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Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens

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  #1  
Alt 10.10.2011, 21:57
Stephan777 Stephan777 ist offline
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Standard Wie weit fahrt Ihr raus?

Ich freu mich drauf, irgendwann mal die Pelle auf dem Meer zu fahren. Platz ohne Ende, nicht alle paar km eine Schleuse....

Heute fragte mich jemand aus Spaß, ob ich mit dem SBF See nun von Calais nach Dover fahren werde.
Für alle, die mich jetzt warnen wollen, dass das gefährlich ist und für Anfänger in Uraltbooten eh - cool bleiben. Ich habe nichts dergleichen vor.

Aaaaaber: Es würde mich schon mal interessieren, wer sich mit dem Schlauchboot wie weit auf dem Meer herumtreibt. Denn: Bei schönem Wetter mal durch den Kanal oder sogar über die Ostsee - unmöglich ist das doch nicht, oder? Oder doch?
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Viele Grüße,

Stephan
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  #2  
Alt 10.10.2011, 22:11
detti detti ist offline
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Denke dass hängt von vielen Faktoren ab.

Wenn Spiegelglatt die See ist, würde ich auch ein Stück raus fahren. Mit 380 Bootslänge.

Ab einem bestimmten Wellengang, würde ich wieder Land auf suchen und die Rib-Fahrer würden
dann erst raus fahren.

Meiner Meinung müssten einige Faktoren zusammen passen, Wetter, Wellenhöhe, Bootsgröße, Motorengröße,
und die Größe des eigenen Vertrauens.
__________________
Grüße von Detlev

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  #3  
Alt 10.10.2011, 22:20
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KOI7161 KOI7161 ist offline
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Zitat:
Zitat von detti Beitrag anzeigen
Denke dass hängt von vielen Faktoren ab.

Wenn Spiegelglatt die See ist, würde ich auch ein Stück raus fahren. Mit 380 Bootslänge.

Ab einem bestimmten Wellengang, würde ich wieder Land auf suchen und die Rib-Fahrer würden
dann erst raus fahren.

Meiner Meinung müssten einige Faktoren zusammen passen, Wetter, Wellenhöhe, Bootsgröße, Motorengröße,
und die Größe des eigenen Vertrauens.

Aber auch die Vernunft umzukehren ..........
denn nichts ist schlimmer als die Sehnsucht nach dem großen weiten Meer........
__________________


Grüsse vom Rhein km 462...den Eicher See vor der Haustür

Michael




Schlauchlegende:Boot:Norisboat 420SD/Motor: Johnson35/ Trailer:Nautikpro 750...Boot: BSC50/ Motor:Suzuki DF70/ Trailer: Satellite MX101
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  #4  
Alt 10.10.2011, 22:20
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skippy66 skippy66 ist offline
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Hallo Stephan.
Wir fahren mit unseren Ribs auch schon mal 15 - 20 km raus auf die offene Ostsee. Je nachdem wie tief wir angeln wollen. Also bei gutem Wetter ist das auch kein Problem. Die Strecke Puttgarden - Roedby und zurück haben wir auch schon mit einem Rib gemacht. Also bei gutem Wetter kein Problem. Aber Seewetterbericht morgens um 8:00 Uhr zu hören ist Pflicht. Das ganze aber bitte mit Schwimmwesten, Handy und sonstiger notwendiger Ausrüstung.
Aber Ostseetouren bitte immer nur mit mehr als 2 Booten. Außerdem sollte jedes Schlauchi auch eine Leiter haben. Beim Sturz ins Wasser kommst du ohne Leiter nicht mehr ins Boot. Sehe viele Schlauchbootfahrer auf der Ostsee ohne Leiter und dann auch noch in Wathose. das ist dann lebensgefährlich.
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Gruß aus Hennef
Anja & Klaus

Seit meine Frau den SBF hat darf ich auch mal auf dem Tube sitzen.

Geändert von skippy66 (10.10.2011 um 22:27 Uhr)
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  #5  
Alt 10.10.2011, 22:22
Benutzerbild von goeberl
goeberl goeberl ist offline
...der nur klein schreibt
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ich selbst würd allein nichtmal quer über die adria fahren, aber da gibts ganz andere kaliber.
google mal nach "alain bombard: im schlauchboot über den atlantik". ist ein basolut lesenswertes buch.

lg martin
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Stephan777 (11.10.2011)
  #6  
Alt 10.10.2011, 22:29
Wolfgang Wolfgang ist offline
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Unmöglich nicht.

Es ist eine Frage der Ausbildung, Erfahrung und des Materials.
Rein rechtlicht ergoogel dir mal die Bestimmungen des SBF See, SKS, SSS und SHS. Also könnte man mit dem SBF See durch den Kanal....

Erfahrung kommt von Fahren. Dazu gehören nicht nur die Beherrschung des Bootes, sondern auch Kenntnisse das Wetter und die Vorhersagen zu deuten, Gezeiten und Strömungen aus den Karten zu lesen und die Wirkung einzuschätzen.

Die Gezeiten schwanken im Kanal bei ca. 12 Meter. Daraus ergeben sich Strömungen die eine sehr intensive Törnplanung bezgl. Zeit und Benzin ergeben. Du würdest dort durch das dichteste Verkehrstrennungsgebiet fahren, Berufsschifffahrt am Hintern und vor der Nase.

Dagegen ist die Ostsee eine ruhige Badewanne. Machbares Etappenziel im Forum wäre Helgoland. Nicht sehr spektakulär aber dafür sehr schwer. Analog in der Ostsee wäre eine Strecke Rügen - Pornholm interessant.

Es gibt hier User die eine Kanalquerung angehen. Doppelmotorisierung, intensive Vorbereitung und Teilnahme an bestimmten Kursen sind da wohl schon Pflicht.
__________________
Gruss, der Wolfgang



Am Rand meines Verstandes lebt doch ein wenig Wahnsinn

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Wolfgang ist leider verstorben
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skippy66 (10.10.2011)
  #7  
Alt 11.10.2011, 00:33
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desmo desmo ist offline
Smut
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Zitat:
Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Unmöglich nicht.

Es ist eine Frage der Ausbildung, Erfahrung und des Materials.
Rein rechtlicht ergoogel dir mal die Bestimmungen des SBF See, SKS, SSS und SHS. Also könnte man mit dem SBF See durch den Kanal....
Was hat denn das mit SKS, SSS und SHS zu tun? An Deiner Stelle würde ich das mal selber googeln
Einzig der SBF ist ein amtlicher Führerschein, der obsolet wird sobald Du irgendwelche Hoheitsgewässer verlässt. Alles andere sind amtliche Sportschifferscheine, die bei der privaten Nutzung der Sportschifffahrt NICHT vorgeschrieben sind.

Zitat:
Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Erfahrung kommt von Fahren. Dazu gehören nicht nur die Beherrschung des Bootes, sondern auch Kenntnisse das Wetter und die Vorhersagen zu deuten, Gezeiten und Strömungen aus den Karten zu lesen und die Wirkung einzuschätzen.
Eben, und weil es auf Erfahrung ankommt ist mir die Aufzählung der Scheine s.o. schleierhaft. Ich kenne einen Segler, der alle obigen Scheine absolviert hat, aber seinen Chartereimer nicht sauber in die Box bekommt. Da würde ich schon in der 0,5 Meilenzone einen Meuterei anfangen.

Zitat:
Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Die Gezeiten schwanken im Kanal bei ca. 12 Meter. Daraus ergeben sich Strömungen die eine sehr intensive Törnplanung bezgl. Zeit und Benzin ergeben. Du würdest dort durch das dichteste Verkehrstrennungsgebiet fahren, Berufsschifffahrt am Hintern und vor der Nase. Dagegen ist die Ostsee eine ruhige Badewanne. Machbares Etappenziel im Forum wäre Helgoland. Nicht sehr spektakulär aber dafür sehr schwer. Analog in der Ostsee wäre eine Strecke Rügen - Pornholm interessant. Es gibt hier User die eine Kanalquerung angehen. Doppelmotorisierung, intensive Vorbereitung und Teilnahme an bestimmten Kursen sind da wohl schon Pflicht.
An Deiner Schreibweise erkennt man, dass Du noch keine Deiner aufgezählten Törn je durchgeführt noch in Angriff genommen oder geplant hast. Das ist alles machbar und halb so wild, wenn man passendes Wetter, anständige Ausrüstung, ein taugliches Boot (auch ohne Doppelmotorisierung) und nicht vor allem und jedem Bedenken hat.

P.S. Bei schlechtem Wetter ist die Ostseewelle unangenehmer weil kürzer und steiler als die Nordseewelle.
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Viele Grüße, Peter
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P.S.: Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Princess Sailing
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andy96kw (12.02.2014), Dieter B. (18.10.2011), Grazy (13.10.2011), hausmeisterkrause (11.10.2011), Mimi (20.10.2011), Monoposti (28.01.2014), Stephan777 (11.10.2011), the_ace (09.05.2013)
  #8  
Alt 11.10.2011, 04:13
Dottore Lupo Dottore Lupo ist offline
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Also Leute...alles halb so wild.

Bei asterix gabs mal nen Häuptling....der hatte immer angst dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt.

Heuer ging ich dreimal über die Adria...einmal mit meinem RIB....bei Wellen so 0,5-1m.......kein Problem.

Wir fuhren zu mehreren....aber das kannst du auch allein machen.

Im Sommer hast du alle Viertelstunde einen anderen Kahn in sicht.

Was du brauchst ist ein Funk....SRC reicht.

Und Doppelmoppel...wo soll der Sinn sein?????

cu Lupo alias Wolfgang....für meine Italiener unten ist Adria einmal rüber....so wie Semmelholen.....und die Welle dort ist eklig....sehr kurz
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Stephan777 (11.10.2011)
  #9  
Alt 11.10.2011, 07:11
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Mit meinem 3,8m Böötchen mit 25 PS war Mali Losinj (bzw. Bucht Cikat)/ Susak das Weiteste (so geschätzte 10 bis 12 Km) was ich gerade raus gefahren bin.

So "weit" (für mein Böötchen ist das weit !!!) fahre ich aber auch nur wenn ich mein Material kenne und Ihm vertrauen kannst. Das Wetter sollte natürlich auch passen.

Und zusammen mit nem Bootsspezl machts nicht nur doppelt Spaß sondern erhöht auch den Beruhigungsfaktor im Falle eines Problems ungemein.

Das weiteste an Strecke waren bis jetzt so 50 bis 60 Km, im Abstand von ca. bis zu 3 Km vom Ufer entfernt.
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  #10  
Alt 11.10.2011, 09:33
Ribbi Ribbi ist offline
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Moin zusammen!

Letztendlich steht und fällt doch alles mit dem Wetter und der Ausrüstung. Dabei gilt dann: Je schlechter das Wetter, desto besser muss die Ausrüstung und dessen Pflege sein!

Man sollte zu dem auf jeden Fall einzuholenden Wetterbericht eigene Beobachtungen machen und im Zweifel eben entsprechende Sicherheit einplanen.

Meiner Meinung nach ist die reine Entfernung zur Küste zweitrangig. Schnell sind 500m zur Küste erreicht. Wenn ich mir dann kräftigen, ablandigen Wind vorstelle, kann ich es mir sicher abschminken im Totalverlustfalle mit Schwimmweste und Klamotten diese Distanz zu schwimmen.

Daher muss ich mir jedes Mal vor dem Verlassen des Hafens erstens Gedanken machen, wie ich mir im Zweifel selber helfen kann und zweitens, wie ich Hilfe holen und zu meiner Position lotsen kann.

Wenn ich also für diese drei Punkte (Wetter, Selbsthilfe, Fremdhilfe - letztere sollte natürlich die letzte Option sein!) eine zufriedenstellende Lösung habe, spricht auch nichts gegen eine größere Tour mit kleinem Boot.

Davon abgesehen würde ich eher mit einem 6m RIB als mit einem 3,10m Luftkielschlauchi nach Bornholm fahren. Ist einfach so ein Gefühl...

Gruß,
Ole
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Gruß aus Hamburg,
Ole
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Stephan777 (11.10.2011), Tommy (11.10.2011)
  #11  
Alt 11.10.2011, 12:06
Jip Jip ist offline
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Moin,

also die Strecke Puttgarden - Roedby hatte ich auch schon mal überlegt, daß sowas machbar wäre, oder erst nur mal zu den Ostfriesischen Inseln rüber wobei die Distanz ja etwa gleich ist. Bisher bin ich nur bis zur Wesermündung Bremerhaven gefahren, selbst da sind für ein 3,5m Rib schon teilweise hohe Wellen; zwar noch nicht gefährlich aber man kann ja auch nicht mehr schnell fahren.

Das Beste ist wahrscheinlich mit mehreren Leuten das zu machen, ggf. als Forentreff, wenn dann ein Motor ausfällt sind genug Boote da bzw. einer hat dann evt. auch Funk dabei.
__________________
Gruß Jens

History--->
Boote: Lodestar NSA 290, Suzumar DS 350 Rib, Quicksilver 450 R
Motoren: Yamaha 5BS + Mercury 15M + Yamaha 6DMH + Yamaha 25NMHOS + Yamaha 50 HEDOL
Trailer: Techau, Neptun Navy
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Stephan777 (11.10.2011)
  #12  
Alt 11.10.2011, 13:01
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SkipperFS SkipperFS ist offline
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Die "Highlights" mit unserem kleinen C4:
1.) Rausfahrt aufs offene Meer - Adria: Über 25 KM.
2.) Überquerung des Ijsselmeers: Stavoren - Enkhuisen - Stavoren, Entfernung ist unter 25 KM, allerdings ist das Ijsselmeer meistens recht kabbelig.
3.) Weiteste Küstentour bisher: 120 KM (HR-SLO-HR), Entfernung zur Küste waren 2 bis 10 KM
4.) Eine der schönsten Touren hatten wir auf der Ostsee (und auf der Trave rund Lübeck). Wir fuhren lediglich an der Küste und kamen einfach nicht weiter raus - Schuld war eine tolle Strandbar in Niendorf
__________________
---------------------------------
Meine Schlauchi-Motoren-Kombis:
Tohatsu 20 aktuell (Zodiac Yacht Tender)
Mercury 6 (Zodiac Yacht Tender)
Mercury 3,5 (3D Tender 2m)
Honda 2,5 (3D Tender 2m)
Mercury 2 (Plastimo 2,4m)
Tohatsu 30 (C4)
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jac (11.10.2011), Stephan777 (11.10.2011)
  #13  
Alt 11.10.2011, 14:20
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Beitrag kein Land in Sicht ...

Hi,

sind vor kurzem aus den Niederlanden zurückgekommen. Hatten unseren "Heimathafen" in Makkum (Ijsselmeer). Das Wetter war teils sonnig, aber sehr windig. Meist 4 - 5. Wenige Momente sogar bis 8.

Fahren war mit unserem Schlauchboot bis 5 "möglich". Machte aber dann keinen Spass mehr, da Wellen zu kabbelig für unser Schlauchboot. Daher meist kein Gleiten möglich. Dort wor ruhige Ecken waren, ging's allerdings prima.

Insgesamt ca. 150 km an Strecke gefahren. Maximale Distanz zur Küstenlinie 8km.

Überraschend für mich - als bisherigen Flussfahrer - ist das Gefühl relativ "allein" auf dem Wasser zu sein, bzw. die Küste nicht mehr zu sehen... Das GPS ist dann eine gute Moralstütze.

Die vorgeschriebene Ausrüstung an Bord wird plötzlich anders beurteilt... und man ist froh für den Fall der Fälle equipt zu sein.

Mit einem zweiten Boot würde es mir allerdings ein noch besseres Gefühl gegeben haben.

Fazit: Wenn die Ausrüstung "stimmt" und sonst alles in Schuss ist, ist das Ganze eine Riesensache! Für mich steht fest: Das wird wiederholt!
__________________
Viele Grüße aus dem Rheingau!

Jörg

Das Bessere ist des Guten Feind
Beluga 16 Young by Lomac / Mercury F 60 EFI
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brando (11.10.2011), jac (11.10.2011), Stephan777 (11.10.2011)
  #14  
Alt 11.10.2011, 14:45
Stephan777 Stephan777 ist offline
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Wow! So viele spannende Antworten!
Ich merke schon, wie es im Bauch kribbelt.....

Vielleicht schaffe ich es ja kommendes Jahr doch wieder mal nach Schweden und dann würde ich das gute Stück natürlich hochschleifen und vielleicht auch mal ein Stückchen rausgurken. Aber sicher keine 10 km oder noch mehr. Wie schon angedeutet - mir ist meine Unerfahrenheit absolut bewußt und ich will auch keine Rekorde brechen. Ich war nur mal gespannt, ob die Meinungen mehr in Richtung "geht schon, aber" oder in Richtung "lass es bloß sein!" gehen würden.

Noch eine ganz blöde Anfängerfrage zum Thema: Wenn an einem Ostseehafen wie Warnemünde schwacher Wind herrscht Und dementsprechend kaum Wellen) - ist dann der Wellengang auf offener See bei gleichem Wetter viel stärker?
__________________
Viele Grüße,

Stephan
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  #15  
Alt 11.10.2011, 15:11
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Tommy Tommy ist offline
Tweety
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Zitat:
Zitat von Stephan777 Beitrag anzeigen
....Aaaaaber: Es würde mich schon mal interessieren, wer sich mit dem Schlauchboot wie weit auf dem Meer herumtreibt. Denn: Bei schönem Wetter mal durch den Kanal oder sogar über die Ostsee - unmöglich ist das doch nicht, oder? Oder doch?
Hallo Stephan,

ich finde, dass man die Frage schlecht mit "wie weit raus" beantworten kann. Die Entfernung zur Küste ergibt sich ja zwangsläufig durch das Ziel, was ich erreichen möchte bzw. kann.
Dabei ist es eigentlich unerheblich, ob ich in 5nm Entfernung parallel zur Küste eine Strecke von 30nm zurücklege oder zu einer Insel unterwegs bin, die 40nm von der Küste entfernt liegt.
In beiden Fällen müssen die Bedingungen stimmen. Und die sind bei jedem Boot und bei jeder Crew unterschiedlich.

Wenn man mal ein sinnvoll ausgerüstetes Boot, eine gut vorbereitete und ausgerüstete Crew und passende Wetterbedingen voraussetzt, wird die mögliche Entfernung von Hafen zu Hafen
hauptsächlich durch die Spritmenge begrenzt, die man mitnehmen kann.

Und ja, mit unserem Boot würden wir den Kanal überqueren oder nach Helgoland fahren. Aber nur, wenn noch mind. ein zweites Boot dabei ist und die Bedingungen stimmen.
__________________
Viele Grüße aus Köln
Thomas


TORNADO 5.4m (Tweety ) + YAMAHA F80 BETL (2008-2018)

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