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Der beste Preis entscheidet - Geiz ist geil. Früher durfte man einer Verkaufsannonce zumindest noch grundlegend vertrauen, heute benötigt man einen Juristen um eine Bedienungsanleitung zu verstehen. Das Material bekommt einen neuen Namen, der Kunde glaubt an ein neues ZauberProdukt. Und ganz bestimmt wird er es auch glauben den Unterschied der Qualität gefühlt zu haben.... eine andere Art des Placebo-Effektes. Erst im Extremfall gehen die Augen auf:z.B. Wem fällt denn schon auf, wenn eine Energiesparleuchte bereits nach einem Jahr ausfällt, aber die normale Glühlampe früher genauso so lange hielt? Hauptsache er glaubt, das er wirklich viel gespart hat und die Umwelt angeblich schonte ... sprach er und wirft das Quecksilber in die Mülltonne. Insofern ist es doch toll, dass es Leute gibt, die sich noch Gedanken machen über Werkstoffeigenschaften ... auch wenn es nur zeitweilig ist ...:zwinkern Gruß Helge :D |
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Hast Du schon mal gehört, dass man Hallen-Dächer aus PVC baut? Wohl kaum, aber aus Hypalon gibt es das in der USA. Warum darf man Mantelleitungen nicht in der Sonne installieren (betr. mein Berufsfeld :zwinkern ), richtig, weil es zerstört wird (PVC). Warum müssen brandschutztechnisch chlorfreie Leitungen verlegt werden? Und dann gibt es noch die Leute, die meinen verbreiten zu müssen, PVC und Hypalon sind gleichwertig. Sei es drum - denn wie Wolfgang richtig feststellte, wer merkt es denn schon? Andererseits ist selbstverständlich auch die Frage erlaubt, ob es sich lohnt, Hypalon zu verwenden. Doch umgekehrte Rückschlüsse daraus zu ziehen ist absurd, wird aber häufig so verstanden :stupid Gruß Helge :coffe |
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Aber warum wohl???? Billiger gehts nimmer, sowohl preislich als auch qualitativ. :new |
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Aber Du musst es ja wissen :D naja, tröstlich ... nicht das ganze Dach einer Halle :zwinkern Gruß Helge :coffe |
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Ne Helge, nur das, was oben drauf liegt.... und langsam seine Weichmacher in die Umwelt entlässt. :stupid |
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Aber in die Mülltonne werfen nur Leute Sparlampen, die die Gebrauchsanleitung auf der Verpackung nicht gelesen haben. :lachen :lachen Hans :ka5 :ka5 :ka5 :ka5 |
Zodiac und Konsorten leben im Freizeitbereich von Stückzahlen- und PVC-Derivate lassen sich nun mal, im Gegensatz zu Hypalon, hochfrequenzverschweißen, was erstens besser hält wie jede Klebung, zweitens billiger ist und drittens enorm viel Zeit spart. Hypalon ist geeignet für teure Handfertigungen und Kleinserien- und wer nur ein wenig Ahnung von militärischen Einkäufern, derem (nicht vorhandenem) Wirtschaftlichkeitssinn usw. hat, weiß, das diese Leute mittlerweile so ziemlich die einzigen sind, die sich dieses Material noch unterjubeln lassen.
Zu den von Helge angeführten Beispielen ein paar konträre: Alle LKW`s mit Planenaufbau müßten demnach ja höchst unsicher oder kostenintensiv sein- denn diese Planen sind alle aus PVC. Das mit den Hallen stimmt so eigentlich auch nicht, die werden sogar vorzugsweise aus PVC- Materialien gebaut (z.B. www.dancover.de), weil sie nämlich sonst gar keiner mehr bezahlen kann (außer dem Militär natürlich...) Ich halte Hypalon in der Summe seiner Eigenschaften zwar immer noch für das ideale Material für Schlauchboote, aber PVC ist mittlerweile, vor allem was die Verarbeitbarkeit angeht, so gut geworden, das der Mehrpreis für Hypalon (gerade bei RIBs) eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen ist. Aber es soll ja immer noch Leute geben, die sich von Ihrem Händler erzählen lassen, das Hypalon reißfester ist wie PVC usw. und deshalb bereitwillig ein paar Tausender mehr springen lassen- der Kunde ist froh, endlich sein Geld los zu sein, der Händler freut sich über den Mehrumsatz, der Hersteller ist glücklich, das er immer noch ohne teure Investitionen für HF-Schweißmaschinen usw. Boote loswerden kann und Dupont reibt sich auch die Hände: Was will man mehr? Lassen wir die Leute doch in Ihrem Glauben....... :bussy |
Klappe - PVC versus Hypalon die 47.te :new
ja, und die ganzen renommierten Schlauchbootfirmen, die Hypalon verarbeiten, machen das nur noch aus Nostalgie und damit die hohen Preise irgendwie gerechtfertigt werden können. Weil, konkurrenzfähig will und braucht heutzutage ja keiner sein :17 . Sag Wolfgang, glaubst Du das alles selber ? Ich bin ja sicherlich kein Experte auf dem Gebiet, schließlich hab ich weder Chemie studiert noch eine Textil-HTL absolviert, aber irgendwelche Vorteile muss Hypalon schon haben gegenüber PVC, sonst wären Marlin, ZAR, Sacs, Lomac, ........ doch schon längst auf PVC umgeschwenkt. Schließlich kann man PVC auch kleben, nicht nur schweissen. Ich glaub nur, dass Klebestellen auf PVC nicht gut halten, zumindest sind sie nicht sehr dauerhaft. Deshalb wird für die Kleinserien weiterhin Hypalon verarbeitet werden. Mit dem Vorteil er besseren Haltbarkeit an sich (nicht nur der Klebestellen). Und, das ist schon ein Grund, ein Hypalonboot zu kaufen. Natürlich, Zodiac hat das nicht notwendig, Zodiac ist ja sowieso schon Synonym für Schlauchboot. Nur, warum dann nicht auch in der Professionalserie PVC, warum da Hypalon, weils keine Vorteil hat ? :nixweiss Wie gesagt, für mich war Hypalon oder PVc nicht unbedingt kaufentscheidend, ich hätt mein Boot auch gekauft, wenns PVC-Schläuche hätte, aber mit Hypalon ist es mir noch lieber. |
Manchmal glaube ich, ich schreibe in polnisch.....
@Ferdi: Dupont ist derzeit eigentlich fast der einzige Hersteller für Schlauchboot- Hypalon. Ziemlich wenig Konkurenz auf dem Markt, oder? Wie, denkst Du, wirkt sich das wohl auf deren Preise aus? Werden die, "weil`s eben so nette Leut` san", die immer weiter senken, oder? Der Preisunterschied zwischen Hypalon und PVC liegt bei einem 6m Boot aufgrund des viel teureren Materials und der wesentlich zeitintensiveren Arbeit bei gut 3.000,- Euro. Dafür kriegst Du locker nach 15 Jahren einen nagelneuen PVC- Schlauch inkl. Montage an Dein Booterl- aber wer hat denn sein Boot so lange?! :stupid Nachdem ich diese Frage mal im Orangenen gestellt hatte, war da schlagartig Ruhe- kein Mensch nämlich. Und jetzt erzähl mir nicht wieder die alte Mär vom höheren Wiederverkaufspreis- den mußt Du ja bei dem höheren Einstandspreis auch auf jeden Fall haben, sonst wird`s ja irre! Das Gegenteil ist doch viel realitätsnäher: Ein günstiges Boot verkauft sich einfacher und vor allem schneller! Ich habe an sich nichts gegen Hypalon, nur hat es in der heutigen Zeit nicht mehr diesen "Heiligenschein" verdient- das ist, im Consumerbereich, Schnee von gestern, überholt, Ende. Da wird so gut wie nichts mehr weiterentwickelt, sondern nur noch Kasse gemacht. Bringt ja auch nichts, was dran zu ändern, solange die Leute immer noch in dem Glauben sind, es lohne sich, diese Stange mehr Geld auszugeben. Leider ist dieses Material industriell so uninteressant geworden, das es keinen Wettbewerb verschiedener Hersteller mehr gibt- denn dann bräuchten wir diese Diskussion wahrscheinlich gar nicht führen, Hypalon wäre immer noch Standard, was ja an sich nicht schlechter wäre- Schlauchboote wären allerdings insgesamt teurer, was nun widerrum schade wäre, oder? Mir will bei dieser Diskussion nur nicht in den Kopf, warum permant jegliche ökonomischen Aspekte außen vor gelassen werden. In den Einsatzbereichen, in denen bei uns heute in der BRD RIBs im Freizeitbereich gefahren werden, kann sich doch allen Ernstes niemand mehr hinstellen und sagen, das Hypalon bei einem Boot unbedingt erforderlich wäre? Du hättest es evtl. ja vielleicht auch nicht ganz so schlecht gefunden, wenn Dein ZAR drei (3!) Scheine billiger gewesen wäre, oder? Um es mal plastisch zu machen: Das wären ein Powerlift samt noch einem ultrascharfen SS-Prop und dazu noch ein Mega- Kartenplotter/ Fishfinder/ GPS gewesen. Woran hättest Du als Freizeitskipper nun mehr Spaß gehabt? Ehrliche Antwort ohne das ewige "Geld spielt keine Rolle!" bitte! :nixweiss |
Hallo Wolfgang,
ich bin halbwegs verblüfft, so ein Statement von DIR hier zu hören: vor noch nicht allzulanger Zeit hast DU doch hier einen Beitrag hier losgetreten: billige koreapellen oder so... Hast du jetzt die ganzen Quallitätsanbieter rausgeworfen und bietest nur noch "Billigboote" an? Insofern müsstest du ja jetzt den Beitrag korrigieren, weil für ein gutes Boot bekommt man ja auch evtl. 2-3 Korapellen mit dem Vorteil, das man nicht flickt sondern wegwirft......... |
so, hab heut im Zug die neue RIB International gelesen, und da ist ein Testbericht über das neue ZODIAC 8,5 Pro drinnen. 8,5m lang, 3m breit, 1350 kg schwer, 400 Liter Benzintank. mit 250PS E-Tec motorisiert. Max. 300 PS oder 2x 225 PS.
ja, was ich eigentlich sagen wollte - das Material schaut genau so aus wie bei allen Zodiacs und Bombards, dürfte also das 2x1100 Decitex sein. Jetzt kommts aber - im Artikel steht folgendes - Zitat:
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