Viel Lärm um Nichts - oder doch?
Ich bin jetzt insgesamt (in über 12 Jahren) drei mal auf der Donau in Österreich kontrolliert worden. Zwei mal durch die Wasserstraßenaufsicht und einmal durch die Polizei. Die Beamten der Schifffahrtaufsicht waren stets zuvorkommend und freundlich (auch als ich ohne Zulassung unterwegs gewesen bin) nur mit der Polizei gibts Brösel.
Denn die Inkompetenz bei der Überprüfungsfrage der Rettungsweste fand ihre Fortsetzung dann beim pyrotechnischen Löschmittel. Diese sind - und das habe ich vom Amtssachverständigen für Bootszulassung, der gleichzeitig Feuerwehrmann ist - von der wiederkehrenden Überprüfungspflicht ausgenommen. Auch hier wurde bemängelt, dass keine Überprüfungsplakette drauf ist.
Es ist also schon eine Frage wie ich als Polizei dem Bürger gegenüber auftrete: Einen auf dicke Hose machen und dann in der Sache nicht sattelfest zu sein geht eben nicht.
Darüber hinaus ist die Frage schon erlaubt, ob die Amtshandlung bei Wildungsmauer tatsächlich mit 5 km/h über Grund durchgeführt werden muss. Für den tonnenschweren Stahlpott kein Problem, aber mit dem Schlauchboot an der Leine zerrt es schon ein bissl, wenn die Donau dort mit 8 - 13 km/h runter kommt. Da ist eben der Gesamteindruck nicht überzeugend gewesen.
Das Ganze bringt mir den Spruch auf einem Zierschild meines Onkels in Erinnerung: "Trutz ohn Macht wird verlacht"
Geändert von petzeler (05.07.2023 um 10:41 Uhr)
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