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| Aussenbordmotoren Alles zum Thema Motoren, egal ob 2 oder 4-Takt |
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#1
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Hallo Zusammen,
ich bin neu hier und möchte mich erstmal vorstellen: Meine Name ist Simon, bin 25 und lebe in München. Derzeit studiere ich noch Maschinenbau - Fahrzeug- und Motorentechnik an der TU München und bin zeitgleich als Selbständiger im IT-Bereich tätig. Zur Zeit besitze ich leider kein Boot, allerdings steht die Anschaffung eines kleineren (3,5m) Schlauchbootes in näherer Zukunft an... ![]() Zu Beginn bräcuhte ich gleich mal eure Hilfe: Ich bin auf der Suche nach einem neuen 4PS 4 Takt AB für meinen Schwiegervater. Die Leistungsgrenze liegt leider am Revier (Lago die Ledro, Italien). Der alte 2 Takter soll aus Gründen der Umweltverträglichkeit doch langsam mal ersetzt werden... ![]() Angetrieben wird ein leichteres Holzboot und gelegentlich auch ein Schlauchboot. Nun habe ich mich en wenig eingelesen und favorisiere rein aus dem Gefühl heraus den neuen Yamaha F4B als Kurzschaft. Interessant scheint besonders der große Hubraum und das erträgliche Gewicht. Auch sonst wirkt der Motor recht solide und haltbar. Die Nachrüstbarkeit einer Ladespule wäre kein Muss, ist aber ein nettes Plus... ![]() Als Alternative wäre evtl. auch ein Mercury F4M denkbar. Hier hätte ich ein gutes Angebot für einen unbenutzten Motor aus 2009 der angeblich völlig baugleich dem 2010er Modell sein soll... ?! Nun stellen sich mir unter anderem folgenden Fragen: Welchen Motor würdet ihr favorisieren? Haben beide Motoren eine Bodenseezulassung? In welchen Details (abgesehen vom Datenblatt) unterscheiden sich die Motoren? Wie sieht es mit Servicekosten/Ersatzteilkosten und den Garantiebestimmungen der beiden Hersteller aus? Stimmt es das die Ladespule bei Mercury nur ca halb so teuer ist wie die von Yamaha? Ist einer der Motren evtl. später ein wenig in der Leistung aufrüstbar? (Die neuen Yamahas haben z.B. bis 6PS den gleichen Hubraum....) Ich hoffe ihr könnte mir weiterhelfen, mich ein wenig auf Vor und Nachteile hinweisen oder auch gar einen ganz anderen Motor vorschlagen? Schreibt doch einfach mla was euch zu diesem Thema so einfällt, wirklich festgelegt auf einen Motor bin ich eigentlich noch nicht... Vielen Dank schonmal für eure Mühe! Beste Grüße, Simon |
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#2
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Moin Simon,
erst einmal herzlich willkommen hier! Zu Deiner Frage: Die Motoren in dieser Klasse sind alle extrem vergleichbar. Der Mercury ist übrigens ein reinrassiger Tohatsu, hier kannst Du danach entscheiden, wer der bessere Händler ist und wer am günstigtsten anbietet. Der Yamaha hat einen großen Vorteil: den kann man (nachdem das Kühlwasser herausgelaufen ist) ablegen, wie es gerade passt, alle Anderen haben nur eine erlaubte Seite- sonst läuft evtl. das Öl in den Brennraum- das ergibt einen schönen Hydrolock). Das alleine wäre für mich der Grund, alle anderen Motoren in der Klasse zu vernachlässigen. Zur Bodenseefreigabe frage die Deutschlandvertretung des entsprechenden Herstellers.
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Gruß Thorsten. |
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#3
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Auch dieser Beitrag ist wegen "unerwünschter Händlerwerbung" entfernt worden
Michel |
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#4
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Besten Dank für eure Antworten!
@ Peter: Ich muss nochmal mit meinem Schwiegervater sprechen aber ich glaube er hat sich dafür entschieden dass es diesmal wohl ein neuer werden soll. Leider seid ihr auch nicht gerade um die Ecke... ![]() Wäre denn bei dem Motor alles nötige dabei und wurden die Inspektionen (wg Garantie) von einer Yamaha Werkstatt druchgeführt und im Servicebuch vermerkt? Die scheinen da ja recht zickig zu sein wie ich mir sagen lassen musste.... ![]() Ansonsten sieht er natürlich noch sehr gut aus! Ist schon ein Kurzschaft oder? @ fossil Sind die Motoren und ihre Verarbeitung denn wirklich so ähnlich? Dann würde ich mich ja eigentlich schon fast auf Grund des größeren Hubraums für den Yamaha entscheiden.... ![]() Und Tohatsu ist wirklich genau gleich dem Mercury, also auch in der Verarbeitungsqualität? Das wäre ja was... Gibt es denn eine Art Übersicht über die Mercury Modelle der letzten Jahre oder einen Ersatzteilkataolg im Netz um mal abzuklären ob sich seit 2009 wirklich nichts geändert hat am Merc F4M? Vielen Dank und beste Grüße, Simon |
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#5
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Auch dieser Beitrag wurde entfernt, da es sich hier nicht um eine "Suche" im Flohmarkt handelt
Michel
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Markus Gommonautica G65, Mercury F150 (Geduld ist eine bittere Saat, aber die Früchte sind süß..)
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#6
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Eigentlich ist es ganz einfach: Diese Motoren sind extrem einfache Einzylinder- Viertakter. Sie werden daraufhin entwickelt, unter unglaublichem Pflegemangel lange durchzuhalten, findet man sie doch häufig in Kinderhand, an Segeljollen oder an Angelkähnen- alles keine Einsatzgebiete, in denen man viele begnadete Mechaniker und Motor- Enthusiasten findet. Sie MÜSSEN durchhalten, sonst würden gerade sie das Ansehen des jeweiligen Herstellers beschädigen. Und ein Einzylinder- Viertakter ist immer unkultiviert- was also willst Du weiterentwickeln? Zudem- hier ist die Rendite für Hersteller und Händler extrem gering.
Also lässt man ein funktionierendes Konstrukt solange wie möglich unangetastet. Und unverwüstlich sind sie alle. Das von mir genannte Merkmal des Yamaha ist wirklich ein großer Vorteil- und, glaube mir, ich bin KEIN Yamaha- Fan.
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Gruß Thorsten. |
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#7
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Ok, das klingt plausibel!
![]() Bist Du aus speziellem Grund eher kein Yamaha Fan? Nur so aus reinem Interesse... ![]() Beste Grüße, Simon |
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#8
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Naja, blätter mal ein wenig im Forum. Ich bin 1) Zweitakter- Fan (speziell bei Aussenbordern) und 2) aus jahrzehntelanger Erfahrung privat und auch durch meinen Dienst beim THW Johnson/Evinrude- fan. Wenn ich zum Beispiel meinen 40 Jahre alten Zweizylinder- Zweitakter von Johnson (3PS!) mit den heutigen Viertaktern vergleiche, sowohl den Dampf als auch die Laufruhe, die Vibrationsfreiheit, dann frage ich mich, wo der Fortschritt ist. Wenn ich dann noch die heutigen E-TEC Zweitakt- Direkt- Einspritzer sehe, dann nehme ich es Yamaha persönlich übel, dass sie ihre HDPIs einfach nicht weiter entwickelt haben. Dass sie es könnten, ist wohl unbestritten. Stattdessen versuchen sie alles, um die Viertakter leicht zu kriegen. Das geht nun mal nur mit hochfesten Alu- Legierungen. Und das Zeug ist einfach nicht so seewasserfest wie das schwächer legierte Alu, welches Evinrude (und Mercury) verwenden. Und das Drehmoment ist immer erheblich geringer.......
Klar, für die Klasse in Frage wird es einen Zweitakter nicht mehr geben. Einen so kleinen Motor mit umweltfreundlicher Technik zu versehen, wäre entschieden zu teuer. Da werden wir wohl weiter Briggs + Stratton fahren müssen.
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Gruß Thorsten. |
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