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Alt 29.08.2007, 14:55
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Zitat von dodl Beitrag anzeigen
N'abend,

Ein paar sachen möcht ich einwerfen.

Ich wuerd erstmal sehr genau ueberlegen (immerhin gehts um eine stattliche Summe), wo du fahren willst, was dich dort wettermässig erwartet und ob fuer dich dann eher das Platzangebot, der Stauraum, Rauhwasserkomfort oder Rauhwassertauglichkeit im Sinne von Sicherheit und Manövrierfähigkeit im Vordergrund steht.

Und beim Rumpf kann auch keiner zaubern. Da hast du 2 Möglichkeiten. Bau nen stark aufgekimmten Bug, und zieh den Arsch "durch die Welle". Ist gut und komfortabel, irgendwann funktioniert das so aber nimmer und du kriegst vorn Wasser rein. Kann am meer auch mal dumm ausgehen.

Oder schau dass du vorn genug Auftrieb hast und zieh dafuer die Aufkimmung voll durch. Macht nen etwas haerteren Ritt, dafuer bist du auf der sicheren Seite wenn du bei richtig Seegang damit manövrieren musst. Mir persoenlich lieber.

Oder bau ne Kompromisslösung. Aber innerhalb der sehr eng gesteckten Grenzen der Hydrodynamik bewegen sich da alle. Du musst als Käufer nur entscheiden, was auf deiner Prioritätenliste ganz oben steht.

cu
martin

Hi,

...so sehe ich das auch.
Entscheidend für meine Wahl des Extreme waren der hohe Auftrieb im Bugbereich (60 cm Schläuche), die Aufkimmung, das durchgestreckte Unterwasserschiff, der hohe Fahrstand, die Tankgrößen, der Stauraum, die enorm solide Verarbeitung des GFK, die sich allerdings auch in einem recht hohen Gewicht niederschlägt.
Die max. Motorisierung von 150 PS ist zu wenig. Das Boot verträgt mehr.
Vmax liegt bei mir so bei 70 Km/h. Ist aber ohnehin nur ein relativer Wert,
auf dem Meer bei 2m Welle und mehr ist nämlich nix mehr mit Vmax, da kommts auf ganz andere Dinge an.
Da kommt der vierblatt Prop. mit 2 Zoll weniger Steigung drauf, damit ich max. Beschleunigung und Manövrierfähigkeit habe.Da spiele ich pausenlos mit der Trimmtaste und freu mich über meinen hohen, schützenden Fahrstand und die wasserdichten Stauräume.
Bei meinem kürzlichen Londontörn, wo es ziemlich zur Sache gegangen ist, hat das Boot seine Seetüchtigkeit jedenfalls unter Beweis gestellt. Ich bin ziemlich trocken da angekommen, nicht einmal Wasser über den Bug genommen. Seitlich reinwehende Gischt hat allerdings meinen Mitfahrern auf der Rückbank zugesetzt.

Wie gesagt, alles eine Frage der Prioritäten.

Gruß, Ingo
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