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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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Hallo Schlauchbootfahrer,
ich möchte mit meinem Schwager im August dieses Jahr auf der Donau von Passau nach Budapest. Ich habe ein altes Wiking Cat-380 Schlauchboot mit einem 4 Ps Motörchen.Nun muß ich mir noch übers Internet einige Tipps und Erfahrungsberichte holen. Was glaubt ihr wieviel Tage man dafür einplanen muß? Gibt es Probleme beim Schleußen? .......... Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen. Ihr habt übrigens die Besten Seiten für Schlauchbootfahrer die ich nach langem Suchen im Netz gefunden habe. Mit freundlichen Grüßen Detlef |
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#2
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dein vorhaben find ich schon sehr gewagt.
Gerade mit einem 4 PS Motor am Heck. Die vorschrifte Besagen das du den Schleusenbereich nicht unter 4,4 KW befahren darfst. Also müsstest du das Boot immer vorher slipen. Ob das Spass macht weiß ich nicht. Denke auch an die Schifffahrt und Stromschnellen die nicht zu unterschätzen sind. lg Reini |
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#3
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Das Problem dürfte auch die Rückfahrt werden. Mit 4,4 PS zu 2. mit Gepäck
gehts im Strom ganz gut. Nur wirst Du gegen die Strömung so langsam wie eine Oma am Krückstock. Gruß Alex |
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#4
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Zitat:
Für die Rückfahrt halte ich den Motor auch für zu schwach. Ihr habt sicherlich auch noch Gepäck dabei. Auf jedenfall solltest Du dich mit den Schifffahrtszeichen und Regeln vorher auseinandersetzen. Und stellenweise ist die Strömung wirklich heftig. Abraten will ich dir nicht. Die Idee könnte von mir stammen (hab sowas auch schon mal mit Faltdingi und 2PS auf der Donau zwischen Regensburg und Passau gemacht - 3 Personen + Hund). Für die Rückfahrt würde ich den Zug überlegen.Gruß Wolf |
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#5
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Hallo,
Ein Bekannter von mir ist 2003 vom Schwarzwald ins schwarze Meer gepaddelt. An sich problemlos. Ich hab den Kerl eine ganze Weile nicht mehr gesehen, aber unsere Eltern haben Kontakt. Eventuell kann ich ihn ja bei Interesse mal ins Forum holen. Da sollte nix schiefgehen, je nach Wasserstand kann man sich ja auch aus der Fahrtrinne raushalten? Flussaufwaerts wirds nicht gehen, da wuerd ich mich mit dem Auto in Budapest abholen lassen. Wenn ich mir jetzt seinen Bildband so ansehe wuerd ich aber eher sagen, die Donau beginnt unterhalb von Budapest ![]() cu martin |
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#6
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Zitat:
Wegen dem zurückkommen: wir haben damals das Schiff gewählt. Hat uns 20 DM pro Boot gekostet. Die wurden einfach auf die Radkästen (es gab damals wirklich noch Raddampfer der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft) gelegt. Da würde ich an deiner Stelle mal etwas telefonieren. so viel ich weiß fahren auch heute noch Gesellschaften regelmäßig die Donau im Linienverkehr. Das war auch sehr schön. Die Strecke, die du vorher unter gewissen Entbehrungen (Regen) gepaddelt bist, vom überdachten Sonnendeck aus anzusehen. Kommt bestimmt auch nicht viel teuerer als Motoren und ist echt geil (Wien-Passau 3 Tage). Gruß Wolf |
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#7
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Vielen Dank für die doch zuversichtlichen Antworten.
Das mit dem zurückkommen ist auch kein Problem, denn wir werden mit dem Flieger zurück kommen und das Boot bis nächstesjahr in Dunabogdany, kurz vor Budapest, einlagern. Vielleicht gehts dann nächstes Jahr auf der Donau weiter Flußabwärts. |
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#8
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Ja dann, nix wie los und liefer doch bilder nach der Tour
Gruß Alex |
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#9
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ich will dich natürlich nicht von deiner wunderbaren Tour abbringen, sondern wollte dich nur auf gewissen Dinge aufmerksam machen.
@ ALLE, so steht es in den Unterlagen für das Donaupatent: zu finden unter Sonderbestimmungen und Beschränkungen auf Wasserstrassen: Das Befahren von Schleusenbereichen mit nicht mehr als 4,4 kW ist verboten. ob dies alles so gehandhabt wird ist nicht relevant. Was aber wenn etwas passiert???? lg Reini |
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#10
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Hallo Det!, reini !
Prinzipiell stimmt das natürlich mit den 4,4 kW. ABER: Es gibt für ettliche Schleusenbereiche auf der Ö-Donau Ausnahmen (Wasserskifahren und segeln sind ja grundsätzlich auch verboten, siehe allerdings Ausnahme Wasserskifahren oberhalb von Greifenstein, siehe Ausnahme Segeln oberhalb von Altenwörth etc.). Praxistipp, der auch funktioniert: Am ersten Schleusentelefon anlegen und Schleusenwart/Schifffahrtspolizei fragen, ob sie Dich schleusen. (Das erste Telefon steht am Beginn des Schleusenbereichs und ist prinzipiell für die Grossschifffahrt vorgesehen. Wenn Du weiter bis zum Telefon an der "Lände für Sprotboote, die auf Schleusung warten" fährst, bist Du jedenfalls illegal unterwegs und kannst dort auch das Boot nicht mehr rausslipen, falls der Schleusenwart Dich nicht schleust.) Wenn nein, raus aus dem Wasser bei der Rampe für "Sportboote", wie dort steht, und umtragen. Auf vorhandene Slipwagen kannst Dich nicht verlassen, also Slipräder mithaben! Klingt zwar mühselig, gehört aber eben zur Reise. Wenn ja, dann ist eh alles klar und Du hast praktisch eine Ausnahmegenehmigung für den Schleusenbereich. Wir sind vor einigen Jahren mit den Kajaks von Passau nach Wien gefahren (glaub nicht, dass das leichter zu tragen ist als ein Schlauchboot!). KEINE Schleuse hat uns damals mit den Kajaks geschleust. Umtragungsaufwand pro Schleuse ca. 3 Stunden, viel Schweiss und Bier ( Boote raus, 3 Boote/3 Leute heisst: 2x gehen, dann nochmals gehen und das Gepäck holen. Zwischen Ausstieg und wieder einsetzen liegen oft 2 km). Aber, Det!, die Tour, die Du vorhast, lohnt und ist in jedem Fall aus meiner Sicht machbar. Das Gefahrenpotenzial ist natürlich da (Berufsschifffahrt), aber absolut kalkulierbar. Gruss Andreas |
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#11
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Zitat:
volle Zustimmung. Das mit dem Telefon habe ich nicht erwähnt, stimmt aber. Haben wir auch gemacht. Aber damals wurden wir ein oder zweimal abgelehnt, weil zu voll/eng. Hatten vollbeladene Kanus. Die Slipwägen mußten wir uns manchmal von unten holen. Manche "Sportsfreunde" halten sich nicht daran, etwas das man kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt auch wieder an seinen Platz zu stellen. @BWAFreak: Das Problem dürfte auch die Rückfahrt werden. Mit 4,4 PS zu 2. mit Gepäck gehts im Strom ganz gut. Nur wirst Du gegen die Strömung so langsam wie eine Oma am Krückstock. Hab ne Oma am Krückstock noch nie Rückwärts gehen sehen Gruß Wolf |
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#12
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...mit viel Glück schleusen sie dich- Abwinden-Asten schleusen sogar Kanus- jedoch ohne Schwarzen... holst dir am besten ne'' Liste mit den Sportbootschleusenzeiten- und richtest dich danach...
und dann vergiß nicht bei uns reizuschauen-auf ein Bier oder zwölf- und ne' Zapfsäule gibt's die nexte in Wallsee
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...in der Kurve liegt die Macht...www.getready2fly.at ...und immer ne' Handbreit Treibstoff im Tank... |
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#13
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Zitat:
Sind das Rassisten dort ?
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lg Ferdi ![]() Boot-loser Admin
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#14
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...ok... ohne Schwarzen und ohne Weißen...
...sprich: ohne Schub- und ohne Linienschiffe....oiso gauuuns alanech...
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...in der Kurve liegt die Macht...www.getready2fly.at ...und immer ne' Handbreit Treibstoff im Tank... |
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