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-   -   Innovationen oder: Wohin geht die Reise? (http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=1907)

ribfreak 16.08.2005 10:55

Innovationen oder: Wohin geht die Reise?
 
Ich möchte hier mal einen neuen Thread eröffnen, um den ich mir schon länger Gedanken mache.
Wir haben momentan ja noch eine halbwegs erträgliche Situation, was Energiekosten angeht, aber m.E. wird das nicht mehr lange so bleiben. Für mich persönlich wird das zwangsweise Konsequenzen haben, gerade auch im Freizeitbereich. Ich möchte das Bootfahren nicht aufgeben, aber auf z.B. Segeln habe ich keine besonders große Lust. Ich überlege mir von daher schön länger, wie ich meine Freizeit auf dem Wasser gestalte, wenn der Sprit pro Liter 2,- Euro kostet, denn da kommen wir ganz schnell hin, verlasst Euch drauf.
Folgende Fragen (wahllos sortiert) tauchen für mich dann auf:

- Will/ kann ich wirklich noch ein großes RIB fahren?
- Was ist für mich der Hauptgrund, ein Schlauchboot zu fahren?
- Was möchte ich mit meinem Boot unternehmen?

Momentan, gerade auch nach Lektüre der in der Bücherecke von Michel erwähnten Bücher, sieht es für mich selber sehr stark nach "Downsizing" aus, also wieder ein kleineres, leichteres (und wahrscheinlich auch zerlegbares, um den Trailer zu sparen) Boot und Motor. Das schafft neue Fragen:
Ich verstehe z.B. nicht, warum es immer noch keinen bezahlbaren Kleindiesel-AB gibt? Ich würde gern wissen, in welche Richtungen die großen Hersteller Ihre Boote entwickeln (wenn sie es denn überhaupt tun)? Gibt es wirkliche Innovationen in diesem Bereich oder konzentrieren sich alle nur noch auf RIBs?
Wäre toll, wenn wir hier mal so ein bißchen Brainstorming hätten, um so auch mal Trends zu erkennen....

wasch 16.08.2005 11:36

Ich denk mir mal dass die Zukunft eventuell den Elektro-antrieben gehört!
Allerdings momentan noch zu teuer, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft.

Ferdi 16.08.2005 12:09

genau deshalb geht der Trend ja auch zu den 4-Taktern und DIs.

moritzloe 16.08.2005 12:28

Es gibt die Möglichkeit der Umrüstung auf Flüssiggas für Innenborder. Kosten für normalen 4-Zylinder Bayliner irgendetwas knapp unter 3000 €. Dafür der Liter Gas nur 50-60 Cent! Problem: Kaum Tankstellen mit Gas am Wasser...

4711 16.08.2005 12:53

Zitat:

Zitat von moritzloe
Es gibt die Möglichkeit der Umrüstung auf Flüssiggas für Innenborder. Kosten für normalen 4-Zylinder Bayliner irgendetwas knapp unter 3000 €. Dafür der Liter Gas nur 50-60 Cent! Problem: Kaum Tankstellen mit Gas am Wasser...

Dass habe ich nocht nicht gehör :nixweiss

Aber Gas im Boot????

Nee Nee ohne mich!

frankm 16.08.2005 13:02

Das ist ja alles schön und gut. Nur um ehrlich zu sein, glaube ich, es macht sich niemand Gedanken. Weder um alternative Antriebe, noch um einfache und damit wartungsfreundliche Technik. Im Gegenteil. Vorstöße in diese Richtung werden von der Industrie ausgebremst.
Das sieht man doch am Auto. Wie sonst wäre es zu erklären, dass bei den heutigen Spritpreisen immer mehr Autos auf den Markt kommen die mehr als 200 PS haben (zum einkaufen meist) und mittlerweile mehr als 20 Steuergeräte für jeden Sch.... und kilometer von Kabeln. Gut solange alles funzt.
Ich habe auch reichlich Leistung im Auto, aber noch aus einer Zeit, wo der Sprit noch halbwegs bezahlbar war. Und dessen Spritverbrauch ist, umgerechnet auf die neuen Superelektroniktechnikautos, bei gleicher Leistung noch geringer und das mit 15 Jahre alter Technik. Macht auch Spaß....keine Frage. Ist aber in der heutigen Zeit ganz schön bekloppt.

Aber solange man solche Fahrzeuge verkaufen kann, wird sich da nichts ändern.

Das ist doch verrückt. Die Energien sollte man doch in die Entwicklung von Antrieben stecken, die nur 1 bis 2 ltr. Sprit (wenn es denn Sprit sein muß) verbrauchen. Das ist doch heute nicht unmöglich. Nur durch die Verflechtung der Konzerne hat da niemand Interesse dran.

Und...es kann mir keiner erzählen, es wäre heute noch nötig Bootsmotoren zu verkaufen die in der Stunde 15 ltr. (das ist ja noch wenig) verbrauchen, mit denen man hochgerechnet dann 50 km weit kommt.

Gruss Frank

MichaelH 16.08.2005 14:00

Gleitfahrt ist immer ein energieaufwendiger Prozess.
Unabhängig der Motorentechnologie ist der Verbrauch auch stark von der Rumpfform abhängig. Eine 5m Zille gleitet zb. schon wunderbar mit 15PS.

Verdrängerfahrt ist die Alternative.
Hier gilt Länge läuft.
Mit den trailerbaren Bootslängen kommt man dann auf 10-15km/h. Aber wer will das schon ...

Am besten beim Autoverbrauch versuchen zu sparen.
Das macht die Menge und es gibt gute Motoren und große Auswahl.
Das ersparte Geld im Urlaub im Boot verfeuern.

E-Antrieb ist meiner Meinung nach wieder im sterben. Denn wer will schon 500kg Akkus spazierenfahren. Und woher soll der Strom kommen? Durch mehr Kernkraftwerke? Super! :marteau

Es gibt von Mercruiser einen 1.7l Turbodiesel 120PS.
Aber nicht als Außenborder.

GerdHolm 16.08.2005 14:21

Zitat:

Zitat von MichaelH
Es gibt von Mercruiser einen 1.7l Turbodiesel 120PS.
Aber nicht als Außenborder.

Na ja, Mangel an Bootsdieseln, gerade auch mit moderner Technologie herrscht ja nun nicht am Markt. Aber eben keine Outborder!
Gerd :nuts

MichaelH 16.08.2005 14:33

Naja. Bootsdiesel sind in der Regel so ab 200PS und sauschwer.
Daher nicht für die Bootsklasse der 5-6m Boote geeignet.
Dieser nun schon.

wasch 16.08.2005 14:49

Und ich behaupte weiterhin das die Zukunft in Elektromoren zu suchen ist!
Allein die Tatsache das immer öfter auf stehenden Gewässern Verbrenner verboten sind oder werden,ist ja auch schon des öfteren in beiden Foren auch diskutiert worden,lässt eigentlich nur diesen Schluss zu!

Und nochmals gesagt,vor 5-10 Jahren hätte keiner gedacht das man mit Elektromotoren viele Dinge zu vollbringen mag,sei es im Modellbau,im Krankheitswesen(Rollstühle) usw...mal sehen wie die Entwicklung dahingehend voranschreitet!

MichaelH 16.08.2005 15:52

Die Motoren sind nie das Problem.
Nur die Akkus.
Sie sind teuer, schwer, groß und haben eine begrenzte Lebensdauer.

Hybrid wie bei Autos ist auch nicht sinnvoll.
Denn bei Booten gibt es keine Bremsenergie die man nutzen könnte.
Stop and Go und Ampeln fallen auch flach.
Gleitboote brauchen hohe Dauerleistung bei geringem Leistungsgewicht.

Hier gibts ein Elektro-Gleitboot: http://www.boesch-boats.ch/de/boote/...k_electro.html .

Zitat:

In Spitzengeschwindigkeit, bei einer Aufnahme von 180 AH, entleeren sich die Batterien in ca. einer halben Stunde, aber es ist die Dauerfahrt bis zu 3 Stunden bei 12 km/h möglich und bei 10 km/h ist eine Strecke von 40 km mit einer Batterieladung kein Problem.
Zitat:

Ebenso ist der Einbau eines speziellen Hybridantriebes als Generator möglich, der die Batterien mit Strom versorgt. Dadurch ist man nicht immer auf eine Steckdose am Ufer angewiesen und kann sich seine Fahrten besser einteilen.
Super. Dann tuckerts am Strand. :futschlac :cognemur

ribfreak 17.08.2005 12:23

Idee, Vorschlag
Ich mag beim Bootfahren am liebsten richtige Touren fahren, von A nach B. Eigentlich nervt es mich, irgendwo hin zu fahren, nur um dort ein Bier zu trinken und dann wieder zurückzujuckeln? So, für mich habe ich mir mal folgendes Szenario ausgemalt:
Wir haben hier im Forum einen Haufen Leute, die kleine bis mittelgroße Boote fahren. Diese sind in der Regel zerlegbar und von 5- 25PS motorisiert. Warum kann man sich nicht am Oberlauf eines Flusses treffen und die Boote aufbauen. Dann fahren Leute mit genug Fahrzeugen (+ evtl. Mietanhänger) zum Zielort, um die Meute samt Booten nach Ende der Tour entweder zurückzubringen oder damit die entsprechenden Personen Ihr Auto dann gleich dort zur Verfügung haben, um den Heimweg anzutreten. Wenn nach der Autoverteiler- Aktion dann alle wieder am Ausgangsort zurück sind, kann die Truppe starten und evtl. sogar mal eine Nacht ZUSAMMEN irgendwo zelten usw.
Mir würde so etwas super gefallen. Man fährt nur in eine Richtung (vorzugsweise MIT der Strömung), hat etwas mehr die Ruhe weg, weil man ja nicht noch wieder den ganzen Weg zurück muß und reduziert halt auch noch etwas die Kosten, weil man ja eben mit kleineren Booten fährt. Sicher ginge dies auch mit größeren Einheiten, aber das fängt dann schon mit ausreichend Parkmöglichkeiten für Gespanne am Zielort an usw., bringt`s irgendwie nicht. Ich für meinen Teil will wieder etwas in diese Richtung zurück, denn das ist eigentlich das, was ich mir unter Bootfahren vorstelle, nämlich das Wasserwandern. Gerade auch solche Touren, wo dann zusammen gezeltet wird usw. fände ich prima- ich kenne das z.B. von anderen Hobbies wie z.B. dem Modellbau, wo auf Treffen dann auch die mehr oder weniger "klassenlose" Gesellschaft für kurze Zeit Wirklichkeit wird, und es kein "Mein Haus, mein Auto, mein Boot!" mehr gibt.
Evtl. halten einige das hier für spinnert und nicht durchführbar, aber ich will`s doch zumindest mal in die Diskussion geben........ :Kapitaen

wasch 17.08.2005 13:36

Die Idee mit so einer Fahrt und dann Zelten/campen klingt gut!

Vorschlag:Wochendtour ab Dresden durch die sächsische Schweiz bis Bad Schandau!

Na wer macht mit?

Termin 2-4 September!

blacky GS 17.08.2005 13:50

Zitat:

Zitat von wasch
Die Idee mit so einer Fahrt und dann Zelten/campen klingt gut!

Vorschlag:Wochendtour ab Dresden durch die sächsische Schweiz bis Bad Schandau!

Na wer macht mit?

Termin 2-4 September!

Hallo Walter,
ist die Strecke nicht einwenig zu kurz? Ist ja noch nicht einmal die Hälfte von der Tour, die wir jetzt am Samstag fahren! Ja, ja, Schlauchboote fliegen halt :lachen :lachen :lachen :biere

wasch 17.08.2005 14:04

Zitat:

Zitat von blacky GS
Hallo Walter,
ist die Strecke nicht einwenig zu kurz? Ist ja noch nicht einmal die Hälfte von der Tour, die wir jetzt am Samstag fahren! Ja, ja, Schlauchboote fliegen halt :lachen :lachen :lachen :biere

Äh......dann hab ich da was falsch verstanden :wein
Ich dachte es geht darum Spass zu haben, hier und dort mal pause machen,usw...
natürlich kann man die Strecke auch non stop abfahren,aber genau das wollte Wolfgang ja nicht bezwecken,oder ich lieg jetzt ganz falsch und daneben! :cognemur


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