Speedschläuche waren meines Wissens die Bezeichnung für die stumpfen Schlauchabschlüsse, ausschließlich bei WIKING-Schlauchbooten, man hat damit bewirkt, dass 1. der Innenraum "länger" war als bei anderen Fabrikaten und 2. der Motorspiegel weiter nach achtern wanderte, was dem Fahrverhalten zu gute kam. Speedschläuche wurde auch die zusätzlich angebrachten Längsschläuche bei Zodiac genannt, die eine besondere Fahrstabilität bringen sollten.
Ein GFK-Rumpf hat damit erstmal nichts zu tun.
WIKING-Boote mit GFK-Rumpf haben beides, als RIB`s mit Speedschlauch.
Ich spreche aus erfahrung, da ich sowohl demontierbare WIKING-Boote hatte (mehrfach), wie auch RIB`s (Dorado, Merkur, Wega), das Fahrverhalten der RIB`S ist bislang unerreicht, nicht von Hartschalen und schon garnicht von zerlegbaren Schlauchbooten.
Wenn es also vom Transport (Autodach?) möglich ist, sollte man immer versuchen, ein RIB zu bekommen, hierbei wichtig, bei gebrauchten die Kontrolle der verklebung/verbindung der Schläuche zum GFK-Unterschiff.
Was ferner klar für ein RIB spricht, ist der Wegfall von Holzelementen, die sich bei den meisten Herstellern nach wenigen Jahren ohne entsprechende Pflege verabschieden durch aufquellen etc.
Das erwähnte YAM stammt aus koreanischer Fertigung, wie Boote von Quicksilver, Honda, WIKING WST und "Sport" und ähnliche und ist im Regelfall aus etwas verstärktem PVC. Meine Idee hierzu: nicht kaufen!
__________________
Gruß
Heinz
|