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| Aussenbordmotoren Alles zum Thema Motoren, egal ob 2 oder 4-Takt |
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#1
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Hallo zusammen,
da ich mit meiner Familie öfters mal am See bin. plane ich mir ein Schlauchboot mit einem Elektroaussenborder anzuschaffen. Bei den Schlauchbooten sagt mir der Sevylor Fishhunter zu. Nur habe ich überhaupt keine Ahnung was für einen Motor dafür passend wäre. Nach langem googeln habe ich einen AB von Sevylor SBM30 oder von Minn Kota den Endura gefunden. Was sind so die Auswahlkriterien bei der Anschaffung? Soll man sich nach der Vorschubkraft richten oder eher der Leistung? Aber generell bedeutet eine höhere Vorschubkraft nicht eine höhere Geschwindigkeit, oder? Wäre für ein paar Tipps sehr dankbar. Oder vielleicht kann mir ja jemand einen passenden Motor empfehlen? |
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#2
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Hallo ydnaso (hier könnte dein Vorname stehen)
weder das "Boot" noch der "Motor" ist keinen Pfennig sorry Cent Wert. |
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#3
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Hallo,
wir waren auch schon auf einem See mit einem 3m Zodiac Schlauchboot und Elektromotor Minn Kota Maxum 55T unterwegs. Da auch andere `Elektrofahrer´ unterwegs waren kann ich sagen, dass sich die Motoren in diesem Bereich in der Endgeschwindigkeit so gut wie nicht unterscheiden. Lediglich die Schubkraft ist anders. Aber für mein kleines Schlauchi war der Maxum eher zu groß ausgelegt. Es gibt zwar noch diese Torqueedo, oder so ähnlich, die angeblich Leistung wie ein 5PS ler haben, jedoch sind die für meine Begriffe für den Hobbybereich preislich uninteressant. Aber das kann natürlich jeder selbst entscheiden. Achte auf jeden Fall auf eine genügend große Batterie, ansonsten saugt der Motor die recht schnell leer. Ich hatte Gel Akkus mit 80Ah, damit war ich bei Vollast rund 2,5 Stunden unterwegs. Hatte immer 2 Stück dabei um ´mobil´ zu bleiben. Aber die Dinger wiegen schon mal 25-30kg. Viele Grüße Wolfgang |
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#4
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das Fishhunter ist ein Badeboot, kein Schlauchboot, häng also so wenig PS ran, wie geht, damit es sich nicht zu sehr verbiegt
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lg Ferdi ![]() Boot-loser Admin
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#5
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Danke für die schnellen Antworten. Könnt ihr ein besseres Boot empfehlen? Wie bereits erwähnt will ich damit einfach nur mit meinen Kindern auf dem See herumfahren...
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#6
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Zitat:
Schau dich einfach um, und lasse dir Zeit dabei Lieber etwas älter aber was vernünftiges vorallem wenn du mit den Kids unterwegs bist ![]() Alles andere verdirbt dir nach kurzer Zeit den Spass am Bootfahren
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Gruß MOni-RUdy Bolero530 SUZUKI115 |
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#7
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.....sag ich doch!
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#8
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Hallo nochmal !
Hab jetzt mal geschaut, was das Fishhunter für ein Modell ist. Ich hatte da ein anderes im Kopf. Also ich muss dem Ferdi recht geben. Einen festen Spiegel für die Motormontage sollte das Boot auf jeden Fall haben. Und dann informier dich mal, ob du auf dem See überhaupt fahren darfst. Ggf. brauchst du eine Genehmigung dafür. Nicht nur in A gibt´s heikle Gesetze, gell Ferdi. Ich würde für so eine Geschichte bei einer Neuanschaffung von einem Investitionsvolumen für Boot, Motor, Batterien von 1000.- bis 1500.- € ausgehen. Alles andere ist Pipifax und rausgeschmissenes Geld. Meine Meinung, sorry. Trotzdem viel Spaß ! Wolfgang |
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#9
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Zitat:
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Gruß MOni-RUdy Bolero530 SUZUKI115 |
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#10
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Hallo Ydnaso!
Wenn es ein Elektromotor sein muss, würde ich einen MinnKota nehmen. Die haben an sich einen guten Ruf (besonders bei Anglern auf größeren Teichen/kleineren Seen), haben eine gute Zubehör- und Ersatzteilversorgung. Die Torqueedo-Modelle sind eher für den engagierten "Elektro-Fahrer", was sich wie schon geschrieben auch im Preis niederschlägt. Einen festen Spiegel sollte das Boot schon haben. Ansonsten setz Dich am Besten mit den gültigen Regelungen auseinander und überleg, ob Du nicht gleich etwas "Richtiges" kaufst.
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Viele Grüße, Boris Wiking Komet 370, Yamaha 20 A |
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#11
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Hallo Ydnaso,
ich würde mir ein Schlauchi kaufen mit einem festen Spiegel. Sevylor Boote , egal welches , sind wirklich nur Badeboote und Du wirst mittelfristig nicht zufrieden sein. Elektromotoren erscheinen im ersten Moment zwar günstig, aber den zwingenden Kauf von speziellen (Gel Batterien 400-500 € ) machen den Kauf nicht attraktiv. Mit herkömmlichen Autobatterien geht dem E Motor gleich mal die Puste aus. Ich würde Dir lieber zu einem kleinen Verbrenner AB raten, sind ausser für Kroatien bis 5 PS führerscheinfrei, sehr sparsam im Verbrauch , egal ob 2 Takt oder 4 Takt. Beispielsweise ein 2,5 PS 2Takt 13 kg, 2,5 PS 4Takt von Suzuki ebenfalls 13 Kg. Da wiegt doch eine Batterie schon mehr, oder? Bei 4 Taktern solltest Du beim Transport aber beachten, dass das Öl im Tänkchen nicht auslaufen kann, der Motor wird Dir dann schlecht anlaufen. Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen. Grüsse Harry (Lucky) |
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#12
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Hallo Ydnaso,
bevor es um die Frage Elektro- oder Benzinmotor geht, erzähl doch mal, auf welchen Gewässern genau Du unterwegs sein möchtest. Auf den Seen in Bayern ist kein Benzinmotor zugelassen. Auf der anderen Seite wäre eine Elektromotor z.B. auf der Donau nicht geeignet - geradezu selbstmörderisch. Zum Schlauchboot selbst: Ein "wirkliches" und einigermaßen preiswertes Schlauchboot findest Du z.B. bei Zodiac, Yamaha, Honwave, Suzumar, Wiking, AWN - um nur einige zu nennen. Die gibt es als zerlegbare meistens bis etwa 4m Länge. Sie sind zwar teurer als Sevylor, aber 1. stabiler und damit 2. sicherer (gerade in Anbetracht mit Kindern) und 3. vielseitiger, was Motorisierung und Einsatzmöglichkeiten anbelangt. Hier wäre es durchaus mögliich, durch ein gepflegtes Gebrauchtboot noch einiges an Geld zu sparen. Ich hoffe, ich konnte Dir damit weiterhelfen.
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Grüße Fujak --------------------------------------------------------------------------------- Boot: ZAR 53, Motor: Suzuki DF 140 TL, Trailer: Harbeck B1500M (Nautikpro-Edition) fujak[at]web.de
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#13
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Zitat:
Starterbatterien sind im Bereich dauernde Belastung und häufige Ladezyklen schlecht geeignet, hat aber so gar nichts mit der verwendeten Technologie zu tun. Und da mit Elektromotoren auch meist keine starken mechanischen Belastungen (wie z.B. durch Sprünge oder so...) auf den Akku zukommen, geht auch die preiswertere Blei-Säure Lösung. (Hier würde ich aber in jedem Fall auf einen vernünftigenm Batteriekasten Wert legen, da Säure, wenn sie mal aus irgendeinem Grund austritt, die Lebensdauer des Bootes doch entscheidend beeinträchtigt. Blei-Säure Batterien als Traktionsbatterien findet man daher in jedem Elektrostapler. Und wenn man vom Revier her auf Elektro angewiesen ist, kommt man kaum drumherum, da ist der Ruf nach etwas "vernünftigem" (=Benziner) ziemlich daneben. Z.B. sind auf dem Rurtalsee (NRW) sogar E.Motoren verboten, obwohl auf dem See auch 2 Passagierdampfer rumfahren. So, sag uns mal wie, mit wie vielen Personen max. und wo genau du es nutzen willst, dann können schon gute Tipps gegeben werden.
Geändert von Dicke Lippe (30.12.2008 um 11:20 Uhr) |
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#14
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Sevylor würde ich dir auch nicht empfeheln. Reine Badeboote ohne wirklichen Gebrauchswert. Ich habe bisher ein Shelf 270 von Sportex in Gebrauch-kostet so um die 600 Euro und ich war eigentlich sehr zufrieden. Werde mich aber jetzt vergrößern.
Zum Motor: Ich benutzte bisher den MinnKota Endura 30-ohne Frage ein absolut zuverlässiger Motor, der mich nie im Stich gelassen hat. Aber auf großflächigen Gewässern bei etwas mehr Wind oder Strömung reicht der Schub einfach nicht aus. Daher überlege ich, mir den Torqueedo zu kaufen-kostet zwar ab 900 Tacken aufwärts-aber der Schub ist auf Binnenseen jeder Größe auch bei Wind und Wellen absolut ausreichend. Ein Bekannter hat sich den Motor letztes Jahr zugelegt-ist wirklich Wahnsinn und mit den Standard E-Motoren nicht zu vergleichen. An die Power eines 5 PS Benziners wird er aber nicht herankommen-ist aber zumindest auf Binnenseen auch nicht unbedingt erforderlich. Ein weiterer Vorteil dieses Motors ist sein hoher Wirkungsgrad-so kann man trotz vielfach höherer Leistung mehr Strecke machen als mit den herkömmlichen Modellen. Zu den Batterien: Es wird zwar empfohlen, zum Betrieb eines E-Motors die teuren Verbraucherbatterien zu verwenden, ich und die mesten meiner Freunde benutzen aber Starterbatterien-geht genauso und ist um einiges billiger. Nur sollte man darauf achten, die Starterbatterie nie richtig leer zu fahren-das nimmt sie dann meist übel. Grüße Andreas |
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