Danke Jörg und Sandra, habe euer Posting gestern nicht gesehen. Ist euer Deck permanent höher als die Wasserlinie oder liegt es auch mal darunter? Nur wenn es mal darunter liegt, kann die Wasserdichtigkeit der Auslassventile beurteilt werden. Wobei die Ventile durchaus so aussehen, als wären sie vollwertige Rückschläger.
Habe gestern meinen Prototypen für ein Rückschlagventil im Plicht-Auslass zusammen gebastelt. Es ist 100% dicht, hat einen Cracking Pressure von ca. 10 mm Wassersäule, d.h. die letzten 10 mm Wasser bleiben im Rohr stehen. Somit dürfte kein Flattereffekt vorhanden sein.
Die Platte, auf der die Membran dichtet, ist hier im Prototypen rudimentär gehalten, einfach 4 Bohrungen, basta. Das dürfte einen merklichen Widerstand darstellen und den Wasserabfluss deutlich behindern. In der Endlösung schwebt mir ein grösserer Durchlass vor, so wie im früher verlinkten pdf. Das ist allerdings nur möglich, wenn das Teil gelasert wird.
Ich denke, ich teste den Durchfluss des Prototypen mal wie folgt: 3 Lenzlöcher permanent verschliessen, eines temporär verschliessen, Boot vorne hoch stellen, Plicht mit Wasser füllen, das eine Loch frei geben und die Zeit messen, bis die Plicht entleert ist. Dann den Versuch wiederholen, wobei mein Rückschlagventil im Loch sitzt. Wenn die Zeit für die Entleerung nicht sehr viel höher ist, wäre die Lösung wohl praktikabel, zumal man durch die gelaserte Platte den Durchfluss noch ein wenig erhöht. Was meint ihr?
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