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Aussenbordmotoren Alles zum Thema Motoren, egal ob 2 oder 4-Takt

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  #1  
Alt 22.05.2006, 21:48
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Standard Schaltung und Gaszug syncrosieren ?

Hallo,

nun habe ich schon wieder ein Problem mit dem kürzlich erworbenen Mercury.
Die Montage am Komet klappte prima aber die erste Probefahrt war ein reinfall.
Ich bekomme die Einstellung an den Zügen nicht in griff. Entweder läuft er im Standgas zu hoch, dann kann ich aber den Gang einlegen ohne das er ausgeht nur macht das Getriebe dann kein schönes Geräusch. Oder er läuft schön ruhig, geht dann aber beim Gang einlegen sofort aus. Gibt es da eine Grundeinstellung die ich beachten muß? Die Einhebelschaltung ist eine Quicksilver Commander 2000 mit separatem Leerlaufhebel. Der Leerlaufhebel ist belockiert wenn der Gang eingelegt ist. Die Schaltung habe ich zu dem Motor dazu bekommen.


Gruß
Bernhard
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  #2  
Alt 22.05.2006, 22:48
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Hallo Bernhard - nun kenn ich Mercury-Systeme nicht und weiss auch nicht, wie Du im Thema steckst.
Aber grundsätzlich, man kann doch die Enden der Züge am Motor noch justieren, oder?

Bei den Japanern geht das durch reinschrauben eines simplen Gewindes am Zugende.
In der Schaltung kann man's auch noch etwas regulieren, ist aber umständlich. Dort auf ein eingestelltes Mittel achten.

Schaltung in den Leerlauf. Getriebezug muss in dieser Position am Motor locker genau in der Mittelstellung sein.
Der Gaszug muss in dieser Position die Drosselklappe schliessen!

Jetzt Gang rein und Gashebel voll durch auf vorwärts.
Wenn der Zug richtig sitzt, müsste er den Vergaser jetzt im Maximum öffnen - sonst nachregulieren, bis er's tut.

Zur Kontrolle Rückwärts rein. Bei Vollgas macht der Zug da aber nicht ganz auf - wer fährt rückwärts auch Vollgas?

Insgesamt ein paar mal hin und her schalten - alles sollte ohne Haken funktionieren.

Übrigens: Ein lautes Klacken des Getriebes beim Gang einlegen ist wohl normal. Wenn Du's beherzt tust, schadet's dem Getriebe am wenigsten. Machst Du das sehr langsam und behutsam, hört's sich nicht gesund an!

Reinhard
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  #3  
Alt 22.05.2006, 23:27
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ja sicher kann man die Züge einzeln einstellen. Habe ich auch so gemacht, als Muster hatte ich meinen alten 25er Evinrude. Nur muß das Gas nicht beim Gang einlegen sofort etwas angehoben werden? Der Motor stirbt mir sofort ab, wenn ich das Standgas nicht auf ca. 1200 U/min einstelle. Diese Reaktion kenne ich eigentlich nicht. Mit dem (alten Motor) konnte man schön im Standgas an und ablegen. Mit dem Mercury geht das überhaupt nicht. Sowie der Gang drin ist, muß der Hebel ganz auf den Tisch, dann bleibt er an. Aber wer legt schon mit voll Gas ab. An Rückwärts fahren ist nicht zu denken, dann habe ich ein U-Boot.
Die Drosselklappe geht bei voll Gas schon wieder etwas zu. Das heißt, sie dreht über den voll Gas Punkt drüber weg. Kann es sein, dass der Motor eine automatische Leerlauf Einstellung haben sollte. Die bei Belastung das Standgas etwas anheben soll.


Gruß
Bernhard
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  #4  
Alt 23.05.2006, 07:14
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Hallo Bernhard,

Deiner Schilderung nach zu urteilen, klingt das für mich eher nach einer anderen Ursache. Grundsätzlich ist die Leerlaufdrehzahl so einzustellen, dass man im Standgas einkuppeln kann, ohne das der Motor ausgeht. Das geschilderte Verhalten hatte ich auch schon einmal. Da war ein Wassertropfen in der Schwimmerkammer des Vergasers. Damit lief der Motor (ein 3-Zyl.) im Standgas nur auf zwei Zylindern und ging beim Einkuppeln immer aus. Ich würde an Deiner Stelle ersteinmal untersuchen, ob der Motor "vernünftig" läuft. Erst dann würde ich die Züge korrekt (siehe Chester) einstellen.

Viel Erfolg.
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Viele Grüße
Stefan

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  #5  
Alt 23.05.2006, 09:17
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Hallo Stefan,

als ich den Motor geholt habe, habe ich zu erst einmal den Vergaser abgenommen und zerlegt. Der Vergaser ist wie neu, keine Rückstände, Schwimmergehäuse ohne Ablagerung. Der Motor (Mercury 35 PS, Bj.90) soll laut Vorbesitzer höchstens 20 Std. gelaufen sein. Optisch sieht er auch so aus. Er spring sofort an und läuft auch bei 800 U/min schön ruhig ohne schütteln oder Aussetzer. Ich kenne das auch nur so, dass man den Gang im Leerlauf einlegt und sich dann das Boot langsam in Bewegung setzt. Dann habe ich schon gedacht es liegt an der Steigung von der Schraube das die einfach zu groß ist und den Motor abwürgt aber das kann ja auch nicht sein. Bei voller Fahrt lief das Boot laut GPS 56 km/h bei 5600 U/min das ist meiner Meinung nach in Ordnung. Mit dem 25er kam ich auf 45 km/h. Also prüfe ich die Einstellung so wie es Rainhard beschrieben hat. Ich hätte den Motor gerne bis Donnerstag richtig eingestellt.

Gruß
Bernhard
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  #6  
Alt 23.05.2006, 10:49
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Hallo Bernhard,

wenn alles ok ist und die korrekte vorgeschriebene Leerlaufdrehzahl eingestellt ist, darf er nicht ausgehen.
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Viele Grüße
Stefan

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