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Die Frage ist falsch gestellt.
Ich würde es so formulieren: Warum sind Aussenborder so schwer? Mein Motor ist BJ '86 und leistet mit seinen 115kg 90 PS. Das nackte Boot wiegt knapp über 300kg, leistungstechnisch geht da also schon so Einiges. Wenn dieser Motor eines Tages hinüber ist, würde ich gerne einen neuen Motor mit 90PS haben. Ich würde ja erwarten, dass dieser dann maximal noch 80-90kg wiegen würde, liegen doch heute schon 27 Jahre dazwischen. Das Gegenteil ist aber der Fall - die Motoren sind deutlich schwerer und dazu noch unzuverlässiger geworden. Am liebsten würde ich also mein Modell nochmal in neu kaufen, da ich absolut zufrieden mit dem Motor bin. Das geht aber leider nicht innerhalb Europas, weil die gültigen Gesetze genau das verbieten. Also: Warum sind Aussenborder so schwer?:zwinkern |
Tja, ein 4-Takter ist eben mit deutlich mehr Teilen aufgebaut, das geht ins Gewicht und kaputtgehen kann jedes Teil natürlich auch...:cognemur
GadwS Sergio |
Du sparst dafür das Gewicht beim Tankinhalt wieder ein :futschlac:D
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Zitat:
Da gebe ich Dir Recht, mein Bekannter hat das gleiche Boot mit einem 170kg schweren Suzuki DF 70 und verbraucht deutlich weniger. Allerdings schlägt ein Zahnriemenwechsel nebst Inspektion da mit 800 Euro zu Buche, so dass meine 0,42l/km bei mässigem Seegang da sehr gut zu verkraften sind. Dazu kommt, dass mein Boot viel spritziger und agiler ist. Seins fühlt sich allein an wie meins mit 6 Personen a 85 kg und ist dann tatsächlich genauso schnell. Der geräuschpegel ist im Fahrbetrieb bei beiden Motoren ähnlich, da sein Motor bei gleicher Geschwindigleit 1000 Umdrehungen mehr macht. Interessat wäre ein Leistungsvergleich zwischen dem DF 70 und dem Yamaha F70, da letzterer weniger Hubraum hat, aber auch sehr viel leichter ist. Rechnerisch wäre das eine Alternative zu meinem Motor, wobei ich Leistung durch Sparsamkeit tauschen wurde. Vom Gewicht her wurde ich keinesfalls mehr als 120 kg an den Spiegel eines Meteors hängen; die Fahreigenschaften Leiden in einem unvorstellbaren Mass darunter. Aus einer wendigen Rakete wird so ein schwer lenkbarer bleikahn, wenn auch ein sparsamer. Ich habe den direkten Vergleich. Ich denke, der Etec ist ein erster Schritt in die richtige richtung. Viertakter sind für so kleine Boote einfach zu schwer. Der Etec ist sparsam, kraftvoll, aber leider eben nicht so leicht wie die Technik von vor 30 Jahren und leider auch nicht so zuverlässig. Letztres problem scheint man ja nun besser im griff zu haben. Sollte man den Etec eines tages auf das gewichtsniveau meines Motors bringen, wurde ich ihn gern als nachfolgemodell an meinem Spiegel sehen. Bis der Tag der Trennung da ist, dauert es aber hoffentlich noch etwas. Also, auf die nächsten 27 Jahre :biere |
Hallo
Ich hab da grad mal die Tabelle von Merkury vor mir liegen. In deiner "Gewichtsklasse" wäre grade mal der F60EFI mit 60 PS und einem knappen Liter Hubraum 112 kg. Der nächste mit 75 PS ist dann gleich ein Brocken mit 170kg :eek:. Aber wieso wirken sich 60kg mehr Motorgewicht so aus, als ob da 425 kg mehr Passagiere im Boot sind .... Gruß Ulf |
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Das deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen, Ferdi.
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da kann der Göberl sicher auch was dazu sagen :D |
Hi
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http://www.selvamarine.com/product.p...=tigershark-80 Über den Direkteinspritzer redet niemand, dabei ist 80PS bei 120KG doch recht ordentlich :nixweiss |
Um auf Frank einzugehen:
1) dass heutige Motoren unzuverlässiger sind als frühere, halte ich für ein Gerücht. Na klar, die Viertakter brauchen viel Wartung. Der E-TEC nicht. Der ist eben ein (moderner) Zweitakter. Aber auch alle Viertakter heutiger Machart sind wunderbar zuverlässige, problemlose Produkte. 2) um das Gewicht beim E-TEC zu relativieren: bekanntlich sind die 40 - 60 PS- Motoren sehr schwer, weil man dort (es waren die ersten E-TECs überhaupt) die alten V4- Unterwasserteile (weiterentwickelt) verwendet hat. Lieber schwer als unzuverlässig beim Start einer völlig neuen, nicht im Mainstream liegenden Serie. Die 75 - 90 PS sind für heutige Begriffe recht leicht, OBWOHL sie auf viel größeren Unterwasserteilen, als in dieser Klasse üblich, aufgebaut sind (um die 145 kg). Richtig leicht (und durchaus im Bereich früherer Motoren) ist alles darüber. Na klar, will man unbedingt Ventilgräber haben, wird´s eben schwer oder teuer. Oliver hat natürlich Recht. Ich habe ja schon in einem anderen Thread beschrieben, wie Selva heute unterschätzt wird. |
Ich warte ja immer auf Neuheiten, die wieder ein ansprechendes Verhältnis von Leistung zu Gewicht bieten. Der neue Suzuki DF20 ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung :chapeau , ich warte noch in den höheren PS-Klassen auf die selbe Entwicklung :hail
Wunschtraum wäre ein 40er mit 50 Kg :D:D:D:D GadwS Sergio |
Wieso? Der wiegt in Etwa immer noch dasselbe wie der Honda (mit Prop) und ist immer noch ein Viertakter. Und bei 25 - 30 PS gibt es den E-TEC. Zwar schwerer als seine direkten Vorgänger, aber durch moderne Technik und großen Hubraum wesentlich durchzugsstärker als alles andere, was Propeller und 25/30 PS hat. Und leichter als die gesamte Konkurrenz.
Und einen 40er mit 50 kg möchte ich nicht haben. Allein, wie vorsichtig man sowas wird warmfahren müssen- fast wie alte italienische Motoren. Und bezahlen möchte ich es erst recht nicht müssen. |
Als alter Alfa-Treiber bin ich das Warmfahren gewöhnt :D , was das Gewicht vom Honda und dem Suzi anbelangt, solltest du beim Suzi den Vorgänger (DF15 ) vergleichen, der war noch schwerer, mein Merc wiegt mindestens 52 Kg, so gesehen ein echter fortschritt.
Klar, ein E-tec ist als 2-Takter im Vorteil, aber die 25/30er sind auch über 60 Kg schwer, die kannst alleine kaum händeln. Da hab ich für die Zukunft die Hoffnung, daß die Ingenieure bei Bombardier noch so manches Kilo entbehrlich halten.... GadwS Sergio |
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Um mal wieder zur Ausgangsfrage des Thread-Öffners zu kommen:
:schlaum Ich bin Überzeugt von der These: - Aussenbordmotoren sind , wie bei Marinemotoren üblich, solide, auf gutes Drehmoment bei niederen Drehzahlen hin optimierte Gebrauchsmotoren. Bei der Entwicklung werden die Themen "Zuverlässigkeit" und " Langlebigkeit" sowie "überschaubare Technik" (zumindest in den kleineren Klassen) mehr beachtet als bei Motoren für den Straßeneinsatz. Was ja auch sein gutes hat. Auf´m Boot muss man ja weder ein Hubraumlimit noch Steuer auf diesen berechnen. So gesehen gilt der Ausspruch:" Hubraum durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Hubraum " beim Bootsmotor um so mehr. Das Gewicht könnte aber nichts desto trotz noch optimiert werden. GadwS Sergio |
Hi
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http://www.kalina-ri.hr/slike/src/20....8+I+80+KS.pdf |
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Der 28er Yamaha meiner Eltern ist irgendwann nach 2000 verkauft worden. Gefahren sind wir ihn seit 1978 mit nur einer defekten Zündspule, und das bei Jährlich 8-10 Wochen Urlaub in Südeuropa und häufigen Ausfahrten auf dem Rhein. Für mich ist das mehr als zufriedenstellend, zumal ich echter Vielfahrer bin. Es scheint sich zu bestätigen, dass "weniger Teile" auch "weniger Fehlerquellen" bedeutet. Von den Daten her ist der Selva interessant. Man müsste sowas mal testen können. Blind würd ich mir den auch nicht dranhängen. Wenn ich alles richtig verfolgt habe, ist es um die Düsenstockproblematik der Etecs sehr ruhig geworden. Ferdi, was weisst Du denn da zu berichten? Ansonsten ist der Motor ja wohl konkurrenzlos kräftig. Da wäre ich eventuell auch mit einer Nummer kleiner ganz happy, da ich wie gesagt nicht über die 120 kg am Bracket möchte. Oder eben der F70, wobei das ja ein 4T ist und eben Dieses mir an sich stinkt. Soll nicht heissen, dass diese Motoren schlecht sind, nur eben vergleichsweise schwer. Für grosse, moderne Boote finde ich 4T klasse. |
Naja Frank,
als 2-Takter sind 1150 kubik doch ganz ordentlich, wenn du vergleichst, brachte eine Yamaha RD500 mit 500 ccm 85 zweitakt-PS, dagegen ist deiner mehr als doppelt so groß...:wow: Drum hält das Teil auch so gut....:D |
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Hi
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Da haben die diverse 70/75PS Aussenborder an einer 540er Silver (520KG) getestet. Im Sprint merkt man deutlich, dass der Yamaha F70 ein getunter 60er ist und die anderen 70PS Motoren eher gedrosselte 90er: 0-35 KM/H Suzuki DF70: 4,1 Sekunden Etec 75: 4,3 Sekunden Honda BF75: 4,4 Sekunden Optimax 75: 4,4 Sekunden Tohatsu MD75: 4,5 Sekunden Yamaha F70: 8,7 Sekunden An dem recht "schweren" Silver fahren die hubraumstärkeren Motoren in einen anderen Liga, auch wenn viel von der Propabstimmung anhängt. |
Zitat:
wobei mich bei den tests echt immer wieder die zahlen der 4-takter wundern, die praktisch gleich mit den 2-taktern sind. keine ahnung ob die reell sind, ich geh mal davon aus. aber wenn man das einmal selber erfahren hat, kann man die zahlen fast nicht glauben. da glaubt man der 2-takter müsst nochmal so schnell sein, jetzt rein vom gefühl her. |
Hi
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Etec: 6,9 Sekunden Honda: 7,6 Sekunden Opti: 7,7 Sekunden Tohatsu: 7,8 Sekunden Suzuki: 8,6 Sekunden Yamaha: 14,5 Sekunden Bei dem längeren Sprint und beim Topspeed könnten Etec und Honda von ihren Edelstahlprops profitiert haben, die beiden sind auch die Schnellsten gewesen. |
Ist auch meine Erfahrung, Ferdi. 2t erscheinen mir subjektiv immer sehr viel spritziger.
Dass der F70 so miserabel abschneidet hätte ich überignes nicht erwartet. Damit wäre er im Fall der Fälle für mich aus dem Rennen. Dass der Etec gute Werte hat, war mir von vornherein klar, aber dass der Suzuki besser sein soll überrascht mich ebenso wie die Daten m Yamaha. Danke für die Zahlen, Oliver. In welcher Ausgabe finde ich den Vergleich? |
Hi
Zitat:
Die Silver darf auch einen 100 PS Motor anhängen, da kann er den Gewichtsvorteil nicht ausspielen. Anders sieht es vermutlich aus, wenn bei einem Boot die anderen Motoren grenzwertig schwer wären, dann passen die Bedingungen besser. Es ist und bleibt aber wohl ein "besserer 60er" Zitat:
http://www.boote-magazin.de/service/...13/a41559.html |
Die ist ja brandaktuell - und ich habe mich schon gefragt, welcher Januar gemeint war ;)
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Um es ganz klar zu sagen: für mich sind die BOOTE-Tests keine Motoren- , sondern Propellertests! Für Motorentests sollte man zumindest die Props aus einer Serie nehmen un an einem Boot testen. Oder gleich die Motoren an Dynos hängen, das wäre am aussagekräftigsten. Ich bin KEIN Yamaha-, sondern E-TEC- Anhänger, aber auch ich wäre erstaunt, wenn der Yamaha soweit zurückfällt. Obwohl- der E-TEC und der Honda sind schon Meisterstücke.
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