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| Bootfahren in der Praxis Tips für die Praxis des Bootfahrens |
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#1
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So, nächstes Thema
![]() Unsere neuen Reviere sind in Sachen Fahrkomfort etwas anspruchsvoller geworden und die letzte Ausfahrt hat gezeigt, dass ich mich mit dem Thema auseinandersetzen muss. Erstens - ich kann es nicht so genau beschreiben, aber irgendwie komme ich mir hecklastig vor und das Fahrverhalten nicht so gut wie früher. OK, da hängen jetzt 20kg mehr am Spiegel, dafür wanderten auch gute 25-30kg Anker plus Kette in den Bug und die Reservekanister hinten sind auch weg. Aber irgendwie hänge ich gefühlt wie ein Sack im Wasser. Trimme ich so wie ich es gern hätte, schaufelt mir der spritzende Motor literweise Wasser ins Boot. Der hängt jetzt bereits deutlich über dem Kiel, 2,5cm höher gehen noch. Aber mit dem 50er war eigentlich der status quo die ideale Anbauhöhe. Klar probiere ich es so bald wie möglich höher. Aber ein paar theoretische Überlegungen würden mich dennoch interessieren. Ich sag gleich dazu, die Yamaha Propeller haben im Vergleich zu den Merc Propellern die ich besaß, einen deutlich größeren Durchmesser. Der Mariner zog dann auch in flotten Kurven kurz mal Luft, aber hat gepasst. Jetzt kann ich U Turns fahren, bis es mir den Schlauch unters Wasser drückt. Bei gleicher Anbauhöhe. Dafür sieht meine Heckwelle aus, als würde ich einen Verdränger ins Gleiten bringen wollen. Außer ich trimme extrem rauf. Dann verhält sich aber das Boot bei Welle schrecklich. Zweitens - das war schon vor 2 Jahren ein Thema, letztes Jahr war es aber extrem unangenehm - die Sitzhöhe am Jockey ist für mich die Hölle. Ich muss da einfach weiter rauf. Entweder nur durch die Polsterung, was vermutlich extrem instabil wird, oder ich muss unter den Jockey etwas einfügen. Was aber nicht zu viel wiegen soll wenn's leicht auch geht. Und stabil muss es sein. Ich sag mal, 10cm sind das Minimum. In Vollholz wird das schwer. Ich dachte schon an einen Sandwich mit Styrodur in der Mitte, aber das reißt mir vermutlich nach 2 Wellen einfach ab und der Jockey fliegt durchs Boot. Eventuell kann ich den Jockey auch so lassen wie er ist und nur etwas unter das Brett mit dem Schaumstoff geben? Das wird dann wieder seitlich stark belastet. Also leicht, robust und mindestens 10cm hoch bitte. Ich danke für jeglichen Input ![]() Übrigens hat der Axel eine ganz charmante Youtube Seite und in dem verlinkten Video hat er den Trimm in etwa so, wie ich derzeit daher komme. Das kann ich auf der Donau machen, aber nicht am Meer. Da fährt sich die 470er wie ein GoKart auf Glatteis. https://youtu.be/R2M83cNxZrM?feature=shared Jo, soviel dazu ![]() cu martin |
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#2
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Ist Dein Steuerstand geschraubt?
Wenn ja, dann nimmst Du GFK U-Profile und setzt die unter den Steuerstand. Das wurde ähnlich bei meiner SR auch ähnlich gemacht. Der Kram wurde dann zusätzlich von außen überlaminiert damit es richtig steif wird. Ist zwar optisch nicht wirklich schön gelöst aber extrem robust.
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LG Axel Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand auch ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert AUFRECHT darunter durch... Meine Boote Ehemals Gobbi 570 Ehemals Hatra 708D Ehemals Draco 2500 Twincab Ehemals QuickSilver 270EAD Ehemals Wiking Komet GT Ehemals Searider 5,4m Ehemals Draco 3000 Sunbridge Aktuell Searider 6m Aktuell Dehlya 25 |
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#3
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Schau doch mal auf das 2. Bild. Da ist die Sitzbank nicht drauf.
Wie wäre es, wenn Du an der Stelle einen Kasten in der gewünschten Höhe einbaust und dann Deine Sitzbank klappbar draufsetzt? Das Steuerrad und die Instrumente sind doch in einer separaten Einheit untergebracht (Bild 1). Die könntest Du dann nach Belieben etwas höher setzen.
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Viele Grüße Oli |
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#4
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Von Olli seiner Lösung bin ich kein Fan.
Ich sehe da einige Dinge, die mir zum ausprobieren nicht zusagen würden. Ist aber Geschmackssache. Meine Lösung, nachdem ich die Bilder gesehen habe ,bleibt ähnlich meinem ersten Lösungsansatz. Nur etwas der Situation angepasst. Eine andere angepasste Lösung kann man überdenken wenn geklärt ist ob die 10-12cm höhersetzen der Weisheit letzter Schluss ist. Mein Lösungsansatz: Statt der Winkelprofile Rechteckprofile aus GFK einsetzen. Mit Sicherheit leichter als ein Kantholz und zudem rech Wasserunempfindlich. In 10 x 10 oder 12 x 6cm. Wenn 12x6 eingesetzt werden sollen, 2 Stck. nebeneinander oder übereinander, je nach dem wie es besser passt. Die Profile können mit Edelstahlschrauben in die original Schraublöcher im Boden eingepasst werden. Die Bank würde ich mit Edelstahlschrauben durch die originalen Schraubenlöcher an den Profilen anschrauben. Die Seiten der Profile ggf. mit Endkappen verschließen. Vorteil: Leicht, relativ Preiswert, mit wenig Aufwand rückbaubar wenn das nicht passt. Wenn es passt, kann man den Kram aufhübschen. Ich habe dabei an solche Profile gedacht: https://store.fibrolux.com/de/GFK-Rechteckrohr/12126 Die haben auch Endkappen.
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LG Axel Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand auch ansetzt, jeden Tag kommt jemand und marschiert AUFRECHT darunter durch... Meine Boote Ehemals Gobbi 570 Ehemals Hatra 708D Ehemals Draco 2500 Twincab Ehemals QuickSilver 270EAD Ehemals Wiking Komet GT Ehemals Searider 5,4m Ehemals Draco 3000 Sunbridge Aktuell Searider 6m Aktuell Dehlya 25 Geändert von Stormanimal (07.02.2025 um 19:32 Uhr) |
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#5
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Zitat:
https://youtu.be/sj-UdFJd-VQ?feature=shared Sieht für mich ähnlich aus. Wie liegt denn Deine 4.7 mit dem 70er still im Wasser? Wie war das im Vergleich zum 50er? Ist sie jetzt hecklastiger?
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Viele Grüße Oli |
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#6
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Schon mal irgendwo geschrieben - das SR6 mit den beiden 60iger Yamahas hat sich so spielend leicht und balanced angefühlt 👍👍👍
Hat halt nur gesoffen wie ein T34 bei bescheidener Leistung . Die beiden 90iger ETECs waren zwar geil zum Fahren - und auch noch nicht zu schwer - aber die zusätzlichen 90kg zu den 60igern war deutlich zu spüren . 2x 60iger ETECs hätten den Job sicherlich auch gemacht aber Vernunft wird bei PS immer gerne verdrängt 😂 Das war auch der Grund warum ich den Bügel - so geil er auch aussieht - nicht mehr montieren wollte um das Gewicht zu sparen . Mit dem 150 H.O. bin ich wieder zurück bei dem Gewicht auf welches das Boot mit den beiden 90iger Yamahas ausgelegt war - ca 240kg . Das würde mir wieder die Option offen lassen den Bügel zu montieren ohne zu hecklastig zu werden . Oder ich fahre weiterhin ohne und weiß ich habe optimales Gewicht am Spiegel. Viele Leute fahren ihr Boot viele Jahre in der gleichen Kombination und kennen es nicht anders . Interessant ist wenn man die Möglichkeit hat das gleiche Boot mit verschiedene Motoren zu fahren um die Unterschiede zu erfahren . Sent from my iPhone using Tapatalk
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Gruss aus Usbekistan - Jürgen ![]() AVON Searider SR6 bald mit Evinrude ETEC G2 150 H.O.
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#7
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Nun gut, ich setze die Konsole mal zum probieren 10cm rauf. Zum Testen kann es ja wirklich auch ein Kantholz sein. Wenn es passt nehm ich die GFK Profile.
Hätte den Vorteil, dass ich dann auch die paar cm mehr Platz unter dem Sitz habe, die ich jetzt jedes mal wenn ich mir beim tanken die Finger breche schmerzlich vermisse ![]() Zum Gewicht - an sich liegt das Boot so da wie immer. Auch das hochgetrimmte UW Teil taucht praktisch genau so weit ein wie früher. Klar, hinten knappe 20kg mehr, dafür fast 40kg in den Bug verfrachtet. Merke ich auch bei der Stützlast. Da muss dann wieder etwas nach hinten, sonst wird die zu hoch. Das Gesamtgewicht ist fast gleich geblieben, weil ich einen 20l Kanister rausgenommen habe. Ich gehe jetzt noch mal 2,5cm mit dem Motor rauf. Vielleicht ist es ein reines Problem mit dem Trimm. Aber da brauch ich ein paar Grad mehr. Bis dahin kann ich mir nur den Kopf zermartern ![]() Derzeit kann ich das Boot schön gerade ausrichten, dann hab ich eine Heckdusche, oder ich trimme auf schöne Heckwelle, dann steht der Bug grotesk hoch. cu martin |
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