Zitat:
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Zitat von Wilfried
Ferdi,
die Angabe Verbrauch pro PS in einer Stunde schaltet alle diese Faktoren aus. Es ist danach gefragt, wieviel Sprit braucht der Motor um eine Stunde 1 PS zu erzeugen. Auf dieser Basis können alle Motoren verglichen werden.
Wenn dein Suzuki/Johnsen AB bei Vollast und Nenndrehzahl 140 PS erzeugt und 47,5 Liter braucht so entspricht das nun mal 0,339 Liter pro PS und Stunde. Braucht der Fich bei gleichen Betriebszustand nur 0,297 Liter pro PS und Stunde ist dieser wesentlich günstiger. Knapp 11% weniger Verbrauch.
Dies ist aber nur ein Punkt in einem Kennfeld. Viel interessanter sind die Vergleiche bei verschiedenen Drosselklappenstellungen und Drehzahlbereichen (Teillast).
Grundsätzlich erwarte ich einen Verbrauch von max. 1/4 Liter pro PS und Stunde. Lediglich bei geringfügig geöffneten Drosselklappen und im Leerlauf ist ein sollcher Wert technisch nicht machbar. Tut auch nicht weh, weil es werden dann sowieso nur ein paar Pferdchen erzeugt.
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Ok, braucht meine Karre eben mehr, aber das war eigentlich auch nicht so der Punkt- ich frage mich halt nur, wo weiterentwickelt wurde bzw. ob überhaupt.
Wilfrieds Forderung klingt überzeugend und auch zeitgemäß, mehr müßte eigentlich nicht sein.
Der Verado schießt als neueste Entwicklung allerdings den Vogel ab- er wird aber gekauft werden, weil er der teuerste Motor ist: Mein Haus, mein Auto, mein Boot, mein Motor!
Und jetzt kommt mir nicht mit drive-by-wire: Das brauchen wir ungefähr so dringend wie ein drittes Nasenloch!
Es ist doch sowieso folgendes festzustellen: Jeder weiß, das Elektronik und Wasser prinzipiell nicht gut harmonieren. Und jeder will auf seinem Boot auch möglichst wenig Elektrokram. Je mehr aber die Hersteller von Außenbordern ihre Kisten mit nutzloser Elektronik vollstopfen, desto mehr werden diese Marine-Nintendos bejubelt. Ich bin gespannt darauf, was passiert, wenn diese Maschinen in die Jahre kommen und erste Wehwehchen kriegen....... muß ich dann immer mein Notebook plus Diagnosekabel mit zum Bootfahren nehmen?