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LibraDW 12.08.2006 19:32

Schlauch verliert Wasser !!!
 
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Hallo liebe Freunde ,


ich komme gerade aus dem Urlaub ( Ostsee ) zurück und habe schon gleich ein Anliegen . Der Urlaubsbericht folgt später , da ich mich erkältet habe ( und das bei 27 Grad Luft- und 23 Grad Wassertemperatur ) und noch lernen muß .

Wie Ihr sicherlich wißt , habe ich bei Wiking vor ca . zwei Wochen ein Orion gekauft ( Fahreigenschaften Saturn - Orion = Photos ) . Fährt sich absolut geil !!!! :cognemur :wein Allerdings habe ich etwas festgestellt , was ich nicht in Ordnung finde . Als ich das Boot aus dem Wasser holte und es mit dem Trailer die Slipanlage hoch zog , bemerkte ich , daß aus zwei Nahtstellen Wasser tropft und das nicht zu wenig . Luft verliert es nicht , aber Wasser !

Die Nahtstellen befinden an einer Stelle , wo die beiden kleineren hinteren Schläuche mit dem größeren Bugschlauch und mit der GfK - Schale verklebt sind . Wie kann das sein ? Ist das schlimm - weiteres Lösen der Nähte - Osmose durch ständige Feuchtigkeit zwischen der Bootshaut und der Schale ?
Also ich find das nicht so schön . Das sollte bestimmt auch nicht so sein ? Oder ist das bei Hypalonboote eventuell üblich ?

Na ja , ich hoffe nur , daß die Gewährleistung noch greift - Wiking noch solange existiert und ich somit einen Geschäftsparner habe .

Ich weiß , daß ich viele Fragen gestellt habe . Bitte beantwortet mir so viele Ihr könnt , damit ich eventuell von der Gewährleistung gebrauch machen kann . Da ich nicht weiß , wie lange Frau Bode noch der Geschäftspartner ist - bzw. Wiking besteht drägt die Zeit .

Liebe Grüße , Daniel !

LibraDW 12.08.2006 21:57

Ps. : Rein optisch betrachtet sehen die Nähte dicht aus - es hat sich zumindstens kein Material gelöst , aber dennoch scheinen sie ja , wie es die Photos undicht zu sein .

blacky GS 12.08.2006 22:15

Zitat:

Zitat von LibraDW
Ps. : Rein optisch betrachtet sehen die Nähte dicht aus - es hat sich zumindstens kein Material gelöst , aber dennoch scheinen sie ja , wie es die Photos undicht zu sein .

Hallo Daniel,
erstmal gute Besserung.
Das Wasser, was Du gleich nach dem Rausslippen bemerkt hast, kommt auf keinen Fall aus den Schläuchen. Das ganze Oberflächenwasser läuft bist zu der Klebestelle, welche hier als Tropfnase wirkt, und tropft ab. Beobachte das mal wenn Du es mal abspritzt (in Schrägstellung). :biere

LibraDW 12.08.2006 22:23

Das Wasser stammt doch aus den Nähten . Das Boot war absolut trocken , als ich das Tropfen nach dem Slippen bemerkte - und selbst heute - 36 Stunden nach dem Slippen - tropfte es erneut bei Schrägstellung . Auf den Photos sieht man nur einen Tropfen ( aktuelle Aufnahmen in Brakel , nicht nach dem Slippen an der Ostsee ) , man sieht leider nicht bei diesen kleinen Photos den Wasserfluß der quer zur Naht - Rumpf verläuft .

blacky GS 12.08.2006 22:27

Zitat:

Zitat von LibraDW
Das Wasser stammt doch aus den Nähten . Das Boot war absolut trocken , als ich das Tropfen nach dem Slippen bemerkte - und selbst heute - 36 Stunden nach dem Slippen - tropfte es erneut bei Schrägstellung . Auf den Photos sieht man nur einen Tropfen ( aktuelle Aufnahmen in Brakel , nicht nach dem Slippen an der Ostsee ) , man sieht leider nicht bei diesen kleinen Photos den Wasserfluß der quer zur Naht - Rumpf verläuft .

Dann laß es nachkleben, ist ja der Verbindungslappen zwischen Schlauch und GFK-Rumpf.

LibraDW 12.08.2006 22:40

Ist das ein hoher Arbeitsaufwand ? Eigentlich sollte mit das ja egal sein , da ich ja noch einen Gewährleistungsanspruch gegenüber Wiking habe . Aber was ist , wenn Wiking in der kommenden Woche nicht mehr existiert . Vor meinem Urlaub war mein Kenntnisstand , daß Herr Esser nur noch bis zum 02.08.2006 anwesend wäre .

LibraDW 13.08.2006 19:56

Bitte um weitere Stellungnahmen :hail :hail :hail , da es heute bei Schrägstellung immer noch tropft . Wo und wie kann das Wasser eindringen ; wenn ich die Klebestellen versuche mit den Fingern örtlich anzuheben gelingt mir das nicht - aber Wasser sucht sich halt seinen Weg . Können sich durch das Wasser zwischen der Schale und den Schläuchkörpern die Klebeverbindungen lösen - Osmose entstehen ?

LibraDW 13.08.2006 20:12

Ich weiß . ich nerve es eilt , wie gesagt , ich kann die Gewährleistung bei der Wiking Werft eventuell in kürze nicht mehr in Anspruch nehmen und zudem steht auch noch eine Dacheindeckung und ein Leistungsnachweis unmittelbar bevor , aber am meisten kreisen die Gedanken um mein Orion und dem Aufwand , der auf mich zukommen könte .

Stefan Th. 13.08.2006 20:29

Hallo Libra DW,
habe das gleiche Problem bei meinem gebrauchen Seetörn und bei meinem jetzigen Titan gehabt. Es handelt sich offenbar um winzige Löcher an der die Naht vollläuft und nach und nach Tröpfchen wieder abgibt. :sportschi
Hab auch schon mehrmals davon gehört. Bei mir habe ich ein paar Tropfen Sekundenkleber in das Loch laufen gelassen und feste angedrückt, hat bei beiden Booten geholfen und es traten bis heute keine Probleme mehr auf. :chapeau
Du solltest aber vorher das Boot so hinstellen das das Wasser nach möglichkeit kompl. herausläuft, vor allen bei Salzwasser, klebe nur mit superflüssigem Sekundenkleber und zieh Einmalhandschuhe an. Klebestelle vorher anrauhen habe ich nicht gemacht. :chapeau
Da im Werk nicht mehr geklebt wird stehen dir sowieso viele Kilometer an, ich würde an deiner Stelle lieber zur Flasche greifen.... Kleber natürlich..!! :biere :lachen :lachen
Gruß Stefan

LibraDW 14.08.2006 17:13

Ich weiß , daß das Werk nicht mehr klebt und produziert . Herr Esser ist auch nicht mehr zu erreichen ; man kann lediglich noch einen Kontakt per e-mail herstellen . Wenn ich nun die Nähte selbst klebe und im nachhinein weitere Folgechäden auftreten , hat sich das mit der Gewährleistung erledigt und dann wird es teuer - für mich .

woso 14.08.2006 17:45

Zitat:

Zitat von LibraDW
Ich weiß , daß das Werk nicht mehr klebt und produziert . Herr Esser ist auch nicht mehr zu erreichen ; man kann lediglich noch einen Kontakt per e-mail herstellen . Wenn ich nun die Nähte selbst klebe und im nachhinein weitere Folgechäden auftreten , hat sich das mit der Gewährleistung erledigt und dann wird es teuer - für mich .


Ich glaube alle Möglichkeiten sind gesagt. Wenn du Wert auf die Gewährleistung legst, ab mit dem Schiff zum Frank. Der hat die Reparaturen für Wiking übernommen und wird wohl auch die Naht "abdichten" mit Gewährleistung :furz . Auch wenn du noch so oft nach kartest das ist der einzige Weg um die Gewährleistung zu erhalten. Du weist, nach deiner Fragestellung, doch was zu tun ist :schlaum

frank 14.08.2006 18:52

Werde dir morgen per PN eine Tel.-NR. zukommen lassen die dir weiter helfen wird.
Da das Unternehmen nicht insolvent ist hast du natürlich einen gesetzlich geregelten Anspuch auf Gewährleisung.

LibraDW 14.08.2006 19:28

Danke Frank !

Ich weiß halt nicht wie sie der Mangel auswirken kann . Kann sich durch das eindringenden Wasser die Naht komplett lösen ? Da fehlen mir einfach die Fachkenntnisse . Zudem wurde mir beim Kauf versichert , daß das Boote mängelfrei ist .

Woso , ab mit dem Boot zu Frank ist gar nicht so einfach . Erst einmal muß ich der Werft die Möglichkeit einräumen sich zu äußern - den Schaden zu beheben . Ich weiß ja , daß man die Reparatuern an Frank übergeben hat , dennoch benötige ich erst eine Kostenzusage . Und eigentlich müßte ich das Boot doch nur nach Hofgeismar bringen und nicht zu Frank . Ich würde es auch selbst zu Frank transportieren , wenn ich den Schaden selbst verursacht hätte oder wenn seine Werkstatt in der Nähe wäre . Da dieses beides aber nicht zutrifft , muß sich die Werft darum kümmern ?

Ich habe die Werft heute Nachmittag kontaktiert und hoffe einfach auf eine unkomplizierte und schnelle Lösung des Problems .

Bei meinem ersten Bootskauf war das Objekt auch mit Mängeln versehen , wie z.B. Blasenbildung im Gelcoat , nicht angeschlossene Instrumente ( Bilgenpumpe , Signalhorn , Tankanzeige ) , eine fehlende Anode am AB etc . .
Der Händler wollte sich davon gar nicht Annehmen und er behauptete das ich eine Probefahrt machte und alles in Ordnung gewesen sei . Er wurde sogar recht ausfallend . Problem war nur , daß ich mehrere Zeugen aufführen konnte , die bestätigten , daß ich das Boot im Dunkeln im Winter abgeholt hatte und da natürlich keine Probefahrt machte . Nachdem ich einen Rechtsanwalt einschaltete erklärte er sich bereit die Mängel ohne Schuldeingeständnis zu beheben . Dieses reichte mir aber aufgrund seines vorherigen Verhaltens nicht aus und ich wies meinen Anwalt an nicht darauf einzugehen . Letztenendes mußte er mir 700 Euro der Kaufsumme erstatten , damit ich die Mängel anderseits behebenlassen konnte .

Wie gesagt , Ich hoffe nur , daß es in dem aktuellen Fall einfacher von statten geht . Der jetzige Mangel ist auch nicht einfach für die Werft festzustellen gewesen - eventuell gar nicht , da man ja bei der Inzahlungnahme nicht das Boot aus dem Wasser geholt hat . Nichts des so trotz habe ich das Boot sofort bezahlt , bin also meinen Plichten nachgekommen und erwarte das die Werft auch ihren Pflichten nachkommt .

LibraDW 08.09.2006 17:27

So Mädels ,

ich hab mein Boot gestern zu Wiking gebracht . Die undichten stellen wurden sehr schnell lokalisiert . Genau da wo das Wasser raustropfte kaum es auch rein . Alles anderen Stellen waren dicht . Das hätte ich nicht gedacht , daß durch so kleine Löcher in den Klebe - / Verbindungsstellen des umlaufenden Bandes so viel Wasser eindringen kann , vor allem da diese nicht in Fahrtrichtung liegen . das nennt man wohl kapillare Wirkung .
Ich mußte das Boot einen ganzen Tag in Nachbars schräge Einfahrt stellen , bis es aufhörte zu tropfen . Man , ich fragte mich immer , wo die Wassermenge weg kam . Als man gestern das umlaufende Band anlöste , wußte ich wo sich das Wasser eingelagert hatte . In dem gesamten Hohlraum zwischen dem Schlauchkörper und der Schale . Der Schlauch ist lediglich durch zwei schale Bänder mit dem Rumpf verbunden . Ich waar der Meinung , daß der Schlauch komplettalmente an der schale angeklebt sei .
Ja - ja , man lernt nie aus .

Nun , wo ich weiß , wie Schlauchkörper angeklebt werden , werde ich ein wenig vorsichtiger - langsamer :dani .


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