Ihr wollt auch immer gleich alles auf einmal! Der Dachtransport eines solchen Bootes ist an sich ja schon etwas verwegen, aber dann das Boot auch noch gleich ALLEINE auf- und abladen wollen? Das kann doch nur in die Hose (oder in`s Dach) gehen....
Sei`s drum: Ich würde ein Festrumpfschlauchboot auf jeden Fall "normal rum" auf dem Dachträger transportieren, weil man nur so relativ kraftschlüssige Verzurrungen hinbekommt. Wenn man das Boot umdreht, sind zwischen Dachträger und Boot immer irgendwie die eingeschlagenen Schläuche dazwischen. Sowas gibt auf lange Sicht sich lockernde Zurrgurte, oder man muß die so doll anknallen, das ich Angst hätte, die Schläuche zu beschädigen.... Außerdem transportiert man so ja doch meist nur, wenn hinten noch der Wohni dranhängt und dann ist eh nix mehr mit schnell fahren.
Ich habe hier vor einiger Zeit mal Bilder von meinem ehem. Novurania MX430 gepostet- der Vorbesitzer hat das Boot auch jedes Jahr auf dem Dach seines Audi S4 Kombi mit nach Norwegen genommen. Für`s Auf- und Abladen hatte er sich so eine Art klappbare Rollenbahn gebaut, die er an dem hinteren Querträger richtig eingehakt hat, bevor dann das Boot drauf raufgeschoben wurde. War aber selbst mit zwei Mann noch eine ziemliche Asterei, sagte er mir- aber das Boot war ja auch kein Leichtgewicht mehr. Auf beiden Dachträgern hatte er jedenfalls zwei der Rumpfaufkimmung genau angepasste Bootsauflagen, da lag das Boot bombenfest drin. Zwei Gurte drüber und jeweils von der Bugöse und den beiden Heckösen runter abgezurrt, keine Probleme. Ist aufgrund des Aufwands aber wohl nur was für längere Urlaube, für einen kurzen Tagestörn wäre mir das zuviel Alarm.....
mfg,
Wolfgang