Ich muss das jetzt mal von einer anderen Seite beleuchten.
Was macht eigentlich den Spassfaktor beim Bootfahren aus?
Ist es:
- Liegefläche Tisch und Kühlbox, rumchillen und planschen in der Bucht
- Vmax auf Spiegelglattem Wasser
- Max Beschleunigungsvermögen
- Gute Rauhwassertauglichkeit
Die Eierlegendewollmilchsau wird es da wohl nicht geben. Zumindest nicht in der Klasse bis 6m.
Also muss da der beste Kompromiss gefunden oder geschaffen werden.
Eigene Erfahrung:
Arbeitsboot gekauft mit 100Ps. Weil wir wollen ja mal auf den Bodensee!
Dann so viel über Liegeplatz/Slip/probleme gelesen, dass mir mal spontan die Lust darauf vergangen ist.
Dann das Boot so umgebaut, dass es gut läuft.
Jetzt habe ich einen für meine Verhältnisse guten Kompromiss aus allem gefunden.
Bei glattem Wasser bin ich der Langsamste.

Wird es ruppiger kann ich halbwegs Gas stehen lassen.

Und wenn es, für meine Verhältnisse kachelt, geht auch noch was um zumindest nach Hause zu kommen.
Da ist eher der Mensch die Grenze als das Boot.
Chillen geht auch mal. Kühlbox war auch schon dabei.
Ansonsten war ich bis jetzt auf vielen Treffen dabei.
Konnte viele Reviere kennen lernen und befahren.
Hatte viel Spass mit dem Boot.
Vmax ist da nicht ausschlaggebend für mich, sondern eher Platzangebot und Vielseitigkeit.