![]() |
ARIMAR und die Schlauchstärke und PVC/Hypalon Diskussion
Verkaufsanzeige eines Händlers - da Boot bereits verkauft, teilweise vom Admin gelöscht
Arimar Sea Pioneer 540, Anfang 2006, Motor Tohatsu TLDi90 auch 2006, Trailer Variant 1000kg gebremst ebenfalls aus 2006. |
Nur mal so am Rande : aus welchem Material bestehen die Schläuche ?
|
Zitat:
|
Na dann würd ich mir lieber ein Pholas 15 zulegen , das ist zumindestens aus Hypalon und sieht obendrein noch ganz schick aus .
|
Zitat:
und, warum glaubst Du, ist Hypalon für Dich besser ? :nixweiss Was kann Hypalon mehr, was Du brauchst ? :nixweiss Liegt Dein Boot das ganze Jahr lang im Hafen im Freien, ohne Plane ? :nixweiss Kaufst Du Dir ein Boot für 30 Jahre ? :nixweiss Für mich wär PVC oder Hypalon sch... egal. Wenn das ZAR PVC Schläuche hätte, wär's mir sogar lieber gewesen, weil's billiger gewesen wär :17 . |
Da isse wieder, die PVC-Hypalon-Diskussion.....
By the way: Kann mir jemand erklären, warum ich die Farbes des Bootes im Lappen habe, wenn ich ein Hypalon-Boot mit einem Reiniger bearbeite und beim PVC die Farbe da bleibt wo sie hingehört: am Boot?????????? Edit: Sorry Wolfgang, gerade merke ich: eigentlich Off-Topic hier |
Zitat:
lg martin |
Hallo Leute, der Olaf hat es bereits erwähnt.
Dies hier ist eine Verkaufsanzeige im Händlereck und nicht die PVC/Hypalon- Zerreißecke. Wenn ihr schon diskutiert dann bitte ob eine Verkaufsanzeige für einen Unbekannten hier hin gehört. :futschlac Gruß Hans |
Libra
Hallo Libra,
Find ich klasse ein Boot nur nach Schlauchstärke kaufen zu wollen. Ist mal was ganz neues :futschlac Die Reifenstärke Deines Autos ist Dir doch auch egal oder? :zwinkern Ist nicht böse gemeint aber wie wurscht ist das denn eigentlich? Gruß Milan |
Zitat:
|
Jetzt ist es ja keine Verkaufsanzeige mehr, also:
Zitat:
...und wennn???? Wieso geht die Farbe vom Hypalon ab und vom PVC nicht? und da die Farbe ja auch beim Hypalon nicht aufgemalt ist, sondern doch "im Material drin ist": Muss ich davon ausgehen, dass Hypalon sich beim reinigen auflöst? |
PVC ist in Wirklichkeit gegen viele chemische Einflüsse viel resistenter als Hypalon.
Seinen schlechten Ruf hat PVC eher wegen den austretenden Weichmachern (die sind nunmal hydrophil) und weil sich frueher gern die Naehte auflösten (is das Problem bei aktuellen Booten noch gegeben??) Ansonsten hat PVC durchaus Vorteile, beim Hypalon muss man sogar bei manchen Sonnencremes aufpassen, sonst hat man die Farbe nachher am Hintern :17 :D cu martin |
Zitat:
Wenn das PVC immer schön eingewachst wird, kann doch der Weichmacher sich eigentlich nicht mehr verflüchtigen? |
Ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob das heute überhaupt noch so gemacht wird mit den Phtalaten. Erstens sitzen einem die Verbraucherschuetzer und die Umweltschuetzer im nacken, andererseits ist das eher eine huschpfuschmethode, weil der Weichmacher dann ja nicht Bestandteil des Polymers wird, sondern locker formuliert "nur so halbwegs via Dipolbindung dranpickt". Und dann natuerlich langsam austritt.
An sich kann man das heute eleganter mit Copolymerisation machen, dann kommt aus dem entstehenden Polymer garnix mehr raus. Aber ab hier muss ich passen. :D Bei Interesse fuer die Details muesstest du googeln. cu martin |
naja, vielleicht kommts doch auch aufs Gewebe und Material an, das verarbeitet ist. jeder Hersteller nennt sein PVC ja anders, obwohls im Grunde ja das selbe Gewebe ist, wie bei Hypalonboot auch, nur die Aussenschicht ist bei Hypalon eben Hypalon und bei PVC ists eben PVC. Aber vom Aufbau sind die Materialien alle zumindest 3, meistens 5-lagig.
Anscheinend gibt es schon noch Boote, wo die Weichmacher austreten. Schau mal Romans Boot im Bereich der "Reling-Leiste" (oder wie das Ding heisst) an. Und im Orangenen ist grad wieder ein aktueller Beitrag über ein Quicksilver, das sich klebrig anfühlt, wo die Weichmacher ausdampfen. guckst Du da: http://www.pennel.fr/Pages/orca_fab_prod_const.htm bei einm PVC Gewebe ist nur die äusserste Schicht eben PVC statt dem CSM-layer. Naja, kann schon sein, dass irgendwelche anderen Materialien verarbeitet werden, aber das Prinzip ist überall so. Das Dtex 1100 (z.B:) kommt von der Gewebelage her und ist das Maß für die Reissfestigkeit. Deshalb gibt es auch Decitex 1100 bei PVC und Hypalon-Booten :D . Olaf - dass Hypalon abfärbt hab ich noch gar nicht bemerkt, weil ich reinig bei mir immer zuerst die weissen Teile meines Schlauches mit einem weissen Fetzen, danach ist dieser schwarz, und damit reinige ich dann die schwarzern Teile des Schlauchs :lachen :17 :biere . |
Ferdi wo bekomme ich graue Lappen für meinen Wiking????? :nixweiss Gruß Harald
|
Hypalon faerbt ganz massiv ab.
Mein "rotes" Spritzverdeck hat den Fetzen jedes mal rot gefaerbt. Lösungsmittel aller Art (ausser aliphatische KW) lassen Hypalon aufquellen. Nicht so toll, wenn man mal beim tanken pritschelt. Ansonsten nehm ich an, dass es auch bei PVC verschiedene Qualitaeten gibt. Mal copolymerisiert, mal in einem chinesischen Kochtopf angeruehrt. Was da drunter is, hat da keinen Einfluss auf witterungs- und chemische Bestaendigkeit. Wobei gerade die witterungsbestaendigkeit beim Phtalat gepanschten PVC unterm Hund ist. cu martin |
Zitat:
Pfffftttttt, dann hast du aber seeeehr kleine Lappen, wenn bei den Mini-Schläuchen von dem Zar die Lappen schon schwarz werden :D :D :D :D |
Zitat:
lg martin |
Zitat:
|
PVC, was ist das eigentlich
Hallo zusammen,
verfolge schon seit einiger Zeit eure Diskussionen und würde mich gerne mal einmischen.....Also, zunächst sei mal angemerkt, das eigentlich nur Boote bis einer Größe von ca. 3,6m mit dem Schlauchbootmaterial D-Tex 1.100 gefertigt werden (zumindest ist das bei einem Großteil der ARIMAR-Boote so). Die sog. Rib´s (ab 4m und die Edelbeiboote der Serien F-Line) werden aus dem Material D-tex 2.200 hergestellt. Es handelt sich um ein deutsches Markenprodukt. Das Material besteht aus einem Trägergewebe aus Markenpolyester. Als D-tex bezeichnet man die Garnfeinheit. Das Beschichtungsmaterial ist Innen und Aussen PVC. Die Reissfestigkeit beim D-tex 1.100 liegt bei 2.500 N / 5cm. Weiterreissfestigkeit liegt bei 150N. Nähte werden heute eigentlich fast nicht mehr verklebt, sondern Hochfrequenzverschweißt, so dass eine Ausdünstung der Nähte fast unmöglich ist. Die Haftung dieser Nähte liegt bei 100N / 5cm. Das Material ist min. 100.000 mal knickbar und einsetzbar bis -30°C. Sollte dennoch mal ein Loch im Material sein, oder sich eine Klebestelle auflösen, so ist die Reparatur hier mittels 2-Komponentenkleber in den allermeisten Fällen problemlos durchführbar. Ich persönlich sehe keinen Vorteil vom Hyperlon zum PVC. Hatte bereits Boote aus beiden Materialien und auch schon das Vergnügen von hyperlongefärbten "Rothosen". Jetzt fahre ich seit 1 Jahr das ARIMAR X-Cellence 590 und bin sehr, sehr zufrieden. Das Alles nur mal so zum besseren Verständnis, damit wir Schlauchbootfahrer mal wissen, wovon wir hier eigentlich reden. :cool1 :mobo |
Zitat:
Also jetzt von mir nur mal so zum Verständnis: Ich dachte bisher, daß "D-TEX 1100" eine Material-EIGENSCHAFT, nämlich die der Reißfestigkeit ist, und KEIN MATERIAL an sich..... Und dann isses auch egal WELCHES Material diese festigkeit hat, die sind dann nämlich alle gleich fest :schlaum :17 :17 MfG; Chrischan |
Zitat:
Und ausserdem heisst es Hypalon, nicht Hyperlon - das sollte ein Experte, der uns den Unterschied zw. den verschiedenen Materialien und deren Eigenschaften erklären will, eigentlich wissen :D :naughty . Das mit Dtex 1100 stimmt, Zodiac z.B. nennt sein Material Strongan Duotex und ist 2 x 1100, also 2200 Decitex. Decitex selber ist übrigens eine Maßeinheit für das Gewicht von Fäden, nicht für deren Reissfestigkeit (hängt aber wohl irgendwie zusammen). PS: Sailingclan, ich hoffe nicht, dass das jetzt zu einem Arimar-Werbethread ausartet. Auf Werbung sind wir hier ein bisserl allergisch, deshalb schreib ich's gleich hier, um solches gleich im Ansatz abzustellen. |
wollte "Namenslos" alias sailingclan nicht die Frage klären
" PVC, was ist das eigentlich" :stupid ? Stattdessen ein Loblied auf ein Fabrikat - und wenn man schon "Schlaumeier" spielt, sollte man Für und Wider nicht ausser Acht lassen. Schade, und dann noch anonym. :cognemur Lieber "Namenslos": dies Thema wurde hier im Forum schon mal wesentlich besser und qualifizierter erläutert :zwinkern Gruß Helge |
Bei diesem Tema wird man ja tatsächlich Stutzig. :nixweiss :stupid
So wie ich das Gerade mitbekomme, hat PVC VOrteile oder Verstehe ich das Falsch. Ich dahcte immer Hypalon ist bestäniger gegen Benzin,Öl.etc, und so wie der Dodl das shreibt ist es das gegenteil. Auch wenn ich lesse 2-1100 Dtex also auch Dicker als das Hypalon normalerweise bei 1300 und bei Einigen bis 1670 Dtex. :nixweiss :nixweiss :nixweiss :nixweiss :nixweiss :nixweiss Gruss, Arthur |
Zitat:
Über die Reissfestigkeit des Gewebes mit 1670 Decitex bei Hypalon (ich glaub, das hab ich auch bei meinem) würd ich mir keine Gedanken machen. Immerhin halten das alle Hypalonboote über viele Jahre, ja Jahrzehnte aus. Ev. sind ja in den 5 Schichten welche dabei, die die Reissfestigkeit unterstützen. |
Zitat:
wie Ferdi schon schreibt, betreffend Lösungsmittel kann PVC beständiger sein. Man muss die vielen Eigenschaften in der Summe abwägen. Auch Hypalon gilt als säure- und benzinfest (auch Flugzeugkerosin). Es ist beständig gegen UV, Ozon (ganz allgemein: chemische "Radikal-Bildner" ...daher auch besonders seewasserfest), behält über einen sehr weiten Temperaturbereich(180GradC) eine hohe Elastizität, sehr schwer entflammbar, allgemein griffig und rutschfest. Gerade diese Eigenschaften sind bei Schlauchbooten wichtig und da ist PVC unterlegen. Zudem kann man nicht verhindern, dass die Weichmacher im PVC austreten, insbesonders unter Hitze. Dies sollte auch unter einem ökologischen Aspekt nicht vergessen werden. Neopren und Hypalon altern dagegen "gar nicht" und - wenn auch selten zu bedenken - erzeugen bei Brand keine Salzsäure (und wie schon gesagt ist Hypalon nur schwer entflammbar - als selbstverlöschend gelten aber beide) Nur auf Grund der Preisfrage entstehen immer wieder die Streitgespräche, ob die Vorteile von Hypalon es überhaupt wert sind oder ob sie notwendig sind ..... Gruß Helge :coffe |
Zitat:
..........und es brennt besser und wenn es brennt werden mehr giftige Gase frei und mit der entstandenen Salzäure kann man das das Hypalon Boot reinigen :duell :lachen :lachen :coffe Winke winke vom Brandermittler Dieter |
Zitat:
jedesmal, wenn er sein zerlegbares Boot am Polarkreis bei -20° zum Eisangeln aufbauen will...... :ka5 Es ist schon lustig, wie dieses Thema immer wieder zieht und viele z.T. heftigste Reaktionen auslöst- auch nach Jahren noch. Ein idealer "Sommerlochstopfer", nicht? :17 |
Ich bin ja kein Experte, Bleibe aber weiter an meinem Glauben :futschlac Das Hypalon noch mehr Vorteile haben muss als nur das was Wolfgang meinte, ansonsten Stelle ich mir nicht vor warum Z.b. Zodiac die Freizeit Flotte in PVC baut und die Profesionelen in Hypalon, ansosnten haben VIele Gesellscahften-Organisationen die ein Rib Beruflich nutzen dieses aus Hypalon.
Gruss, Arthur |
Zitat:
Der beste Preis entscheidet - Geiz ist geil. Früher durfte man einer Verkaufsannonce zumindest noch grundlegend vertrauen, heute benötigt man einen Juristen um eine Bedienungsanleitung zu verstehen. Das Material bekommt einen neuen Namen, der Kunde glaubt an ein neues ZauberProdukt. Und ganz bestimmt wird er es auch glauben den Unterschied der Qualität gefühlt zu haben.... eine andere Art des Placebo-Effektes. Erst im Extremfall gehen die Augen auf:z.B. Wem fällt denn schon auf, wenn eine Energiesparleuchte bereits nach einem Jahr ausfällt, aber die normale Glühlampe früher genauso so lange hielt? Hauptsache er glaubt, das er wirklich viel gespart hat und die Umwelt angeblich schonte ... sprach er und wirft das Quecksilber in die Mülltonne. Insofern ist es doch toll, dass es Leute gibt, die sich noch Gedanken machen über Werkstoffeigenschaften ... auch wenn es nur zeitweilig ist ...:zwinkern Gruß Helge :D |
Zitat:
Hast Du schon mal gehört, dass man Hallen-Dächer aus PVC baut? Wohl kaum, aber aus Hypalon gibt es das in der USA. Warum darf man Mantelleitungen nicht in der Sonne installieren (betr. mein Berufsfeld :zwinkern ), richtig, weil es zerstört wird (PVC). Warum müssen brandschutztechnisch chlorfreie Leitungen verlegt werden? Und dann gibt es noch die Leute, die meinen verbreiten zu müssen, PVC und Hypalon sind gleichwertig. Sei es drum - denn wie Wolfgang richtig feststellte, wer merkt es denn schon? Andererseits ist selbstverständlich auch die Frage erlaubt, ob es sich lohnt, Hypalon zu verwenden. Doch umgekehrte Rückschlüsse daraus zu ziehen ist absurd, wird aber häufig so verstanden :stupid Gruß Helge :coffe |
Zitat:
Aber warum wohl???? Billiger gehts nimmer, sowohl preislich als auch qualitativ. :new |
Zitat:
Aber Du musst es ja wissen :D naja, tröstlich ... nicht das ganze Dach einer Halle :zwinkern Gruß Helge :coffe |
Zitat:
Ne Helge, nur das, was oben drauf liegt.... und langsam seine Weichmacher in die Umwelt entlässt. :stupid |
Zitat:
Aber in die Mülltonne werfen nur Leute Sparlampen, die die Gebrauchsanleitung auf der Verpackung nicht gelesen haben. :lachen :lachen Hans :ka5 :ka5 :ka5 :ka5 |
Zodiac und Konsorten leben im Freizeitbereich von Stückzahlen- und PVC-Derivate lassen sich nun mal, im Gegensatz zu Hypalon, hochfrequenzverschweißen, was erstens besser hält wie jede Klebung, zweitens billiger ist und drittens enorm viel Zeit spart. Hypalon ist geeignet für teure Handfertigungen und Kleinserien- und wer nur ein wenig Ahnung von militärischen Einkäufern, derem (nicht vorhandenem) Wirtschaftlichkeitssinn usw. hat, weiß, das diese Leute mittlerweile so ziemlich die einzigen sind, die sich dieses Material noch unterjubeln lassen.
Zu den von Helge angeführten Beispielen ein paar konträre: Alle LKW`s mit Planenaufbau müßten demnach ja höchst unsicher oder kostenintensiv sein- denn diese Planen sind alle aus PVC. Das mit den Hallen stimmt so eigentlich auch nicht, die werden sogar vorzugsweise aus PVC- Materialien gebaut (z.B. www.dancover.de), weil sie nämlich sonst gar keiner mehr bezahlen kann (außer dem Militär natürlich...) Ich halte Hypalon in der Summe seiner Eigenschaften zwar immer noch für das ideale Material für Schlauchboote, aber PVC ist mittlerweile, vor allem was die Verarbeitbarkeit angeht, so gut geworden, das der Mehrpreis für Hypalon (gerade bei RIBs) eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen ist. Aber es soll ja immer noch Leute geben, die sich von Ihrem Händler erzählen lassen, das Hypalon reißfester ist wie PVC usw. und deshalb bereitwillig ein paar Tausender mehr springen lassen- der Kunde ist froh, endlich sein Geld los zu sein, der Händler freut sich über den Mehrumsatz, der Hersteller ist glücklich, das er immer noch ohne teure Investitionen für HF-Schweißmaschinen usw. Boote loswerden kann und Dupont reibt sich auch die Hände: Was will man mehr? Lassen wir die Leute doch in Ihrem Glauben....... :bussy |
Klappe - PVC versus Hypalon die 47.te :new
ja, und die ganzen renommierten Schlauchbootfirmen, die Hypalon verarbeiten, machen das nur noch aus Nostalgie und damit die hohen Preise irgendwie gerechtfertigt werden können. Weil, konkurrenzfähig will und braucht heutzutage ja keiner sein :17 . Sag Wolfgang, glaubst Du das alles selber ? Ich bin ja sicherlich kein Experte auf dem Gebiet, schließlich hab ich weder Chemie studiert noch eine Textil-HTL absolviert, aber irgendwelche Vorteile muss Hypalon schon haben gegenüber PVC, sonst wären Marlin, ZAR, Sacs, Lomac, ........ doch schon längst auf PVC umgeschwenkt. Schließlich kann man PVC auch kleben, nicht nur schweissen. Ich glaub nur, dass Klebestellen auf PVC nicht gut halten, zumindest sind sie nicht sehr dauerhaft. Deshalb wird für die Kleinserien weiterhin Hypalon verarbeitet werden. Mit dem Vorteil er besseren Haltbarkeit an sich (nicht nur der Klebestellen). Und, das ist schon ein Grund, ein Hypalonboot zu kaufen. Natürlich, Zodiac hat das nicht notwendig, Zodiac ist ja sowieso schon Synonym für Schlauchboot. Nur, warum dann nicht auch in der Professionalserie PVC, warum da Hypalon, weils keine Vorteil hat ? :nixweiss Wie gesagt, für mich war Hypalon oder PVc nicht unbedingt kaufentscheidend, ich hätt mein Boot auch gekauft, wenns PVC-Schläuche hätte, aber mit Hypalon ist es mir noch lieber. |
Manchmal glaube ich, ich schreibe in polnisch.....
@Ferdi: Dupont ist derzeit eigentlich fast der einzige Hersteller für Schlauchboot- Hypalon. Ziemlich wenig Konkurenz auf dem Markt, oder? Wie, denkst Du, wirkt sich das wohl auf deren Preise aus? Werden die, "weil`s eben so nette Leut` san", die immer weiter senken, oder? Der Preisunterschied zwischen Hypalon und PVC liegt bei einem 6m Boot aufgrund des viel teureren Materials und der wesentlich zeitintensiveren Arbeit bei gut 3.000,- Euro. Dafür kriegst Du locker nach 15 Jahren einen nagelneuen PVC- Schlauch inkl. Montage an Dein Booterl- aber wer hat denn sein Boot so lange?! :stupid Nachdem ich diese Frage mal im Orangenen gestellt hatte, war da schlagartig Ruhe- kein Mensch nämlich. Und jetzt erzähl mir nicht wieder die alte Mär vom höheren Wiederverkaufspreis- den mußt Du ja bei dem höheren Einstandspreis auch auf jeden Fall haben, sonst wird`s ja irre! Das Gegenteil ist doch viel realitätsnäher: Ein günstiges Boot verkauft sich einfacher und vor allem schneller! Ich habe an sich nichts gegen Hypalon, nur hat es in der heutigen Zeit nicht mehr diesen "Heiligenschein" verdient- das ist, im Consumerbereich, Schnee von gestern, überholt, Ende. Da wird so gut wie nichts mehr weiterentwickelt, sondern nur noch Kasse gemacht. Bringt ja auch nichts, was dran zu ändern, solange die Leute immer noch in dem Glauben sind, es lohne sich, diese Stange mehr Geld auszugeben. Leider ist dieses Material industriell so uninteressant geworden, das es keinen Wettbewerb verschiedener Hersteller mehr gibt- denn dann bräuchten wir diese Diskussion wahrscheinlich gar nicht führen, Hypalon wäre immer noch Standard, was ja an sich nicht schlechter wäre- Schlauchboote wären allerdings insgesamt teurer, was nun widerrum schade wäre, oder? Mir will bei dieser Diskussion nur nicht in den Kopf, warum permant jegliche ökonomischen Aspekte außen vor gelassen werden. In den Einsatzbereichen, in denen bei uns heute in der BRD RIBs im Freizeitbereich gefahren werden, kann sich doch allen Ernstes niemand mehr hinstellen und sagen, das Hypalon bei einem Boot unbedingt erforderlich wäre? Du hättest es evtl. ja vielleicht auch nicht ganz so schlecht gefunden, wenn Dein ZAR drei (3!) Scheine billiger gewesen wäre, oder? Um es mal plastisch zu machen: Das wären ein Powerlift samt noch einem ultrascharfen SS-Prop und dazu noch ein Mega- Kartenplotter/ Fishfinder/ GPS gewesen. Woran hättest Du als Freizeitskipper nun mehr Spaß gehabt? Ehrliche Antwort ohne das ewige "Geld spielt keine Rolle!" bitte! :nixweiss |
Hallo Wolfgang,
ich bin halbwegs verblüfft, so ein Statement von DIR hier zu hören: vor noch nicht allzulanger Zeit hast DU doch hier einen Beitrag hier losgetreten: billige koreapellen oder so... Hast du jetzt die ganzen Quallitätsanbieter rausgeworfen und bietest nur noch "Billigboote" an? Insofern müsstest du ja jetzt den Beitrag korrigieren, weil für ein gutes Boot bekommt man ja auch evtl. 2-3 Korapellen mit dem Vorteil, das man nicht flickt sondern wegwirft......... |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:57 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright © - 2012 - www.schlauchboot-forum.com