie. Zu den Onlineshops, da gibts ganz viele, ich hab in letzter zeit einiges bei kantschuster bestellt, habe aber auch schon bei enautic und Compass24 bestellt. Zwei Bestellungen beim Segelladen waren auch i.O. obwohl es da schon Probleme gibt, siehe eigenen Thread zum Thema. Zum Spritverbrauch, mein 15er braucht je nach Fahrweise 2 - 3 Liter pro Stunde. Wegen einem ext. Tank musst du nicht unbedingt einen Originaltank vom Hersteller kaufen, das Herstellerlogo wird vergoldet und alle ob Honda Tohatsu, Suzuki Quicksilver....sind alle dieselben. Du kannstauch eine markenunabhängigen aus dem Zubehör kaufen es gibt so viele Größen und Formen. Als Zubehör eben noch den passenden Anschlßnippel. Ob du überhaupt einen Benzinfiler mit Wasserabscheider bei einem mobilen Tank brauchst?? Ich hab keinen, aber einen kleinen Filter vom Zubehör in die Spritlleitung eingebaut. Aspen benutze ich nur in der Motorsäge, ist ja nicht billig.
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Gruß Dietmar aktuell - Brig Falcon Rider 450L mit Honda BF50 und Trailer 750 kg ![]() ehemals - YAM 340S mit Suzuki DF15 und Trailer |
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#4
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Moin Jörg
Auch von mir alles gute und immer etwas Wasser unterm Po!! 1+2 Also ich würde dir ein Teilsyntetisches Motoröl mit 10 w40 empfehlen, der preis spielt bei unter einem Lieter nicht die Große Rolle. Dichtungsringe für die ablassschraube gibt es beim Merc Händler z B Haar in Flensburg oder Koch in Kappeln. Die Bücher sind für große Abdeckungen geschrieben ![]() 3 ?? Support you lokal Dealer! 4 Ich würde mal sagen 1,5l /h. Aber da haben andere bestimmt genauere Erfahrungen. Externer Tank aus dem Zubehör und los gehts und kein nerviges Nachtanken Mitten auf der Schlei !! ![]() 5 Ich denke auch das du kein Benzinfilter mit Wasserabscheider brauchst!!Ein "in line Filter" sollte mehr als genug sein , und auch der ist schon luxus. Ich würde so ein Filter nur einbauen , wenn ich in Südeuropa aus den Fass tanken muß! oder wenn man ein Einspritzer hat! Oder bei Leuten die nicht drauf achten was Ihnen Ihr Motor erzählen will!! Denn Sie reden alle mit uns!! Du must nur zuhören! ![]() 6 Das Aspen würde ich mir sparen!! Mit einem Viertakter sollte ja kein Öl in die Verbrennung kommen! und das Wasser dient eh als Filter! Das kommt bei mir auch nur in die Motorsäge!!
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Peer ![]() Wellenhüpfer von der Ostsee Ribcraft in Grau- für Schwarz hat es nicht gereicht. ![]() Web: http://www.pkyachtservice.de/ FB : https://www.facebook.com/PKyachtservice |
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#5
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Hallo und danke schonmal für die Antworten!
Den Punkt verstehe ich nicht so ganz. Bei Aspen 4 Takt Benzin ist doch kein Öl enthalten? |
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