Moin zusammen!
Letztendlich steht und fällt doch alles mit dem Wetter und der Ausrüstung. Dabei gilt dann: Je schlechter das Wetter, desto besser muss die Ausrüstung und dessen Pflege sein!
Man sollte zu dem auf jeden Fall einzuholenden Wetterbericht eigene Beobachtungen machen und im Zweifel eben entsprechende Sicherheit einplanen.
Meiner Meinung nach ist die reine Entfernung zur Küste zweitrangig. Schnell sind 500m zur Küste erreicht. Wenn ich mir dann kräftigen, ablandigen Wind vorstelle, kann ich es mir sicher abschminken im Totalverlustfalle mit Schwimmweste und Klamotten diese Distanz zu schwimmen.
Daher muss ich mir jedes Mal vor dem Verlassen des Hafens erstens Gedanken machen, wie ich mir im Zweifel selber helfen kann und zweitens, wie ich Hilfe holen und zu meiner Position lotsen kann.
Wenn ich also für diese drei Punkte (Wetter, Selbsthilfe, Fremdhilfe - letztere sollte natürlich die letzte Option sein!) eine zufriedenstellende Lösung habe, spricht auch nichts gegen eine größere Tour mit kleinem Boot.
Davon abgesehen würde ich eher mit einem 6m RIB als mit einem 3,10m Luftkielschlauchi nach Bornholm fahren. Ist einfach so ein Gefühl...
Gruß,
Ole