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Ich sehe, dass ich eine Geschichte erfinden muss
Ich sehe schon, wir müssen eine andere Geschichte erfinden. :zwinkern
Europäische Binnenwasserstrasse. Eine Gruppe von fünf Forums-Schauchbooten fährt eine gemeinsame Ausfahrt. Zwei Schlauchis überholen ein weiteres Schlauchi rechts und links im kurzen Abstand. Geschwindigkeit ca. 45 km/h. Fließgeschwindigkeit des Gewässers 5-6 km/h. Flussbreite an der Unglücksstelle 25 -35m. Im überholten Boot versucht gerade die Beifahrerin Fotos zu schießen. Keine Schwimmwesten an. Durch die Heckwellen der beiden Überholer kommt das überholte Boot ins trudeln/schwingern. Durch die schnellen seitlichen Schwankungen und die Unerfahrenheit des Bootsführers geht die fotografierende Beifahrerin seitlich über Bord. Plumps !!! :wow: Auf der Binnenwasserstrasse herrscht Ausflugsverkehr. Sonnenschein, 35 Grad, 25 Grad Wassertemperatur. Zahlreiche Fahrgastschiffe, rasende Freizeitschipper, Binnenschiffe. So eine neue Geschichte. Wie lassen wir die Hilfsmassnahmen jetzt anlaufen ? Wäre da nicht ratsam, zwei sichern die "Unglücksstelle" irgendwie ab und zwei kümmern sich um die Überbordgegangene ? Rettungsring/Boje, Badeleiter, Unterstützungsschwimmer an der Sicherungsleine................................... ......... Hat also gar nichts mit dem Samstag in Ö zu tun, hätte auch am Samstag in NL geschehen können. :lachen Gruß Hans :chapeau |
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Der 5 PS Dampfer war meine Rettung. Bis heute ärgere ich mich, das ich die Besatzung nicht zu einem Eis eingeladen habe und nur Danke gesagt habe. :cognemur Gruß Hans |
hans, schwimmer im wasser, also bessergesagt auf einer wasserstrasse, waren auch bei unserer ausfahrt, über die wir aber eigentlich nicht mehr sprechen wollen, ein problem. einige haben sich verdammt weit raus gewagt. und bei 5 booten, die grad einen großen weißen überholen, wird der platz fürs ausweichen dann auch eng.
lg martin |
Bei den Temperturen der letzten Wochen kann man es fast verstehen, wenn auch nicht gut heißen. Von Gesetzen mal abgesehen. :futschlac :futschlac
Aber in meinem Beispiel war es keine Schwimmerin, sondern eine Überbordgegangene. :lachen :lachen Praktisch eine unfreiwillige Schwimmerin. :zwinkern Hans |
Seltsamerweise und auch blöderweise hat man nur Angst um´s Boot und
verschwendet keinen Gedanken daran Rettungswesten oder Rettungsringe klar zu machen. :cognemur :stupid An die rote Flagge, die ich im Boot liegen hab, hätte ich schon gar nicht gedacht. Hans, wenn man im sich so einen Notofall vorstellt und durchdenkt ist doch alles völlig klar was zu tun ist doch wenn er dann eintritt läuft es ganz anders ab. |
Erstmal DANKE Hans für diesen Tread!
Es ist nur richtig, dass man sich gedanklich mal damit auseinander setzt, die Boot werden nich kleiner und dass so ein Scheiß-Quirl mal unverhofft stehenbleibt, natürlich mitten im dicksten Berufsverkehr und mitten in der Fahrrinne ist überhapt nicht abwegig. Mit deinem Szenario hast du mich wieder drann erinnert, dass ich dieses Jahr mit meinen Kindern noch kein MOB-Mannöver geübt habe. Eigentlich habe ich das bisher jedes Jahr zu Saisonanfang getan, nur dieses Jahr nicht, was aber zu diesem Jahr passt. So habe ich immer als Erstes angefangen, das Mannover zu fahren, dann waren meine Kinder drann. wobei mir einfällt: habt ihr einen Reserveclip an Board? Wie sonst bekommt man den Bootsfürher aus dem Wasser, wenn der samt Notleine über Board gegangen ist? Zu meinem Motor-über-Board: Es war ausschließlich meine Dämlichkeit und ungeduld. Ich hatte endlich meine Spiegelerhöhung, bestehend aus 2 V4A 3mm-Blechen bekommen und wollte auch den Motor verbolzen. I nnerhalb von 5 Minuten hatte ich 2 9mm-Bohrer bestem HSS-Stahl gehimmelt und habe nicht 1 Loch von 4 durch das Blech gebracht. Mit wird schon gut gehen und fährst halt vorsichtig bin ich dann los. In der ersten schärferen Kurve ist das Ding -bei nur mäßig Gas- so stumpf vom Spiegel gehüpft. Da mit Pinne gefahren hatte ich kein Steuer- oder Gas seil und über den Tankanschluss haben die 57 KG nur gelacht. Nicht mal einen Sicherungstampen hatte ich befestigt. Nur durch Reflex riss ich an der Notstoppleine, sonst hätte der Propeller noch nette Muster in die BB-Heckkohne geritzt. Leichte Kampfspuren sind zu sehen. Ich mag mir garnicht vorstellen, wie die Jugendlichen die am Strand diese Nummer mit lautem Gelächter kommentierten ( zu RECHT!!!) gegröhlt hätten, wenn ich auch noch mit einem lauten knall eine Kammer verloren hätte...... Übrigens habe ich innerhalb von 24 Stunden meine Ruf auf dem gesammten Campingplatz als Oberhirni weg. ZU RECHT! Meine Notfallausrüstung bestand, weil ja nur eine kurze Probefahrt aus EINEM Stechpaddel. Die Weser ist hier nicht besonders breit und der Binnenschiffverkehr ist hier auch recht rege. Unglaublich, was man trotz nicht mehr jugentlichem Alter und Erfahrung für Scheixx bauen kann. Großes Versprechen: Nie wieder AB ohne Bolzen!!! |
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stephan, kann schon mal vorkommen. aber DU hast ja offensichtlich was daraus gelernt :ka5 .
zum thema MOB: ich hab gleich am samstag eins gemacht. war aber eher im sinne des umweltschutzes ein leere-dose-über-bord-manöver. hat tadellos funktioniert. lg martin |
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Hans :biere |
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Gruß Hans :biere |
ich hab immer eine 2. Garnitur Bootsschlüssel samt Clip dabei.
Allerdings, mein jetziger Johnson lässt sich auch ohne Clip starten. Für den Fall eines MOB ist das gut, sonst eher nicht, weil man leicht vergisst, deshalb lass ich den Clip auch immer gleich angesteckt. |
Hallo,
Hans die MOB Sache versteh ich nicht. Na dreh ich um und zieh sie schnell rein. Dauert 15 sekunden. Ich hatte das im Juli bei Pomer. Surfer, Wasserskifahrer, Schwimmer und ein 8 jaehriger den ich bei Vollgas ueber den Schlauch entsorgt habe. Na einmal Rundumblick, Slalom die 50m zurueck und rein ins Boot. Naja, vielleicht warens auch 20sekunden. Da ist das anleiern von Sicherung etc. ja fast gefaehrlicher, weils zu lange dauert. Notfalls kann sich derjenige auch irgendwo schnell anhalten und man zieht ihn aus dem Fahrwasser raus, bevor man ihn wieder ins Boot holt. Klar, den Manfred pack ich nicht, den wuerd ich im Wasser zum Ufer schleppen. cu martin |
Martin,
dann nimm halt ne Bierkiste und ne Stange Zigaretten. :futschlac :futschlac :zwinkern Es geht sich drum, was man tun kann, soll, muss, wenn auf einer Binnenwasserstrasse etwas passiert. Was passiert egal. Mehr nicht ! Ich schreibe deshalb auch immer Binnenwasserstrasse, da ist Fläche (Ausweichfläche) meistens kleiner. Übrigens Martin, bei 45 km/h bist Du in 20 Sekunden aber nicht wieder am Betroffenen und hast ihn im Boot. :biere Das Anleinen bezog sich auf den Reparateur der sich im Fahrwasser befindet und damit gesichert werden soll. Oder von mir aus auch auf den Retter der dem im Wassertreibenden zu Hilfe eilt. Ich binde auch nicht jeden bei mir im Boot fest. :futschlac Hans :biere PS. Ich mache auch heute abend einen Beitrag auf, wo wir darüber diskutieren können, wie wir noch einen Kilometer schneller werden können. :lachen :lachen |
Sorry, aber warum soll jemand ins Wasser springen?
Der MOB soll einfach wieder einsteigen. So ein RIB kannst eh fast am Stand umdrehen. Da bist gleich zurueck. Wir sind ja keine Segler. Also dodlsche's Notfallprogramm: Wenn wer ueber Bord geht, zieh ich ihn im Vorbeifahren wieder rein. Is was aergeres gehts schnellstens ans Ufer. Gelcoatkratzer interessieren in solchen Situationen zumindest mich, ueberhaupt nicht. Bierkiste und Stange Zigaretten - jetzt bringst mich in Verlegenheit. Da muesste die Person im Wasser halt leider ersaufen. Man muss schon Prioritäten setzen im Leben :17 :D cu martin |
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Aber ich gebe jetzt auf :futschlac :futschlac und konzentriere mich auf Steigungen und Durchmesser. Gruß Hans :17 |
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