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Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens

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  #1  
Alt 15.03.2005, 08:25
Det! Det! ist offline
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Standard Von Passau nach Budapest

Hallo Schlauchbootfahrer,
ich möchte mit meinem Schwager im August dieses Jahr auf der Donau von Passau nach Budapest.
Ich habe ein altes Wiking Cat-380 Schlauchboot mit einem 4 Ps Motörchen.Nun muß ich mir noch übers Internet einige Tipps und Erfahrungsberichte holen.
Was glaubt ihr wieviel Tage man dafür einplanen muß? Gibt es Probleme beim Schleußen? ..........

Vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen.

Ihr habt übrigens die Besten Seiten für Schlauchbootfahrer die ich nach langem Suchen im Netz gefunden habe.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef
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  #2  
Alt 15.03.2005, 10:17
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Standard Hallo Detlef,

dein vorhaben find ich schon sehr gewagt.
Gerade mit einem 4 PS Motor am Heck.

Die vorschrifte Besagen das du den Schleusenbereich nicht unter 4,4 KW befahren darfst. Also müsstest du das Boot immer vorher slipen. Ob das Spass macht weiß ich nicht.

Denke auch an die Schifffahrt und Stromschnellen die nicht zu unterschätzen sind.

lg Reini
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  #3  
Alt 15.03.2005, 12:57
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Das Problem dürfte auch die Rückfahrt werden. Mit 4,4 PS zu 2. mit Gepäck
gehts im Strom ganz gut. Nur wirst Du gegen die Strömung so langsam wie eine Oma am Krückstock.

Gruß Alex
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  #4  
Alt 15.03.2005, 20:13
wolf
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Zitat:
Zitat von reini
dein vorhaben find ich schon sehr gewagt.
Gerade mit einem 4 PS Motor am Heck.

Die vorschrifte Besagen das du den Schleusenbereich nicht unter 4,4 KW befahren darfst. Also müsstest du das Boot immer vorher slipen. Ob das Spass macht weiß ich nicht.

Denke auch an die Schifffahrt und Stromschnellen die nicht zu unterschätzen sind.

lg Reini
Ich bin mal ganz ohne Motor Deggendorf-Wien gefahren. Das mit dem Schleusen kann ich nicht bestätigen. Ist aber auch schon 10 Jahre her. Notfalls gibt es zumindest bis Wien überall Slipwägen. Aber wir haben immer geschleust. Im Zweifel vorher beim Schleusenwärter anfragen. Einmal hat das sogar die WSP für uns geregelt. Die schleppten uns zur Schleuse und hatten sogar über Funk geregelt, daß auf uns gewartet wurde.
Für die Rückfahrt halte ich den Motor auch für zu schwach. Ihr habt sicherlich auch noch Gepäck dabei.
Auf jedenfall solltest Du dich mit den Schifffahrtszeichen und Regeln vorher auseinandersetzen. Und stellenweise ist die Strömung wirklich heftig.
Abraten will ich dir nicht. Die Idee könnte von mir stammen (hab sowas auch schon mal mit Faltdingi und 2PS auf der Donau zwischen Regensburg und Passau gemacht - 3 Personen + Hund). Für die Rückfahrt würde ich den Zug überlegen.

Gruß
Wolf
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  #5  
Alt 15.03.2005, 20:31
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Hallo,

Ein Bekannter von mir ist 2003 vom Schwarzwald ins schwarze Meer gepaddelt.
An sich problemlos.
Ich hab den Kerl eine ganze Weile nicht mehr gesehen, aber unsere Eltern haben Kontakt. Eventuell kann ich ihn ja bei Interesse mal ins Forum holen.

Da sollte nix schiefgehen, je nach Wasserstand kann man sich ja auch aus der Fahrtrinne raushalten? Flussaufwaerts wirds nicht gehen, da wuerd ich mich mit dem Auto in Budapest abholen lassen.

Wenn ich mir jetzt seinen Bildband so ansehe wuerd ich aber eher sagen, die Donau beginnt unterhalb von Budapest

cu
martin
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  #6  
Alt 15.03.2005, 22:48
wolf
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Zitat:
Zitat von dodl

Da sollte nix schiefgehen, je nach Wasserstand kann man sich ja auch aus der Fahrtrinne raushalten? Flussaufwaerts wirds nicht gehen, da wuerd ich mich mit dem Auto in Budapest abholen lassen.

Wenn ich mir jetzt seinen Bildband so ansehe wuerd ich aber eher sagen, die Donau beginnt unterhalb von Budapest

cu
martin
Das mit aus der Fahrrrinne raushalten, klappt nicht überall. Aber keine Angst, war nicht so schlimm. Problematischer waren aber diverse Seilfähren. Die sind, wenn du relativ langsam bist, teilweise beängstigend.
Wegen dem zurückkommen: wir haben damals das Schiff gewählt. Hat uns 20 DM pro Boot gekostet. Die wurden einfach auf die Radkästen (es gab damals wirklich noch Raddampfer der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft) gelegt. Da würde ich an deiner Stelle mal etwas telefonieren. so viel ich weiß fahren auch heute noch Gesellschaften regelmäßig die Donau im Linienverkehr. Das war auch sehr schön. Die Strecke, die du vorher unter gewissen Entbehrungen (Regen) gepaddelt bist, vom überdachten Sonnendeck aus anzusehen. Kommt bestimmt auch nicht viel teuerer als Motoren und ist echt geil (Wien-Passau 3 Tage).


Gruß
Wolf
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  #7  
Alt 16.03.2005, 07:15
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Vielen Dank für die doch zuversichtlichen Antworten.
Das mit dem zurückkommen ist auch kein Problem, denn wir werden mit dem Flieger zurück kommen und das Boot bis nächstesjahr in Dunabogdany, kurz vor Budapest, einlagern. Vielleicht gehts dann nächstes Jahr auf der Donau weiter Flußabwärts.
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  #8  
Alt 16.03.2005, 07:58
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Ja dann, nix wie los und liefer doch bilder nach der Tour

Gruß Alex
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  #9  
Alt 16.03.2005, 10:34
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Standard Hallo Detlef,

ich will dich natürlich nicht von deiner wunderbaren Tour abbringen, sondern wollte dich nur auf gewissen Dinge aufmerksam machen.

@ ALLE, so steht es in den Unterlagen für das Donaupatent:

zu finden unter Sonderbestimmungen und Beschränkungen auf Wasserstrassen:

Das Befahren von Schleusenbereichen mit nicht mehr als 4,4 kW ist verboten.


ob dies alles so gehandhabt wird ist nicht relevant.

Was aber wenn etwas passiert????

lg Reini
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  #10  
Alt 17.03.2005, 08:46
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ghaffy ghaffy ist offline
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Hallo Det!, reini !

Prinzipiell stimmt das natürlich mit den 4,4 kW.
ABER: Es gibt für ettliche Schleusenbereiche auf der Ö-Donau Ausnahmen (Wasserskifahren und segeln sind ja grundsätzlich auch verboten, siehe allerdings Ausnahme Wasserskifahren oberhalb von Greifenstein, siehe Ausnahme Segeln oberhalb von Altenwörth etc.).

Praxistipp, der auch funktioniert:
Am ersten Schleusentelefon anlegen und Schleusenwart/Schifffahrtspolizei fragen, ob sie Dich schleusen. (Das erste Telefon steht am Beginn des Schleusenbereichs und ist prinzipiell für die Grossschifffahrt vorgesehen. Wenn Du weiter bis zum Telefon an der "Lände für Sprotboote, die auf Schleusung warten" fährst, bist Du jedenfalls illegal unterwegs und kannst dort auch das Boot nicht mehr rausslipen, falls der Schleusenwart Dich nicht schleust.)
Wenn nein, raus aus dem Wasser bei der Rampe für "Sportboote", wie dort steht, und umtragen. Auf vorhandene Slipwagen kannst Dich nicht verlassen, also Slipräder mithaben! Klingt zwar mühselig, gehört aber eben zur Reise.
Wenn ja, dann ist eh alles klar und Du hast praktisch eine Ausnahmegenehmigung für den Schleusenbereich.

Wir sind vor einigen Jahren mit den Kajaks von Passau nach Wien gefahren (glaub nicht, dass das leichter zu tragen ist als ein Schlauchboot!). KEINE Schleuse hat uns damals mit den Kajaks geschleust. Umtragungsaufwand pro Schleuse ca. 3 Stunden, viel Schweiss und Bier ( Boote raus, 3 Boote/3 Leute heisst: 2x gehen, dann nochmals gehen und das Gepäck holen. Zwischen Ausstieg und wieder einsetzen liegen oft 2 km).

Aber, Det!, die Tour, die Du vorhast, lohnt und ist in jedem Fall aus meiner Sicht machbar. Das Gefahrenpotenzial ist natürlich da (Berufsschifffahrt), aber absolut kalkulierbar.

Gruss
Andreas
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  #11  
Alt 17.03.2005, 09:33
wolf
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Zitat:
Zitat von ghaffy
Hallo Det!, reini !
Praxistipp, der auch funktioniert:
Am ersten Schleusentelefon anlegen und Schleusenwart/Schifffahrtspolizei fragen, ob sie Dich schleusen. (Das erste Telefon steht am Beginn des Schleusenbereichs und ist prinzipiell für die Grossschifffahrt vorgesehen. Wenn Du weiter bis zum Telefon an der "Lände für Sprotboote, die auf Schleusung warten" fährst, bist Du jedenfalls illegal unterwegs und kannst dort auch das Boot nicht mehr rausslipen, falls der Schleusenwart Dich nicht schleust.)
Wenn nein, raus aus dem Wasser bei der Rampe für "Sportboote", wie dort steht, und umtragen. Auf vorhandene Slipwagen kannst Dich nicht verlassen, also Slipräder mithaben! Klingt zwar mühselig, gehört aber eben zur Reise.
Wenn ja, dann ist eh alles klar und Du hast praktisch eine Ausnahmegenehmigung für den Schleusenbereich.

Zwischen Ausstieg und wieder einsetzen liegen oft 2 km).

Aber, Det!, die Tour, die Du vorhast, lohnt und ist in jedem Fall aus meiner Sicht machbar. Das Gefahrenpotenzial ist natürlich da (Berufsschifffahrt), aber absolut kalkulierbar.

Gruss
Andreas
Hallo,

volle Zustimmung. Das mit dem Telefon habe ich nicht erwähnt, stimmt aber. Haben wir auch gemacht. Aber damals wurden wir ein oder zweimal abgelehnt, weil zu voll/eng. Hatten vollbeladene Kanus. Die Slipwägen mußten wir uns manchmal von unten holen. Manche "Sportsfreunde" halten sich nicht daran, etwas das man kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt auch wieder an seinen Platz zu stellen.

@BWAFreak: Das Problem dürfte auch die Rückfahrt werden. Mit 4,4 PS zu 2. mit Gepäck
gehts im Strom ganz gut. Nur wirst Du gegen die Strömung so langsam wie eine Oma am Krückstock.
Hab ne Oma am Krückstock noch nie Rückwärts gehen sehen

Gruß
Wolf
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  #12  
Alt 17.03.2005, 13:51
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...mit viel Glück schleusen sie dich- Abwinden-Asten schleusen sogar Kanus- jedoch ohne Schwarzen... holst dir am besten ne'' Liste mit den Sportbootschleusenzeiten- und richtest dich danach...

und dann vergiß nicht bei uns reizuschauen-auf ein Bier oder zwölf- und ne' Zapfsäule gibt's die nexte in Wallsee
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...in der Kurve liegt die Macht...www.getready2fly.at
...und immer ne' Handbreit Treibstoff im Tank...
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  #13  
Alt 17.03.2005, 14:16
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Zitat:
Zitat von macgeibes
- jedoch ohne Schwarzen...
wieso ohne Schwarzen ? Sind das Rassisten dort ?
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  #14  
Alt 23.03.2005, 08:56
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...ok... ohne Schwarzen und ohne Weißen...

...sprich: ohne Schub- und ohne Linienschiffe....oiso gauuuns alanech...
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