Hallo Guido,
Rumpflänge ist immer ein Thema in Bezug auf Lauf bzw. Fahreigenschaften , speziell in " rauer See". mit verbundener Hecklastigkeit. Ich kann mich dem Posting von Thommy nur anschließen.

..und wenn du die Wahl zwischen beiden Booten hast, nimm, wenn du den Unterstellplatz zur Verfügung hast, immer das grössere.

Das NJ mag auf dem Trailer natürlich im Verhältnis zum Pischel 5,5 einiges größer erscheinen, aaaber im Wasser ist auch das Jolly nicht mehr so riesig, und könnte doch auch wieder einen halben Meter länger sein, oder?

Ich habe noch einen Yoghurtbecher mit 7,5m; ich will das jetzt nicht mit den Laufeigenschaften vergleichen, das wäre von der Länge her unfair, aber fest steht, Länge läuft im Rauhwasser einfach besser oder ruhiger; und da wirst sicherlich auch schon einen Unterschied merken zwischen NJ und Pischel.

In meinem YB ist ein 5,7l V8 verbaut, ist sauschwer und auch noch bei über 40 km/h -45 km/h steht halt ohne Trimmklappen die Nase immer noch oben. (die schwere Maschine macht dieses Boot auch bei der Länge noch hecklastig.)
Mein früheres Sacs war einen guten halben Meter kürzer als mein jetziges Zar, aber der Unterschied, ok, allein schon wegen der kompletten Rumpflänge, ist aber vergleichsweise , was Laufeigenschaften angeht,gewaltig.
nochmals punkto Hecklastigkeit: Beim Zar ist vor der Steuerkonsole der Tank, der Wassertank im Bugbereich, das allein bringt schon Gewicht nach vorne und man fährt von der Gewichtsverteilung noch in der Mitte des Bootes.

Ich kenne ein 590 Sacs eines Bootskameraden, er ist ziemlich korpulent und sitzt hinten achtern mit seiner Frau auf seiner Sitzbank und kriegt mit dem 115 er Mercury die Nase kaum runter. Das sind so meine Erfahrungen, Guido.