Hallo Dani,
ich hatte bei meinem alten Yamaha ähnliche Probleme: Zum Starten den Pumpball so lange gedrückt bis er, wie vom (neuen) Mercury gewohnt, fest wurde.
Die dann folgenden Startversuche ähnelten Deinen: Kaum angesprungen und wenn dann nur Vollgas möglich. Sobald ich das Gas wegnahm ging er aus und dann ewig nicht mehr an. Die Zündkerze war nass.
Die Erklärung: Der Motor hatte nicht zu wenig, sondern zu viel Sprit, d.h. der Vergaser lief über.
Erste Hilfe: Sobald er mit Vollgas lief habe ich den Benzinschlauch abgeklemmt, ihn eine Weile laufen lassen und dann den Benzinschlauch wieder angesteckt. Danach verhielt er sich ganz manierlich.
Nächster Schritt: Die Schwimmernadel ausgetauscht und künftig vor dem Starten etwas weniger kräftig und lange gepumpt, seither springt der Motor sofort an und läuft in allen Drehzahlbereichen rund.
Grüße
Harald
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