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Noch eine Frage zur Trimmung
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Guten Tag zusammen,
ich habe noch eine Frage zum Trimmen des Außenborders. Mir ist klar dass eine richtige Trimmung nur durch mehrfaches Testen erreicht wird und dass viele Faktoren wie Beladung und Motorgewicht eine Rolle spielen. Das mal kurz ausgeblendet, soll dann die Antikavitationsplatte in einer Linie zum Kiel (Bild 1) oder in einer Linie zum Bootsboden (Bild 2) stehen ?? Das ist ja ein erheblicher Unterschied. Ich habe bei gerader Linie zum Boot angefangen und bin mittlerweile fast auf Kiellinie, wobei das Boot immer noch am Wasser klebt und auch beim "Kavaliersstart" nicht vorne hoch geht. Nachtrag: Merkwürdiger Weise, ist es beim Cadet und beim Thyphoon ein wenig anders, da habe/hatte ich die Trimmung immer im zweiten Loch (also Linie zum Bootsboden) und passte. :nixweiss:nixweiss Gruß Emil |
die Trimmung soll so sein, dass es sich am besten fährt, egal wie der Motor zum Boden steht.
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Zitat:
Kiel oder Bootsboden.:schlaum:schlaum |
Sofern es Dir wichtig ist, dass sich der Bug des Boots ausreichend aus dem Wasser hebt, dann wäre Variante 1 auf jeden Fall eher das passende Beispiel (d.h. Schaft steht nicht im rechten Winkel zur Wasseroberfläche, sondern wird leicht vom Boot weggestellt).
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Zitat:
ich glaube hier werden die beiden Themen "Anbauhöhe" des Motors und "Trimmung" des Motors vermischt. Die Basisanbauhöhe des Motors sollte so sein, dass die Unterseite der Antikavitationsplatte mit der Unterkante des Spiegels fluchtet. Unabhängig davon, wie der Kielbereich des Bootes aussieht. Wenn der Motor zu weit unten montiert wird, ist der Widerstand im Wasser unnötig groß. Wenn der Motor zu hoch montiert wird, kann der Propeller unter Umständen Luft ziehen. Deshalb diese Basishöhe. Die Trimmung des Motors bewirkt dann nur, ob der Bug nach oben oder nach unten gedrückt wird. Je weniger Rumpf im Wasser ist, desto geringer ist grundsätzlich dessen Widerstand und desto schneller ist das Boot. Die jeweils richtige Trimmung musst Du abhängig von der Zuladung, der Geschwindigkeit und den Wellenbedingungen herausfinden. |
Danke Thomas,
es gibt also keine "Faustregel" für die Trimmung. Man fällt hin und wieder in Foren und sogar im Yamaha Manual über Zeichnungen, die die Trimmung betreffen, das hat mich darauf gebracht. Ich war wirklich der Meinung so ungefähr müsste da eine Linie sein, was beim C4 überhauptnicht hinhaut. Beispiel: http://www.boote-forum.de/attachment...1&d=1347258333 |
Zitat:
- Zum Anfahren Motor runtertrimmen damit der Bug unten bleibt und der Übergang zur Gleitfahrt schneller geht - In Gleitfahrt Motor solange hochtrimmen, bis das Boot gerade nicht anfängt zu wippen An der Küste bei Wellen in Gleitfahrt: - Bei Fahrt gegen die Wellen Motor nicht zu hoch trimmen, um ein Springen nach oben zu verhindern - Bei Fahrt mit den Wellen Motor ziemlich hoch, um ein Eintauchen/Unterschneiden des Bugs in Wellentälern zu verhindern Bei Booten ohne Powertrimm muss man die Trimmung vor der Fahrt auf einen Kompromiss einstellen. Wie dieser jeweils aussieht, kann man nur durch Testen herausfinden. |
Der Motortrim ist eine schöne Sache bei Sportbooten, wichtiger ist meist das Boot selber- Rumpfform und Lastverteilung. Wenn du keinen Festrumpf hast wirds noch komplexer. Eigentlich gibts nur den Kompromiss für deine Anforderungen, bei jedem anderen kann der anders aussehen. Da machen manchmal 20 kg mehr oder weniger im selben Boot Unterschiede.
Mein Gugel Admiral S hebt den Bug fast gar nicht, den Übergang zur Gleitfahrt merke ich eigentlich nur an der stärkeren Beschleunigung- als wenn man erst nach dem losfahrn die Handbremse löst. :mobo Der Motortrim hat bei mir keinen Einfluß auf dieses Verhalten, wenn ich anders trimme ändert sich nur die Welle hinter mir, die Endgeschwindigkeit und wahrscheinlich der Spritverbrauch. Das selbe Boot bekommt den Bug auch aus dem Wasser, wenn man diverse Einbauten weglässt und die Sitzposition nach hinten verlagert. Allerdings ist es dann auch anfällig gegen Wind von vorn. |
Zitat:
der bootsboden, also der innenboden, auf dem man steht oder sitzt, liegt innen und hat mit der strömung garnichts zu tun. warum sollte sich die antikaviplatte dann am innenboden orientieren? noch dazu liegt der innenboden oft deutlich höher als der kiel im heckbereich. von daher würde der AB dann ja immer viel zu hoch hängen. lg martin |
Zitat:
bzw. Propellerstellung. Ein bischen was hat der Boden doc mit der Stömung zu tun da die Schläuche linke und recht ja auch auf dem Wasser gleiten, der Faktor ist (habe ich jetzt gelernt) bei der Trimmung doch zu vernachlässigen. |
Normalerweise steht sie im 90° Winkel zum Schaft, aber das meintest Du sicher.
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Zitat:
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Mit 45° würde sie den Motor entweder anheben oder einen schönen Wunschbrunnen draus machen. :cool1 :biere
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Zitat:
http://www.schlauchboot-forum.com/fo...1&d=1377087251 |
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Zitat:
Ok. der Anstellwinkel ist gemeint, der ist auch 45° Grad (nicht wie im esrten Post von mir versehentlich 90 geschrieben). Aber der Winkel zur Seite sind auch 45°. :zwinkern:zwinkern |
Zitat:
Ich glaub ich bin auch zu blöd für das, was Du meinst - ich seh da weit und breit keinen 45° Winkel. Auch nicht auf Deiner Zeichnung. Und Anstellwinkel 45°, was soll das sein ? Bei 45° ist der Motor hochgekippt, da ist keine Schraube mehr im Wasser. Also, entweder reden wir von völlig unterschiedlichen Dingen oder Du weisst wirklich nicht, was 45° und was 90° sind :nixweiss. |
@Ferdi
jetzt willst Du mich verarschen ?? ich bin ja nun zu Kreuze gekrochen in Post 12, peinlich genug, was soll ich noch schreiben?? Tausenmal Entschuldigung, ja es war ein Fehler und an die Kirche spenden?? Schlag was vor. Zu dem dem Winkel, den Du eingestellt hast, das ist ja der Winkel zu Seite, das ist wohl weniger der Trimmwinkel, deshalb habe ich das als Spaß aufgefasst. Ich sprach tatsächlich von dem Winkel, den Du durch die Trimmung veränderst, also der Winkel, den die Kaviplatte zum Bootsrumpfs = 0° = eine Linie oder in gleicher Weise der Schaft 45° zum Bootsrumpf (sorry nochmals, nicht 90° ) aufweist. Der Anstellwinkel wäre dann so ungefähr 45° zum Bootsrumpf. Im Grunde ist die Erwähnung der Kaviplatte überflüssig weil es ja um den Schaft bzw. den ganzen Motor geht. Gruß Emil |
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nochmal,
der Motor steht im Normalfall mit einem Anstellwinkel von ca. 90° zum Bootsrumpf, ein paar Grad auf oder ab tun da nicht viel zur Sache, ausser dass man das dann "runtertrimmen" oder "auftrimmen" nennt. im angehängten Bild steht der Motor 90° zur Wasseroberfläche, können wir uns darauf einigen ? mit 45° Anstellwinkel wär das kein Trim mehr sondern der Motor wär schon lang im Tiltbereich (das ist das, was nach dem Trim kommt beim Aufkippen des Motors) http://www.schlauchboot-forum.com/fo...1&d=1377092314 BIld1: aufgetrimmt (weg vom Spiegel), Bug wird nach oben gedrückt, für Speed Bild2: runtergetrimmt (hin zum Spiegel), Bug wird nach unten gedrückt, um Wellen besser zu schneiden (das am Bild ist aber viel zu viel) Bild3: optimale Bootslage für normale Gleitfahrt die Antikavitationsplatte steht aber aus jeder Richtung gesehen 90° zum Motorschaft, das kannst drehen und wenden wie Du willst. Von Vorn, von Hinten, von der Seite, einfach immer. |
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jupp :chapeau:chapeau, und so sieht es ja schon fast bei mir wie auf Abbildung 1 aus. o.k. o.k. keine 45° aber eben fast so, also (leider muss ich das Teil doch wieder bemühen) die Kaviplatte hat keine gerade Linie zum Bootsrumpf mehr und sogar nicht mal mehr zum Kiel, (ich mach mal eine Foto auf dem Trailer von der Seite)wobei die Nase beim Anfahren wirklich nur geringfügig nach oben geht.
Siehe Bild, fast so. Dadurch dass ich den Tank nach hinten geholt habe hat es sich wieder ein wenig ausgegelichen. In der Tat war, dass sehe ich sehr wohl ein, mein EP und der im weiteren zu Verwirrung führende Winkelverwechseler nicht zielführend. :hail:hail |
ferdi, ich glaub er meint den winkel zwischen heckspiegel und schaft. der ist aber auch nie 45°. und da gibts auch keine festen werte. das ist je nach laune des konstrultörs unterschiedlich. dafür gibts ja die keilförmigen platten, die zwischen bracket und spiegel kommen.
im endeffekt ist die ganze diskussion sowas von überflüssig. feste regeln gibts da nicht, nichtmal berechnungsmodelle. die strömungslehre ist halt ein hund. ansonsten würden die autohersteller nicht im windkanal experimentieren, sondern sich die perfekte forum ausrechnen. lg martin |
Die ganze Verwechselei kommt vermutlich tatsächlich von den ganzen (für den Zweck der Verdeutlichung übertrieben dargestellten) Winkeln auf den Bildern... Da kann es tatsächlich teilweise in den "Bug hoch" Bildern den Eindruck erwecken, als wäre der Motor so weit weggetrimmt. Tatsächlich sind es aber deutlich weniger als 45 grad.
MMn ist der Motor richtig eingestellt, wenn das Boot ruhig im Wasser liegt und der Motor (meinetwegen auch den Schaft als Achse gesehen) im 90 grad Winkel zur Wasseroberfläche steht. Für ein bißchen mehr "Bug hoch" reichen dann idR 1-2 trimmlöcher (ohne powertrimm)... Was aber evtl 10 grad entspricht... Geschätzt. :biere :chapeau |
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Zitat:
die geschilderte Situation der Trimmung beschäftigt an meiner Kombination Bombard C4 / Honda BF15 auch. In der esrten Trimmstellung (Bild 1) liegt meine Antihohlsogplatte in einer Lienie mit dem Einlegeboden des C4. in der zweiten Trimmstellung (Bild 2) in einer Lienie mit dem Kiel. In beiden Stellungen hebt sich der Bug beim Beschleunugen im gleichen Maase. Die Endgeschwindigkeit ist ebenfalls vergleichbar. Welche der Trimmungen ist sinnvoller? |
Hallo!
Jetzt gebe ich mal was zum Besten aus eigener Erfahrung: Mit 2 Erwachsenen, 3 Kindern in 1 Hund im 500 SB mit 60 Ps Yamaha fahre ich bei ganz herab getrimmten Motor los. Bei Vollgasstart hebt sich natürlich der Bug, allerdings bin ich auch sehr schnell im Gleiten, sodass sich das Boot auch schnell wieder absenkt. In der Gleitfahrt dann wird der Motor hochgetrimmt : 1.) so hoch, bis kein Hüpfen im Boot ist 2.) bis das Boot ( was es jetzt spürbar macht) nicht mehr zur Seite zieht - Lenkrad kann jetzt wieder losgelassen werden und Boot bleibt auf Kurs! 3.) bis die je nach Gasstellung maximale Geschwindigkeit erreicht ist - auch das durch das Trimmen deutlich spürbar! Ehrlich gesagt habe ich noch nie gemessen, wieviel Grad da hinten jeweils anliegen - ist mir auch schnuppe, solange ich die gewünschte Fahreigenschaft erreiche:mobo Als ich keinen Powertrimm hatte, habe ich das ganze bei entsprechender Beladung mehrfach ausgetestet, bis es passte. Dann wusste ich immer wie die Bolzen sitzen müssen, wenn ich soundso beladen bin...:schlaum Heute ist das natürlich per Knopfdruck alles easy:chapeau Florian |
Hallo Florian,
danke für deine Hilfe. Ich werde in zwei Wochen (endlich Urlaub) dann die beiden Trimmstufen bei verschiedenen Beladungen erfahren und herausfinden was sich am besten anfühlt. Versuch macht klug! |
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