![]() |
| Forum | Forumsartikel | Bilder / Alben | Forumsregeln | Mitteilungen und Fragen | Tools | Links | Heutige Beiträge |
|
|||||||
| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
![]() |
|
|
Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
|
#1
|
||||
|
||||
|
Grüße!
Ich habe hier gerade das Problem, dass ich mit dem 470er Searider eigentlich nur die Heckanker Option habe. Da füllt sich das Boot in 30 Minuten mit Wasser. Haue ich ihn vorne raus, rattern 15m 8mm Kette über den Schlauch. Das wäre unschön. Hinten raus und dann nach vorn verlegen - ginge gerade so. Nur wo mach ich ihn fest? Nehme ich die Kranösen scheuert stundenlang die Leine am Schlauch. Auch nicht schön. Schwimmend am ungesicherten Boot die Bugöse erwischen - never. Oder doch? Mit der Sportschwimmweste und einer Bringleine an Bord? Es sollte recht zackig gehen, denn puh, hier ist was los. Heute hatte ich schon ein bissl die Hosen voll ![]() Any ideas? danke martin |
|
#2
|
|||
|
|||
|
Eine Idee wäre zB: Eine kurze Leine an die Bugöse, an der Bugöse ein Palstek, am losen Ende einen Schraubkarabiner zum Einhängen der Kette - die Leine kannst du permanent dranlassen, von der Länge so wählen, dass sie dir nicht in die Schraube kommt wenn du einmal vergisst sie ins Boot zu holen.
Mit dem Bootshaken erwischt du die Leine auch leicht wieder wenn du den Anker einholen willst.
__________________
LG Reinhard Geändert von Preirei (08.09.2022 um 18:21 Uhr) |
| Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu Preirei für den nützlichen Beitrag: | ||
berny (09.09.2022), dori (22.03.2023), Ferdi (08.09.2022), Oliver74 (20.03.2023), Stormanimal (08.09.2022) | ||
|
#3
|
||||
|
||||
|
Einfach und clever!
Danke, mach ich morgen. cu martin |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Zitat:
Allerdings war die Leine nicht geknotet sondern gespleisst. Angebracht hatte ich die Leine für den Fall das ich mal in den Schlepp genommen werden muss. Was glücklicherweise nie passiert ist. Bei der SR ist es nicht möglich aus dem Boot heraus an die äußere Bugöse zu kommen. Das geht es nur mit dem Umweg durchs Wasser oder über eine fest an der Bugöse angebrachten Leine. Die Leine aber nur so lang machen, das sie defintiv nicht in den Prop kommen kann. Bei mir wurde die Leine dann für alles, was anlag, genutzt. Auf dem beigefügten Bild kann man das recht gut sehen. Die Leine war 2-teilig. Das kurze Ende direkt am Boot hat mir das Ein- und Aushaken des Windenseils beim Slippen erleichtert. Ich habe beim Slippen in die Leine statt in die Bugöse eingehakt. Wenn das Boot auf dem Trailer und oben an der Rampe war habe ich umgehakt in die Bugöse und das Boot die letzten Cm bis zum Windenstand gezogen.
__________________
LG Axel Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand auch ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert AUFRECHT darunter durch... Meine Boote Ehemals Gobbi 570 Ehemals Hatra 708D Ehemals Draco 2500 Twincab Ehemals QuickSilver 270EAD Ehemals Wiking Komet GT Ehemals Searider 5,4m Ehemals Draco 3000 Sunbridge Aktuell Searider 6m Aktuell Dehlya 25 Geändert von Stormanimal (08.09.2022 um 23:36 Uhr) |
| Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Stormanimal für den nützlichen Beitrag: | ||
|
#5
|
||||
|
||||
|
Passt! Da ich nur 15m Kette habe, muss ich Leine belegen. Drum hab ich das einfach mit einer 8er Schlaufe gemacht, an der ich jetzt die Ankerleine festmachen kann.
Test folgt heute, die letzten 2 Tage war hier Feldlazarett ![]() besten Dank! Martin |
|
#6
|
||||
|
||||
|
Gut, das mit der fixen Leine vorne hat sich sehr bewährt.
Was bleibt ist das Anker rein, Anker raus Problem. Derzeit lasse ich die Kette über den Spiegel rumpeln, was ihm egal ist wegen dem Stahlblech oben. Ist halt unpraktisch. Man muss dann die komplette verbliebene Ankerleine nehmen, um den Geräteträger balancieren, nach vorne klettern und dann dort an der Leine befestigen. Einfach vorne raus wäre cool. Aber dort ist nur der Schlauch. Zum raufholen das ganze umgekehrt und irgendwo knallt der Anker dann hinten immer dagegen. Da die üblichen Bugtritte und Ankerrollen bei der Searider nicht passen - hat da auch schon jemand improvisiert? cu martin |
|
#7
|
||||
|
||||
|
Hi,
wieviel wiegt denn Dein Angergeschirr? Wird bei einer Searider vermutlich kein Monsteranker sein, kannst Du den und die Ankerkette nicht von Hand gefühlvoll ins Wasser sinken lassen? Also ggf. Handschuhe anziehen, den Anker vorne bzw. vorne/seitlich über den Schlauch heben, ins Wasser lassen und langsam die Kette runter lassen. Wenn der genug Leine/Kette im Wasser ist, belegen/einklinken und mit Rückwärtsgang in den Grund einfahren. Mache ich bei meiner Hellwig ohne Bugrolle auch so. Bei einem Ankergeschirr welches von Hand eingeholt werden kann, sollte das langsam runter lassen durchaus klappen.
__________________
Viele Grüße, Oliver |
|
#8
|
||||
|
||||
|
Bisher klappte das nicht so gut.
Anker und Kette sind doch 30kg, ich muss mich irgendwo festhalten weil Seegang, steuern muss ich auch. Den Anker an sich (8kg) kann man schon dezent über den Schlauch heben, aber die Kette rattert immer irgendwo drüber. Bei 50cm Schlauchdurchmesser muss man das Ganze auch in einem recht ungünstigen Winkel handeln. Und ich muss das meist alleine hinkriegen. cu martin |
|
#9
|
||||
|
||||
|
Du verwendest ja meiner Meinung nach ein stark überdimensioniertes Ankergeschirr, ja, ich weiß, du brauchst das nicht nur für die ruhigen Badebuchten, sondern auch über Nacht bei Wellengang.
Was für einen Anker verwendest du? Klappdraggen vielleicht? Ist natürlich leicht zu verstauen, wirkt aber hauptsächlich nur als Gewichtsanker. Warum keine verbleite Ankerleine? Oder wenigstens verbleite Ankerleine und nur ein paar Meter Kettenvorlauf?
__________________
LG Michael |
|
#10
|
||||
|
||||
|
Der Anker ist der unten im Bild in der 8kg Version.
Etwas heikel beim hochholen, aber nicht ganz so schlimm wie der Jambo. Derzeit sind es 15m Kette, 10m Bleileine, 30m normale Ankerleine. Grundsätzlich würde ich das so beibehalten. Das Handling erleichtern wäre halt schön. Um den Geräteträger herum geht schon irgendwie auch. Aber die Kletterei an den Passagieren vorbei, ist bei Wellen blöd. Die Leine die dann quer durchs Boot geht ist dabei auch wenig hilfreich ![]() cu martin
|
|
#11
|
||||
|
||||
|
Zitat:
Warum hast du dir einen Anker nur für Sand und Schlick genommen, und nicht auch für Geröll und Sehgras? Hab den Delta, der hat überall gehalten auch bei Sturm. Die Auswahl des Ankers ist entscheident.
__________________
"Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, dann müssen wir bei den Kindern anfangen." Der größte Feind der Freiheit sind zufriedene Sklaven. Liebe Grüsse Andreas
|
|
#12
|
||||
|
||||
|
Ich find den sensationell.
Bei weniger Welle hab ich den nicht mal eingefahren. Und wenn ich ihn ordentlich einfuhr, gab eher der Motor auf als der Anker. Ursprünglich wollte ich den Jambo. Wegen Seegras. Aber ein Blick auf die Satellitenbilder zeigte mir, dass da überall sandiger Grund ist. Da tut es dann auch der erfreulich günstige Britany. cu martin |
|
#13
|
||||
|
||||
|
Für die Nacht würd ich einen Kübel miz Zementanrühren und diesen dann versenken, und schon hast du einen wunderschönen Bojenstein. So haben wir das in GR in Finikounda gemacht in den 80ern ;-), und wenns nicht hält....2 Kübel voll......
__________________
gruss von theo
|
|
#14
|
||||
|
||||
|
An so ein Setup wie deines hängen die in Kroatien ganze Segelboote dran.
![]() Über Nacht wirfst du den Anker oder hängst du an einer Boje? Wie kommst du dann zum Boot? Schwimmend mit dem Zündschlüssel zwischen den Zähnen?
__________________
LG Michael |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu MichaelH für den nützlichen Beitrag: | ||
dori (22.03.2023) | ||
|
#15
|
||||
|
||||
|
Schwimmen mit Zündschlüssel in der Hosentasche
![]() Bojen gibt es dort nicht. Man muss immer ankern. cu martin |
![]() |
| Lesezeichen |
|
|