Thema: Pilothaus
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  #48  
Alt 23.01.2012, 12:37
knightwhosaisnee knightwhosaisnee ist offline
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Hallo Thomas,

Zitat:
Zitat von seemann Beitrag anzeigen
Die Ullman sind sicher und gut und auf Dauer unbequem. Wenn ich mal den ganzen Tag draußen sein muß, tut mir mein Hintern ganz schön weh.

Das ist richtig, bei den meisten Jockeys kann man aber (insbesondere, wenn Fußschlaufen montiert sind) zwischendurch auch prima stehend fahren.


Zitat:
Zitat von seemann Beitrag anzeigen
Es stimmt, die DSB´s laufen hart, das kann über den ganzen Tag ganz schön nerven. Jedoch sind die Boote wendiger und auch mit weniger Motorleistung zufrieden (leichter). Sie gleiten perfekt an und du kannst bei knapp 50 kn das Lenkrad loslassen, wie auf Schienen.

Das trifft es ziemlich genau. Unser Problem bei den DSBs war, dass wir auf dem Rhein sehr häufig ein Wellenbild haben, das sich damit nicht verträgt. Dann wird es nämlich schon nach ganz kurzer Zeit nervig und macht mehr Arbeit als nötig. Jetzt fahren wir einfach durch und können uns auf die Arbeit konzentrieren.


Zitat:
Zitat von seemann Beitrag anzeigen
Die Sache mit dem Personentransport ist auch zweischneidig. Alle die vor mir sind, habe ich ständig im Blick !!

Ja, die Sache mit dem Personentransport...den einen stört's, wenn er Leute vor der Nase hat, der andere hat seine Schäfchen lieber im Blick...Ich denke, das kommt ganz auf die sonstige Bootskonfiguration sowie die Menge und die Qualität der zu transportierenden Leute an. Würde ich RIB-Touren anbieten, wäre mir wohl auch wohler, wenn ich die Meute vor mir hätte.


Zitat:
Zitat von seemann Beitrag anzeigen
Der 7,5er ist so ausgelegt, dass zwei Personen direkt hinter dem Jockey gut stehen können und sich an den Ohren des Jockeys festhalten. Für den Verletztentransport habe ich vorne mehr als zwei Meter über, aber dann heize ich ja auch nicht wie ein Geisteskranker.

Der Ansatz ist für uns nicht der richtige: 2m leerer Raum für einen Patienten (im Schnitt transportieren wir 0,5 Patienten pro Jahr liegend, der Rest sitzt gut in eine Wärmedecke eingepackt im Boot...), die restliche Mannschaft krallt sich dafür die meiste Zeit an den Sitzen der beiden Glücklichen hinter der Konsole fest. Das zueinander ins Verhältnis gesetzt haben wir uns anders entschieden und lagern den Patienten (so er denn einer liegenden Lagerung bedarf, s.o.) auf dem Spineboard (mit dem wir ihn dann sowieso aus dem Wasser holen) quer im Boot. Die Wege zur Übergabe an den Rettungsdienst sind hier denkbar kurz, wären sie länger, hätten wir bei gleicher Konfiguration ein größeres Boot.


Zitat:
Zitat von seemann Beitrag anzeigen
Die Sitze vorne sind für Wartephasen oder bei Ententeich.

Sehe ich genauso. Und dafür Platz verschwenden? Da kann man sich auch auf den Schlauch setzen...


Zitat:
Zitat von seemann Beitrag anzeigen
Von IB´s halte ich nicht so viel, zu laut, zu viel Platz weg, wenn kaputt fällt das ganze Boot aus oder muß in eine Werkstatt.

Wir standen bei unserer Neuanschaffung 2010 auch vor der Entscheidung IB Jet oder AB. Weshalb wir uns so entschieden haben, steht hier:

http://www.schlauchboot-forum.com/fo...ad.php?t=16232

(Hauptgründe: Platz, Anschaffungskosten)
__________________
Viele Grüße,
Oliver

DLRG Bezirk Bonn e.V.
- Ribcraft 6.4 Pro, 2x Suzuki DF90
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