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Zitat von Emil
  So steht es auch im Handbuch und wenn der Tank geerdet ist, (wie beispielsweise bei meinem Boot Tank an den Zughaken, Stahlseil, Winde und der wiederum an Trailer und der wiederum über Fahrzeug und Reifen), dann ist es eh kein Problem, eigentlich macht das auch jeder Bootshändler, dass er bei "Trailerbooten" für eine anständige Erdung sorgt. Im Umfeld von Slipanlagen, beispielsweise am Rüschweg (3 Tankstelle in der Nähe) werden täglich viele Boote betankt, Erdungsanschlüsse gibt es dort nicht mehr weil eben die Erdung nach "Prinzip Reiner" funktioniert oder eben durch die vorhandene Erdung des Trailers.
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Zitat von berny
Kann man da nicht eine Art erdungskabel bastel?
Und wo erste man das dann? Damit ein Funke nicht zum Benzin kann?
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Zitat von rg3226
Wie schon beschrieben vor dem Tanken kurz die Pistole an den verschlossenen Tankdeckel halten.
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Moin Emil, Berny und Mitleser,
wenn das Boot (Tank) ordentlich mit Wissen über dieses Thema (Bootsbauer-/händler) "intern" geerdet wurde und auch die "Lücke" zum durch die Reifen geerdeten Trailer
überbrückt wurde, besteht natürlich keine Gefahr beim Tanken.
Wenn Boote aber privat im Hobbybereich selber ausgebaut oder umgebaut werden, ist diese Gefahrenquelle aber evtl. gar nicht bekannt und es wird keine Erdung verbaut.

Das kann der Tankstellenbetreiber aber nicht wissen ob ein Boot auf einem Trailer nun geerdet ist oder nicht.

Daher ist es verständlich das Tankstellenbetreiber mit Hausrecht natürlich darauf hinweisen das es hier besondere Spielregeln für das betanken von Booten auf Trailern gibt.
(Rauchen Verboten gilt/steht an Tanken ja auch und ist jedem bekannt.

)
Der Hinweis von Reiner erst den Tank mit noch
geschlossenen Deckel zu erden/entladen (mit Zapfpistole) war hier auch noch mal wichtig.
Das Problem das sich ein entzündliches Gemisch mit einem Funken entzünden kann besteht ja Praktisch nur dann, wenn ein Tank nicht geerdet ist oder wurde, dazu noch statisch aufgeladen ist/wurde und dann auch noch bei bereits offenen Tankdeckel ein Ladungsausgleich mit Funkenbildung stattfindet.
Fehlt eine dieser Variablen in der Gleichung passiert natürlich auch nichts.


(Theoretisch entlädt man die statische Aufladung von Boot oder Tank ja auch immer schon wenn man den Tankdeckel mit der (Angstschweißnassen


) Hand berührt beim Aufschrauben. Praktisch trägt man aber auch womöglich nicht leitfähiges Schuhwerk und ist somit selber gar nicht geerdet oder selber statisch aufgeladen.


)
In der Praxis das Boot auf dem Trailer (mit vorhandener interner Erdung von Tank zu Motor) zu betanken, ist wie auch auf dem Aral Foto unter Punkt 2 zu lesen ist, problemlos durch ein Starthilfekabel (welches oft sowieso im Auto rumliegt) möglich.

Dazu einfach (und natürlich gut für den Tankwart sichtbar

) Trailer mit AB über ein Starthilfekabel leitend verbinden.
(Opferanode (trocken) am AB
kann leider auch an der Oberfläche oxidiert und somit nicht mehr leitend sein.

Daher wäre ein anderes leitendes Metallteil als Erdungspunkt am AB noch sicherer.)
Wenn der eingebaute Tank im Boot nicht geerdet ist kann man sich ein paar Meter Klingeldraht mitnehmen, die man (für den Tankwart sichtbar/prüfbar)
vor dem Tankvorgang kurz an dem Tank befestigt und am Trailer.
Somit wird jedes Restrisiko (sichtbar) ausgeschlossen und der Tankwart kann eigentlich nicht meckern oder das Betanken wegen (womöglich) nicht vorhandener Erdung verwehren.
