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Wilfried 29.08.2007 00:08

Martin,

hab ich da was falsch verstanden. Bin davon ausgegangen, dass es sich um das Extreme 600 und ZAR 61 handelt und nicht um einen Vergleich mit dem ZAR 53?? :coffe :coffe :coffe

dodl 29.08.2007 00:12

Ja, so hab ich das auch verstanden und am Ende des ersten Absatzes so geschrieben. Das meinte ich mit verschiedenen Bootsklassen, weil das 61er ZAR sicher einen halben Meter mehr Rumpflänge hat. Das 53er entspricht da eher einem 6m RIB klassischer Bauweise.

cu
martin

aquacan 29.08.2007 11:31

Hi

ich kann die Meinung von Martin nicht teilen, dass die Probefahrten auf der Interboot keine Aussagekraft hätten, weil die Fahrweisen von der Trimung abhängig seien.
Mag sein, aber ich gehe mal davon aus, dass die Vorführboote jeweils optimal getrimmt sind.
Man hat auf dem Bodensee zwar nicht die 2m-Wellen und kann die Boote auch nicht in jeder denkbaren Situation testen, aber einen gewissen Meinungs-bildenden Eindruck vermitteln die kurzen Probefahrten schon.

Allerdings kann man über die Gewichtung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Marken diskutieren und es kann individuell durchaus unterschiedlich gewichtet werden, ob das Optimum des Rauhwasserverhaltens das entscheidende Kaufkriterium sein muß.

Bei den Ribs wird diese Frage in den Forumsdiskussionen gerne als zentrale Qualitätsfrage in den Mittelpunkt gestellt, in der reinen GFK-Boot-Fraktion, die weitaus grösser ist, sind exelente Rauhwassereigenschaften, die durchaus einige Vertreter aus Skandinavien haben, für die meisten Bootsbesitzer eher sekundär.

Rauwassertauglich sind alle hier genannten Ribs, das Zar gleitet nach übereinstimmender Auffassung von allen am komfortabelsten durch die Wellen. Krass sind die Unterschiede nun auch wieder nicht.
Es bietet auch den größten Innenraum in dieser Bootsklasse.

Gleichwohl kauft nicht jeder ein Zar, sondern bewußt ein anderes Rib in dieser Preisklasse.

Wenn ich etwas Expeditionsmäßig unterwegs sein will, würde ich eher zu Ribline greifen.

Was mir am Zar noch positiv aufgefallen ist, dass das vom Steg an Bord Gehen (und umgekehrt) wegen der breiten Bug-Plattform sehr bequem möglich ist, beim Ribline und anderen Marken musste man da schon etwas balancieren. Bei Kindern und weiblichen Begleitern ein zusätzliches kleines Sicherheitsmoment.

Gruß
Justin

Benaco 29.08.2007 14:55

Zitat:

Zitat von dodl (Beitrag 95093)
N'abend,

Ein paar sachen möcht ich einwerfen.

Ich wuerd erstmal sehr genau ueberlegen (immerhin gehts um eine stattliche Summe), wo du fahren willst, was dich dort wettermässig erwartet und ob fuer dich dann eher das Platzangebot, der Stauraum, Rauhwasserkomfort oder Rauhwassertauglichkeit im Sinne von Sicherheit und Manövrierfähigkeit im Vordergrund steht.

Und beim Rumpf kann auch keiner zaubern. Da hast du 2 Möglichkeiten. Bau nen stark aufgekimmten Bug, und zieh den Arsch "durch die Welle". Ist gut und komfortabel, irgendwann funktioniert das so aber nimmer und du kriegst vorn Wasser rein. Kann am meer auch mal dumm ausgehen.

Oder schau dass du vorn genug Auftrieb hast und zieh dafuer die Aufkimmung voll durch. Macht nen etwas haerteren Ritt, dafuer bist du auf der sicheren Seite wenn du bei richtig Seegang damit manövrieren musst. Mir persoenlich lieber.

Oder bau ne Kompromisslösung. Aber innerhalb der sehr eng gesteckten Grenzen der Hydrodynamik bewegen sich da alle. Du musst als Käufer nur entscheiden, was auf deiner Prioritätenliste ganz oben steht.

cu
martin


Hi,

...so sehe ich das auch.
Entscheidend für meine Wahl des Extreme waren der hohe Auftrieb im Bugbereich (60 cm Schläuche), die Aufkimmung, das durchgestreckte Unterwasserschiff, der hohe Fahrstand, die Tankgrößen, der Stauraum, die enorm solide Verarbeitung des GFK, die sich allerdings auch in einem recht hohen Gewicht niederschlägt.
Die max. Motorisierung von 150 PS ist zu wenig. Das Boot verträgt mehr.
Vmax liegt bei mir so bei 70 Km/h. Ist aber ohnehin nur ein relativer Wert,
auf dem Meer bei 2m Welle und mehr ist nämlich nix mehr mit Vmax, da kommts auf ganz andere Dinge an.
Da kommt der vierblatt Prop. mit 2 Zoll weniger Steigung drauf, damit ich max. Beschleunigung und Manövrierfähigkeit habe.Da spiele ich pausenlos mit der Trimmtaste und freu mich über meinen hohen, schützenden Fahrstand und die wasserdichten Stauräume.
Bei meinem kürzlichen Londontörn, wo es ziemlich zur Sache gegangen ist, hat das Boot seine Seetüchtigkeit jedenfalls unter Beweis gestellt. Ich bin ziemlich trocken da angekommen, nicht einmal Wasser über den Bug genommen. Seitlich reinwehende Gischt hat allerdings meinen Mitfahrern auf der Rückbank zugesetzt.

Wie gesagt, alles eine Frage der Prioritäten.

Gruß, Ingo

Rotti 29.08.2007 21:53

Servus Andi!

DerDodl hat`s in etwa auf den Punkt gebracht und die Sache sehr gut beschrieben.

Hier meine Meinung dazu - obwohl ich Marlinist bin:

WEnn du genug Geld hast ein Zar zu kaufen ( von Haus aus etwas teurer als das Marlin) und es dir auch im Einsatz vom Verbrauch her ( du benötigst eine größere Motorsierung) nach auch leisten kannst, kauf dir das ZAR.

Wenn du fast den selben Spaß haben willst wie mit dem ZAR und du auf ein wenig Rauchwassertauglichkeit verzichtest, dann kauf dir das Marlin. Im Einsatz ist sicher das Marlin vom Verbrauch her günstiger.

Der Rest ist Geschmacksache . Schön und reizvoll finde ich beide Bootstypen!


LG
Mathias

P.S.: Und wenn ich genug Geld hätte, dann würde ich auf alle Fälle mal beide Boote ordentlich testfahren. Wie gesagt, ich habe weder das 20iger Marlin noch das 61 ZAR selbst gefahren bzw. bin ich irgendwann mal auf einem der Boote mitgefahren. Ich glaub auch nicht dass irgend einer hier auf beiden Booten schon unterwegs war. :chapeau
Vielleicht kauf ich mir echt noch das 20iger Marlin ( 15Stk. sind ja schon von Forumsusern aus Italien importiert)um hier mitreden zu können, Braucht jemand mein 18ner hihihihii:futschlac

Ferdi 29.08.2007 22:13

Zitat:

Zitat von Rotti (Beitrag 95156)
......... Wie gesagt, ich habe weder das 20iger Marlin noch das 61 ZAR selbst gefahren bzw. bin ich irgendwann mal auf einem der Boote mitgefahren. Ich glaub auch nicht dass irgend einer hier auf beiden Booten schon unterwegs war. :chapeau
Vielleicht kauf ich mir echt noch das 20iger Marlin ( 15Stk. sind ja schon von Forumsusern aus Italien importiert)um hier mitreden zu können, Braucht jemand mein 18ner hihihihii:futschlac


Mathias,

bist auf eine 61er Fahrt in FN von mir eingeladen :17 :biere .
(und wenn ich mir den Sprit dafür selber zahlen muss :lachen )

dann brauchst nur noch ein 21er Marlin auftreiben :D

Horniup 03.09.2007 19:52

Bootevergleich
 
Zitat:

Zitat von Hufi (Beitrag 95044)
Moin,

auch wenn Ihr mich prügelt: Letztes Jahr bin ich mit dem Extrem 600 und dem Zar 61 auf der Interboot mitgefahren. Bei gleichen Bedingungen war das Zar längen besser.

Achtung!: Dies ist nur mein persönlicher Eindruck! Ich will weder eine andere Marke schlecht machen, noch irgendwen ärgern. Aber während Ferdi mit Vollgas durch die Wellen ging, nahm der Extrem-Skipper bei jeder Welle Gas weg, von der Vmax ganz zu schweigen, die jeweils gefahren wurde.

*duckundweg*

cu

Stefan

Hallo zusammen!

zu diesem thema haben wir heuer einige erfahrungen gemacht. Wir waren 4 boote, ein ZAR 53 mit 140 PS Suzuki, ein ZAR 61 mit 175 E Tec, ein Marko 23 mit 275 mercuri und mein Extrem. Wir führen 4 tage kreuz und quer durch die kornatis, rund um dugi otoc, und so weiter, insgesamt 635 km. In sachen wind hatten wir fast alles was es in kroatien gibt. Erster tag bora, zweiter und dritter tag jugo und am vierten tag mistral.
Die wellenhöhe reichte von 50 cm bis hin zu 2m wellen, da konnte man die unterschiede der einzelnen boote und rumpfformen sehr gut feststellen.
Bei den kleineren mistralwellen gingen alle boote spitze, bei wellenhöhe von 50 bis 80 cm waren mühelos geschwindigkeiten von 45 km/h möglich.
Bei den Borawellen ( ca. 1,5m höhe), kurze wellen mit krabbelwasser dazwischen war es dann schon schwieriger. Das 53 Zar hat dabei einigemale wasser geschluckt, für die andern drei kein Problem. Am gemeinsten war der jugo, langgezogene 2m wellen mit richtig harten sturmwellen dazwischen.
Das Zar 53 hat aufgegeben, das Zar 61 und mein Extrem haben dabei auch ab und zu wellen über den bug bekommen, wobei es beim Zar um einige mehr waren als bei mir. Der einzige der keine probleme hatte war unser kollege mit seinem marko.
Das sind halt die unterschiede ob man am bodensee bei glattem wasser eine heckwelle einer fähre durchfährt oder ob man bei richtigem seegang unterwegs ist. Zur V max: Zar 53 76, 3 km/h, Zar 61 80,4 km/h, Extrem 80,8 km/h, Marco 91,8 km/h aber ob das alles ist ????????????????

Mein persönlicher favorit für mein nächstes boot ist das marco 23 mit yamaha 300 od. extrem 720 mit yamaha 300, dei diesen booten kommt man der cert. klasse B (4m Wellen) schon näher!

schönen Abend
Gruß Norbert!

ribfreak 03.09.2007 21:25

Zitat:

Zitat von Horniup (Beitrag 95446)
Mein persönlicher favorit für mein nächstes boot ist das marco 23 mit yamaha 300 od. extrem 720 mit yamaha 300, dei diesen booten kommt man der cert. klasse B (4m Wellen) schon näher!

schönen Abend
Gruß Norbert!

Hört, hört. Wo soll`s denn im nächsten Urlaub hingehen? Kap Hoorn oder Roaring Fourties? Egal, immer auf der Suche nach dem perfekten Sturm.....:chapeau

Mit "cert.Klasse B (4m Wellen)" steht einem die Welt natürlich offen, dann hat man`s geschafft. Alles andere ist doch nur Kinderkram! :biere

aquacan 03.09.2007 21:33

Hi,

durchaus interessante Erfahrungen.

Habe von der Marke "Marco" noch nie etwas gehört.

Kann jemand mal ein Foto von diesem Boot reinstellen, um einen Eindruck davon zu bekommen, warum sich dieses Rib die hohen Wellen so gut bewältigt hat.

Von der Motorisierung aus zu schließen, müsste es sich dann aber auch um ein größeres Rib als die Verglichenen gehandelt haben .

Gruß
Justin

brando 03.09.2007 21:40

Zitat:

Zitat von aquacan (Beitrag 95456)

Habe von der Marke "Marco" noch nie etwas gehört.


Schau mal in der Videoecke nach unserem Video vom ASC-Treffen 2006.

Da ist auch ein Marco dabei. Hat mich auch positiv beeindruckt. :chapeau

Horniup 03.09.2007 22:03

Zitat:

Zitat von aquacan (Beitrag 95456)
Hi,

durchaus interessante Erfahrungen.

Habe von der Marke "Marco" noch nie etwas gehört.

Kann jemand mal ein Foto von diesem Boot reinstellen, um einen Eindruck davon zu bekommen, warum sich dieses Rib die hohen Wellen so gut bewältigt hat.

Von der Motorisierung aus zu schließen, müsste es sich dann aber auch um ein größeres Rib als die Verglichenen gehandelt haben .

Gruß
Justin

Hallo Justin,

unter http://www.mar-co.com/ und http://www.keckeis.de/index.html
kannst du beide boot betrachten.

Wolfgang@
das zar 61 und Extrem 600 sind auch klasse B cert. Anscheinend gibt es auch in diesen klassen unterschiede!:biere :biere

Gruß Norbert:mobo :mobo
versuchsmal hiermit http://www.mar-co.com/

dodl 03.09.2007 22:52

Zitat:

Zitat von ribfreak (Beitrag 95454)
Hört, hört. Wo soll`s denn im nächsten Urlaub hingehen? Kap Hoorn oder Roaring Fourties? Egal, immer auf der Suche nach dem perfekten Sturm.....:chapeau

Mit "cert.Klasse B (4m Wellen)" steht einem die Welt natürlich offen, dann hat man`s geschafft. Alles andere ist doch nur Kinderkram! :biere

Naja Wolfgang, wenn du bei moderaten Bedingungen schon Wasser schaufelst ist das schon unangenehm. 2m Wellen bei Yugo sind so selten nicht, speziell wenn man sich in Istrien weiter raus traut, oder die Aussenseite von Dugi Otok mal ansehen will. Da ist die Anlaufstrecke aus SW beachtlich und du hast gerade bei Dugi Otok ueber viele Kilometer keinen Schutz. Kap Hoorn muss es also garnicht sein. Klar kann man auch im hafen bleiben, aber wenn man schon mit Boot im urlaub ist...
Wenn also die Kohle da ist - warum nicht was groesseres kaufen.
Wobei der Vergleich zum 7,5m langen Marco halt aufgrund der Länge hinkt.

Ich hab schon lang keine UK Lobeshymnen mehr gesungen. :D Im SR470 bin ich bei 2m Yugowelle zwar langsam (35kmh) aber in Gleitfahrt sitzend und trocken auch von A nach B gekommen. Was man da wohl mit einem 6m Modell anstellen koennte...
Den Gashebel musste man halt streicheln, sonst gabs Flugstunden.

cu
martin


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