Hallo Volker,
zuerst einmal sollte die Grundeinstellung stimmen. Als Testbasis sollte die Antikavitationsplatte auf einer Höhe mit der Unterkante des Spiegles liegen.
Weiter unten bedeutet einen unnötig großen Widerstand im Wasser und damit quasi eine "Bremse".
Dann kannst Du mit verschiedenen Trimmwinkeln rumprobieren und den für dein Boot/Beladung passenden Kompromiss suchen. Ein Kompromiss wird
es immer sein, denn zum Anfahren ist der Motor idealerweise ganz an den Spiegel rangetrimmt und zum Erzielen einer hohen Endgeschwindigkeit
möglichst weit hoch getrimmt. Der Grund ist, dass beim Anfahren der Bug unten bleiben soll, damit möglichst schnell Gleitfahrt erreicht wird. Wenn
einmal Gleitfahrt erreicht ist, soll die Fläche, die das Wasser berührt möglichst klein sein damit der Wasserwiderstand ebenfalls gering ist und die
Geschwindigkeit möglichst groß ist.
Bei Motoren mit hydraulischem Trimm verändert man einfach je nach Fahrzustand und Wellen den Anstellwinkel des Motors. Bei manuellem Trimm
musst Du den besten Kompromiss zwischen Bug unten beim Beschleunigen und zu erzielender Höchstgeschwindigkeit finden. Dabei solltest Du auch
mit der Gewichtsverteilung im Boot experimentieren.
Wenn der Übergang von Verdränger- zu Gleitfahrt nicht zügig gelingt, Gewicht (das eigene oder den Mitfahrer) nach vorne verlagern. Wenn das Boot
bei schneller Gleitfahrt (bei glattem Wasser) anfängt mit dem Bug auf- und abzuwippen, ist der Motor zu hoch getrimmt oder auch zu wenig Gewicht
im Bug. Viel Erfolg!
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Viele Grüße aus Köln
Thomas
TORNADO 5.4m (Tweety ) + YAMAHA F80 BETL (2008-2018)
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