Nach langwierigen Abklärungen bin ich hier gelandet
http://www.liquidcontainment.com/fuel_bladders.php Die produzieren ihre Säcke auf Mass. Ich habe mir die Bilge des Zodiacs genauer angeschaut und stellte fest, dass ich seitlich zwischen Einbautank und Bordwand einen 3-eckigen, langen Totraum habe. Ganz hinten im Heckkasten wird dieser Raum dann deutlich grösser. Ich werde nun diesen Raum nutzen anstelle des ursprünglich vorgesehenen. Ich lasse mir einen Tank von 30x60x300 cm bauen. Den Querschnitt von 30x60 cm kann ich nur auf einer Länge von ca. 10 cm voll nutzen, ansonsten ist der Querschnitt kleiner oder viel kleiner. Der Sack ist an diesen Stellen dann einfach zusammen geknittert, das dürfte egal sein. Bin gespannt, wie viel Volumen es schlussendlich gibt, ich hoffe so um die 150 lt., das wäre fantastisch.
Nun geht es um die Frage der Verbindung und der Anschlüsse. Meine Idee: am höchsten Punkt des Benzinsackes geht ein kurzes 38 mm Schlauchstück an den Einfüllstutzen. Am tiefsten Punkt des Sackes geht der Auslass in einen 8 mm Schlauch. Im 8 mm Schlauch sitzt ein Pumpball, von da geht es in den Haupttank. Im Haupttank habe ich bereits einen zweiten Anschluss, vermutlich gedacht als Ausgang für einen zweiten Motor. Ich nutze diesen zweiten Anschluss als Eingang. Der Zusatztank liegt leicht höher als der Originaltank, somit meine ich, ohne Benzinpumpe auszukommen. Der Verbindungsschlauch geht zwar hoch, aber durch die Sogwirkung sollte der Haupttank stets das Benzin aus dem Zusatztank ansauen. Nur beim ersten Mal muss ich mit dem Pumpball anpumpen. So zumindest meine Idee, was meint ihr?
Belüftung des Zusatztankes: ich meine, der flexible Zusatztank braucht keine Be- resp. Entlüftung. Er ist aufgehängt, der höchste Punkt ist der Einfüllstutzen, der tiefste Punkt der Ausgang. Oder irre ich da?
Der Sack kostet als Massanfertigung ca. 270 Euronen. Das ist im Vergleich zu anderen - nich auf Mass konfektionierten - Säcken geschenkt.
Bin froh um eure Tips, danke.