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Welche Versicherung ist sinnvoll?
Hallo zusammen,
endlich ist es soweit. Gestern wurde unser Norisboat 420DS mit 20 PS Honda Motor bestellt und im Januar wird abgeholt. In diesem Zuge möchte ich mich nochmal über den Versicherungsschutz schlau machen. Bei unserem alten Wiking mit 8 PS hatte ich nur eine Haftpflicht-Versicherung. Wird zwar in HR nicht verlangt, aber mir war es immer lieber... Bei einem neuen Böötchen würde ich gerne ggf nach Böötchen aber auch den AB mit versichern. Meinen 30 Jahre alten Mercury hat keiner geklaut - aber einen neuen Honda??? Was ist denn eure Erfahrung? Welche Versicherungsart lohnt sich bzw ist Sinnvoll? Welche Leistungen sind bei euch versichert? Welcher Anbieter? Gruß Kai |
Haftpflicht halte ich für alle boote für notwendig. Sobald ein Boot neu ist und mit Motor nachts draußen bleibt, würde ich es auch Vollkasko versichern. Neue boote können zum "Neuwert" versichert werden, man erhält dann auch nach Jahren bei Verlust den Neuwert erstattet, nicht nur den Zeitwert.
Die Preise und Leistungen variieren stark, man muß genau vergleichen. Ich bin bei Pantaenius, die sind nicht die billigsten. Es gab da mal einen Vergleich in der "boote". |
Zitat:
Auch wenn ich die letzten 3 Jahre in HR beim Hafenkapitän jedesmal gehört habe: Insurance brauchen Sie nicht. Kai |
Haftpflicht würd' ich immer machen!
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Hallo Kai,
ich bin über Forumsuser Tino bei der Nürnberger mit Haftpflicht und Kasko versichert. Mir wurde Anfang diesen Jahres der 7 Jahre alte Yamaha F40 geklaut (war´ne Gebrauchtkombi und daher nur zum Zeitwert versichert). Er hat sich da aber ordentlich ins Zeug gelegt und die Versicherung hat gezahlt, ohne viel Aufhebens. Falls Du ihn kontakten möchtest: www.boote-versicherungen.de Bin jedenfalls sehr zufrieden. |
Hallo Kai,
ich habe mein Adventure mit 70 PS Yamaha bei der Galion versichert mit allen Schnick und Schnack, die sind auch sehr günstig. |
[QUOTE=Schulle;417079]Hallo Kai,
ich bin über Forumsuser Tino bei der Nürnberger mit Haftpflicht und Kasko versichert. QUOTE] Gerne Danke! Ich hatte nun schon einige Anfragen bei den "Großen". Dort ist aber der AB oft nur versichert wenn er in einem abgeschlossenen Gebäude gelagert war. :nichtgut Ich zahle lieber etwas mehr und bin dann gut versichert... Kai |
Moin Kai,
RIB und Trailer stehen bei mir auf einem abgeschlossenem Gelände und sind entsprechend auch so versichert. Musst eben nur drauf achten, ob der Neuwert versichert wird oder nur der Zeitwert. Entsprechend werden die Prämien kalkuliert, aber das kann Dir ein Versicherungsvertreter genauer erklären. Ich kann Dir nur den guten Rat mitgeben, das Boot zu versichern, Haftpflicht musst Du sowieso und sobald das Boot auch nur wenige Augenblicke ausser Sichtweite ist weil Boot am Steg und Du zum Essen in der Kneipe hast Du mit ´ner Kasko einfach ein besseres Gefühl :D Und so´n 20iger Honda ist auch schnell geklaut, wenn man es drauf anlegt. Einige Namen gängiger Versicherungen sind ja bereits gefallen, frag dort doch einfach mal an und lass Dir entsprechende Angebote machen. Auf jeden Fall würde ich Boot, Motor und mitgeführtes Gerödel versichern :chapeau |
Für mein zerlegbares hatte ich nur eine Haftpflichtversicherung.
Für ein Rib würde eine Kasko dann auch Sinn machen. |
vs
moin moin,
was ist günstig oder teuer????? schreibt doch bitte mal mit zahlen, länge, ps, wert usw. wieviel € ???? |
Na ja, weils grad passt und die Rechnung für nächstes Jahr im Briefkasten ist. Boots Motor Trailer siehe meine Signatur, Haftpflichtversicherung und Vollkasko 189 € p.A.
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Für teurere Boote würde ich ne Allgefahrenversicherung abschliessen...
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Für Kroatien ist Haftpflicht ein Muss sonst gibt es keine Zulassung dort.
Ich habe bei Gallion gegen alles versichert! Dort gibt es den Neuwert egal wie alt das Boot ist. Glücklicherweise hatte ich noch keinen Versicherungsfall. Tarifrechner siehe hier http://www.vk-gallion.de/ |
Servus beisammen,
ich hab für mein ZAR 53 aus 2006 bei Wehring&Wolfes ne Haftpflicht und Vollkasko inkl Allgefahrenversicherung: Haftpflicht, 10 Mio Deckung: 96,79€ Vollkasko, inkl. Allgefahrendeckung: 241,57€ pro Jahr Grüsse Horscht http://up.picr.de/27638674nn.jpg http://up.picr.de/27638675qi.jpg http://up.picr.de/27638676ws.jpg |
Mahlzeit,
ich hatte meine Haftpflicht auch bei Wehring&Wolfes. Ich werde das nächste Böötchen auch wieder dort versichern. |
Ich überlege auch noch welche Versicherung ich nehmen soll.
Bis jetzt macht für mich die YachtLine Direkt einen guten Eindruck. http://up.picr.de/27640318fl.jpg bei Bootswert 24000 € und 140 Ps. Gruß Reiner |
Ist das ne Allgefahrenversicherung, Reiner?
Also Dinge wie Transportschäden, Blitze, umkippende Bäume, Havarien, Bergungskosten etc. mit inbegriffen? |
Ich versteh immer noch nicht wieso die Haftpflichtversicherung bei Booten nicht genauso Pflicht wie beim Auto ist.
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Zitat:
Gruß Reiner |
Zitat:
hier mal ein kurzer Denkansatz dazu. Schau doch bitte mal was vorne auf Deinem Bootsführerschein drauf steht. :naughty:zwinkern:knuddel Dort steht ja nun dick und fett Sportbootführerschein und im Detail noch "Internationales Zertifikat zum Führen von Sport- und Freizeitfahrzeugen." Bei gewerblich genutzten Booten und großen (gefährlichen) Schiffen gibt es hingegen ja nicht nur die Pflicht zur Haftpflicht sondern auch noch unzählige andere gesetzliche Auflagen. (Ähnlich Zulassungsstellen und TÜV beim PKW welche laut Gesetzgeber als (lebens-)gefährlich für die Allgemeinheit gelten) Nun eine Gegenfrage... Wieso muss nicht jeder der als Fußgänger oder als Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnimmt eine Haftpflichtversicherung haben? :nixweiss Oder noch anders gefragt, wieso muss man als Privatperson beim ausüben von unzähligen Sportarten in seiner Freizeit keine Haftpflichtversicherung haben? :nixweiss Vereinfacht gesagt greift der Gesetzgeber immer nur ein und erläßt Auflagen wenn etwas gefährliches für das Allgemeinwohl (oder unbeteiligte/ungeschützte Personen) passieren könnte. Oder jemand mit etwas Geld verdient (Gewerblich) was für den Kunden/Nutzer, seine Angestellten oder die Umwelt gefährlich seien könnte. Alles was private Gefahren und Schäden und die Spielregeln (Gesetze) dafür angeht hält sich der Gesetzgeber ansonsten weites gehend raus und reguliert nur wenn sich Gefahren irgendwo zu sehr häufen. (Gott sei Dank.:hail Sonst müsste man bald wohl och noch´n Tischtennisführerschein machen und regelmäßig TÜV für seine Tischtennis-Kelle.:zwinkern:knuddel) Historisch war das im privatem Wassersport ja auch mal so das es früher noch gar keine gesetzlichen Vorschriften für einen Sportboot-Führerschein gab.:alte Wenn man die Unfallzahlen im Jahr auf den Wasserstraßen in D mit dem des Straßenverkehrs vergleicht wird recht bald klar wieso hier der Gesetzgeber noch nicht weiter reguliert hat/musste. Die Unfallzahlen im Jahr auf allen Wasserstraßen in D belaufen sich regelmäßig im zwei bis dreistelligem Bereich... Davon noch viel weniger überhaupt mit Personenschäden und die Todesfälle davon zum Glück maximal nur im ein bis zweistelligem Bereich. :knuddel Diese sehr geringen Jahres-Unfallzahlen im Wassersport knackt der Straßenverkehr hingeben wohl locker an nur einem Tag des Jahres... :wein Was ja so gesehen (die ungleichen täglichen "Teilnehmerzahlen", Geschwindigkeiten und Platzverhältnisse mal dabei außer Acht gelassen) ja für die Vorsicht und Vernunft der Wassersportler in der Praxis spricht. :chapeau:biere Ob es Vernünftig ist auch ohne Pflicht dazu trotzdem eine Haftpflicht bei Wassersport abzuschließen ist ja eine andere Frage... :zwinkern:knuddel Ich hoffe Du kannst nun aber etwas mehr nachvollziehen warum es diese Pflicht vom Gesetzgeber aus bisher noch nicht gibt. :biere |
Ich denke , dass man mit einem Sportboot einfach zu viel anrichten kann. Es fängt bei Schwimmern an . Dann darf man unbegrenzte Bootsgrößen bewegen , die nicht nur hohe Sach sondern auch Personenschäden verursachen können. Ich hab selbst miterlebt wie es bei einem Schwimmer knapp wurde. Wenn dann keine Versicherung vorhanden ist bleibt man schnell auf sehr hohen Schaden sitzen . Die Unfallstatistik bei Fahrzeugen ist natürlich auch dem hohen Verkehrsvorkommen geschuldet . Aber da sind wir nunmal anderer Meinung . Die Diskussion würde zu weit gehen wenn wir über den Gesetzgeber sprechen würden. Es werden dort sehr viele Sachen geregelt die normal Sache des einzelnen sein sollten. Z.b. Elektrischen rauchen ,Sterbehilfe usw. Ich hab nur keine Lust auf einen schaden sitzen zu bleiben der durch einen anderen Bootsfahrer verursacht wurde , den er selbst nicht begleichen kann.
Fahrradfahrer oder Sportler hinterlassen meistens nicht ganz so wilde Schäden wie z.b ein Bootsfahrer der eine Schwimmergruppe überfährt oder eine Millionen Yacht versenkt Dann ist ein Boot ja ein Motorisiertes Sportgerät . Fahrräder mit Elektrounterstützung ab 25kmh ( Es geht nur um die Unterstützung der eigenen Muskelkraft) müssen auch versichert werden . Ich denke da gibt es jede menge Regelungen die nicht so wichtig wären in Meinen Augen. Selbst meinen Rasentraktor mit 14Kmh Topspeed muss ich versichern. In Vielen Ländern ist es ja auch Pflicht sein Boot zu Versichern. In unseren sehr geregelten Deutschland ist das dann doch nicht der Fall :-) |
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