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quastenfloesser 07.10.2014 12:36

Micha,
ich wollte Dir und den blauen Quetschverbindern nicht auf die Füße treten....

Von mir aus kann da jeder verbauen was er will.
Ordentlich gemacht und mitgedacht, siehe das Sprühwachs im Ankerkasten, halten die auch.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie meistens nicht ordentlich gemacht sind, sondern dahin gefrimelt.
Und das an vielen Gebrauchtfahrzeugen mit 2 und 4 Rädern.
Und auch an einigen Booten gesehen.

Das hat auch sicher nix mit ZAR zu tun, denn das ist ja die Standard-Ware "aller" Bootsbauer.
Somit universal überall zu finden.

Ich bin bekennendes Mitglied der für immer und ewig Fraktion....

Ich bin raus.......

fma 07.10.2014 13:34

Micha,

Deine Installation im Ankerkasten ist doch prima. Aufgepresste Ringterminals- was gibt es besseres ? Würde ich auch nicht anders machen. Ich halte nur Lötverbindungen, unverzinnte Kabel, Steckverbinder und Lüsterklemmen für problematisch.
Und wenn in der Lüsterklemme dann noch extrem unterschiedliche Querschnitte zusammengeführt werden,ist das schon extremer Murks.

Dein Sicherungspanel sieht auch gut aus. Aber den Übergang von Stromschiene auf Batt.-Kabel hast Du uns vorenthalten.

Hier nochmal das Bild mit Erklärung :

Die Verbindung Batt.-Stromschiene (pink) ist das Thema. Die dünnen (grün) sind m.e nicht original, sind nicht das Problem und haben wenigstens aufgepresste Kabelschuhe.
Die dünnen LED-Kabel sind mir völlig egal.

http://www11.pic-upload.de/thumb/07....bgsj83jmi7.jpg

Du meinst kontruktive Mängel sind egal, weil das Boot eh irgendwann günstig verkauft wird ?

VG

Frank

PS: ich seh hier keine grosse Aufregung, lediglich eine sachliche Diskussion über elektr. Installationen am Bsp. Zar
Den Titel kann ein Admin ruhig umbenennen. Oder das Thema ganz löschen. Dann behalte ich meine Meinung für mich und kann damit auch ruhig schlafen. Bei mir wird das Problem vor der nächsten Fahrt behoben sein.

sammy 07.10.2014 14:33

Zitat:

Zitat von fma (Beitrag 383794)
Micha,


Du meinst kontruktive Mängel sind egal, weil das Boot eh irgendwann günstig verkauft wird ?

VG

Frank

PS: ich seh hier keine grosse Aufregung, lediglich eine sachliche Diskussion über elektr. Installationen am Bsp. Zar
Den Titel kann ein Admin ruhig umbenennen. Oder das Thema ganz löschen. Dann behalte ich meine Meinung für mich und kann damit auch ruhig schlafen. Bei mir wird das Problem vor der nächsten Fahrt behoben sein.


Hallo Frank,

Nein, meine ich nicht , aber was sind konstruktive Mängel, gerade bei Booten.
Denn da können ja schon ne menge Leute etwas versauen, gerade bei der Ausstattung/Ausrüstung und meistens is es ja dann niemand gewesen :ka5 . Denn ein gut gepflegtes Boot wird sich wohl eher besser verkaufen und man hat eventuell keinen ärger danach, auch als Verkäufer.

Naja, dein Trööt Titel klinkt schon sehr nach verpauschalierung, aber natürlich kannst deinem ärger auch Luft machen, ich würd's, wenn's mich betreffen tät aber nur auf mein Boot beziehen, denn ich würde sonnst nur über andere Boote spekulieren ohne genaue Kenntnisse.

Aber du wirst, denk ich mal noch ne menge Freude mit deinem 73ziger haben, wenn du die Baustellen erledigt hast und den Vorteil das du viel lernst über dein Boot, was für ein hoffentlich nicht eintretenden Notfall, bestimmt kein Nachteil ist :chapeau

fma 07.10.2014 18:11

Zitat:

Zitat von sammy (Beitrag 383798)
Hallo Frank,

ich würd's, wenn's mich betreffen tät aber nur auf mein Boot beziehen, denn ich würde sonnst nur über andere Boote spekulieren ohne genaue Kenntnisse.

Micha,

ich kenne es von 3 Booten. Aber zeig doch einfach mal den Anschluss deines Batt-Kabels.Gerne bin ich bereit meine Meinung zu ändern.

VG

Frank

fma 08.10.2014 22:57

Servus Micha ,

Zitat:

Zitat von sammy (Beitrag 383798)
Hallo Frank,

ich würd's, wenn's mich betreffen tät aber nur auf mein Boot beziehen, denn ich würde sonnst nur über andere Boote spekulieren ohne genaue Kenntnisse.

chapeau

Schau mal was ich gefunden habe :

http://up.picr.de/19758935vf.jpg

Ist eine 61er, kommt Dir bekannt vor ?

Hier eine "jungfräuliche " 53 er von einem dt. Händler :

http://up.picr.de/19758997bn.jpg

Meine italienische 53er war genau so.

Irgendwie alles gleich, oder ?

So sah dann meine 53er nach Überarbeitung aus. Nicht perfekt , aber wenigstens ohne Lüsterklemmen und mit Ringterminals.
Und das waren keine 50€ Material und ca. 3 Std. Arbeit. Wenn man es gleich so macht, ist es ca. 1 Std. Mehrarbeit.

http://up.picr.de/19759026wy.jpg

http://up.picr.de/19759033rp.jpg

http://up.picr.de/19759053dg.jpg

Viele Grüße.

Frank

berny 09.10.2014 08:01

Es kann dir halt passieren, dass die Schrauben aufgrund der feinen Vibrationen am Boot aufgehen......
Frage ich mich also jetzt, ob das besser ist als die Steckverbindungen :nixweiss

Zumdinest würde ich die Schrauben sichern, hast du das gemacht?

fma 09.10.2014 08:23

Zahnscheibe oder Sprengring.

VG

Frank

sammy 09.10.2014 08:54

Hallo Frank,

Ja das gab's bei mir auch, die Lüsterklemme, das is aber ein Foto von 2012, als ich das erste NMEA installiert habe (garmin 720s) ist aber geändert, gegen gelbe Rundstecker vergoldet.
Aber die Installation betrifft aber nicht die Werft Fromenti, denn ausgerüstet wird das Boot, zumindest in Deutschland dann beim Händler :schlaum .
Und, verboten sind die Lüsterklemmen ja nicht, bzw. ist es ja auch noch nicht soooooo lange her, da waren die noch stand der Technik und wurden auch bei Leitungen mit viel höherer Leistung verwendet. Natürlich kann man alles besser machen im Laufe der zeit, denn die Entwicklung geht ja immer weiter, wer macht das schon, ist ja nicht nur ein Boots Problem :nixweiss . In meinem Boot scheint's ja beim Vorbesitzer funktioniert zu haben und ich hatte bis zum Austausch auch keine Probleme, aber Kontakt Probleme kann's immer mal geben, vor allen in so einer doch etwas kritischen Umgebung. Da hilft wie gesagt, nur eine regelmäßige Kontrolle und Wartung.

sammy 09.10.2014 09:28

..., ich noch mal, hier noch par Bildchen von Teilen der neu Installation, teils Motor, ich habe zB. die Terminals nicht direkt auf's GFK geschraubt sondern erst wasserfest verleimtes Sperrholz mit Sika aufgeklebt und dann erst alles verschraubt :zwinkern:zwinkern , aber wie immer wenn man es selbst macht kann man so etwas machen, aber bei der heutigen Mentalität, möglichst billig und trotzdem beste Qualität,.........:ka5:ka5 , also "Mann" kann alles noch bissl besser machen, kommt immer auf den persönlichen Anspruch an :biere


http://up.picr.de/19760446tl.jpg

http://up.picr.de/19760450pf.jpg

http://up.picr.de/19760449rk.jpg

fma 09.10.2014 09:59

Micha,

dann zeig doch mal bitte Deine Lösung. Bei der ganzen Diskussion soll ja nicht nur auf einen Hersteller/Händler draufgehauen werden, sondern konstruktive Lösungen gefunden werden. Damit alle, ob jetzt von der Lüsterklemme betroffen oder nicht , etwas davon haben.

Um das Thema Lüsterklemme nochmals abschließend zu erläutern.
Die Norm, die es verbietet ,gibt es seit mindestens 15 Jahren. Aber egal.
Mir geht es um das Technische.

Die Verbindung mit einer Lüsterklemme mag ja in vielen Fällen ok sein.

Aber zum Verbinden unterschiedlicher Leiterquerschnitte ist sie definitiv nicht geeignet.Und wenn über diese Verbindung stärkere Ströme fließen, erst recht nicht.

Auf der einen Seite geht das noch ganz gut. Da hast du eine ca. 5mm Leitung ( Durchmesser ) auf ca. 6 mm Öffnung. Das unverzinnte Kabel hat durch den Druck der Verschraubung auf fast der gesamten Oberfläche Kontakt.

Ganz anders auf der anderen Seite. Dort hast du noch immer die 6 mm Öffnung, aber nur 2 mm starren Leiter. Dieser passt sich duch den Verschraubungsdruck nicht an. Deshalb hast du nur an der Schraube und an der gegenüberliegenden Seite eine kleine Kontaktfäche.

Mit mehr Verbrauchern , steigt der Querschnitt der Batterieleitung an, und damit auch die Größe der Klemme. Dies führt zu einem noch stärkeren Missverhältnis auf der anderen Seite.

M.E ist die einzig vernünftige Lösung ein Terminal Block.

http://www.google.de/imgres?imgurl=h...=0CCcQrQMwCzhk

Damit kannst du durch die Verwendung von verschieden grossen Kabelschuhen einen Übergang schaffen.

Notfalls könnte man auch die Kabelschuhe direkt aufpressen,zusammenschrauben und mit einen Schrumpfschlauch isolieren.
Durch den starren Leiter auf der einen Seite, würde das aber wohl recht vibrationsanfällig sein.


Ich hoffe dieser Beitrag führt die Diskussion in eine konstruktivere Richtung.

VG

Frank

PS für Berny : da siehst Du auch die Zahnscheiben

fma 09.10.2014 10:04

Micha,

jetzt haben wir parallel geschrieben.
Danke für die Bilder.
So soll eine Installation aussehen.:chapeau

VG

Frank

Dottore Lupo 09.10.2014 11:18

Egal wie...das wichtigste ist dann der Kabelbinder...der strip-strap...der hält dann alles so....dass kein einzelner Kabelschuh mehr runterrutscht....wenn mal ruppig wird......ich traue Sprengringen Sicherungsscheiben, selbsichernden Muttern schon lange nicht mehr......die gute alte Kontermutter oder Stifte oder Umschlagsicherungen sind halt das Maß aller Dinge.

cu Lupo alias Wolfgang


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