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Alt 13.07.2012, 09:18
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the_ace the_ace ist offline
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Zitat:
Zitat von lori Beitrag anzeigen
Ich muss ja zugeben, nachdem ich nun mehrere Wiking-RIB's in Aktion gesehen habe - das sind, trotz der manchmal m.E. gewöhnungsbedürftigen Optik, tolle Boote mit einer sehr guten Performance. Sollte sich der Threaderöffner ruhig mal genauer ansehen und überlegen. Im Nachhinein ärgere ich mich etwas, dass ich die Wikinger bei meiner Suche damals außen vorgelassen habe.
@Lori:
Das mit der Optik ist so ne Sache.
Ich bin mit und auf solchen Booten aufgewachsen, für mich wirken die Konsolen immer etwas wie zu gross geratene Bananen oder wie Schnabeltassen- da fehlt mir ein Vordeck. KP warum alle Ribs heute wie Arbeitsboote designed sind

Aber passt schon was Du schreibst.
Viel BlingBling ist eben auch nicht dran, da haben moderne Boote mehr zu bieten - geht mir aber auch nicht besonders schwer ab.
Wenn man die Dinger nicht mit einem zu schweren Motor und nutzlosem Zubehör in rauhen Mengen bepackt,
laufen diese Boote sehr agil und lassen sich auch ohne Hydraulische Lenkung mit nur einem Finger auch sehr eng um Kurven lenken.


@TE:
Der Umstand, dass man beim Wiking vorne sitzt ist überigens bei Seegang recht praktisch - dass Boot sackt nicht so nach hinten ab, wenn man von der Welle abhebt, sondern setzt in richtiger Position sanft wieder ein. Konsolen-Ribs haben aber (wenn die Konsole hinten ist, gibt ja auch andere wie Tommys Tornado) einen sehr weit hinten liegenden Schwerpunkt - die sacken durch und stechen rückwärts ins Wasser. Das ergebnis ist ein herrliches Bad.
Auch schlägt eine Welle das Wiking nicht ganz so fix über Kopf, wenn man gewaltsam durch die Brandung bricht, da vorne Gewicht drauf ist.

Die Farbe ist so gewählt, dass man keinen Schmutz drauf sieht und nicht geblendet wird. Andersherum verbrennt man sich nicht wie auf einem schwarzen Schlauch den Hintern.
Die Schlauchdurchmesser sind im Vergleich zu anderen Booten meist grösser, was einen besseren Auftrieb bei Seegang zur Folge hat.
Auch der breitere Bug kommt dem zugute.
Die hohen Scheiben (gerade beim Seetörn ist sie recht hoch) schützen optimal vor Fahrtwind und auch vor Spritzwasser. Wir fahren noch in T-Shirt wenn andere bereits Ölzeug tragen - was ich gar nicht besitze.
Dazu lassen diese Boote sich von Hause aus sehr hoch motorisieren.
Überigens gibt es für Wikings massig Zubehör, beispielsweise komplette Verdecks die sich auch zum Schlafen eignen oder zum Fahren bei Regen.
Dazu kommt, dass sie sehr leicht sind, was für viel Speed bei wenig Verbrauch sorgt. Mein Meteor war überigens vor einigen Jahren noch ein nacktes Rennboot mit Lift, Oberflächenpropeller und Konsole, dass es auf über 90 km/h gebracht hat.
Ich habe es nach dem Kauf dann zum reinen Tourenboot umgebaut, jetzt läuft es immerhin noch aus dem Stand 75 Klamotten und verbraucht bei normaler Fahrweise ca. 042l/km.

Ist also wirklich alles für den praktischen Einsatz gebaut und sehr langlebig - das Wega klammere ich aufgrund der polnischen Rümpfe jetzt mal aus.
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Gruß
Frank



Zar 57 WD, Yamaha F150 auf Sattelite MX182SX
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