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Handhabe es doch wie Du willst, ist Dein Boot und Deine Verantwortung. Im Fall des Falles ist mein Mitleid mit Dir dann aber auch endenwollend. Ich schreib Dir ja nicht vor, dass Du Deinen Quickstopp immer und überall angelegt haben sollst/musst. Oder hab ich das irgendwo geschrieben bzw. Dich gemaßregelt ? :nixweiss Meine Worte waren lediglich - "ehrlich gesagt, ich verwende ihn immer. Meistens hab ich ihn nicht am Handgelenk befestigt, sondern an einer Gürtelschleife der Hose. Deshalb hab ich in dem Fall auch wenig Mitleid. " Meine Quickstoppleine ist lang genug, um links und rechts vom Steuerstand einen Fender auszubringen, dazu muss ich mich nicht mal vom Fahrersitz wegbewegen. Wo ist da also das Problem ? Ausserdem hab ich ein Schlauchboot mit großer Scheuerleiste, ich bring die Fender meist erst aus wenn ich schon angelegt hab. |
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Fehlerfreie Klugscheißer sterben halt nie aus....:D Ansonsten bin ich voll bei Dir und in den Handlungen zumeist ähnlich. :biere |
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Ich bin tief erschüttert über deinen Leichtsinn. Was da alles passieren kann :schlaum Und dann auch noch mit 2 Motoren :ka5 Muß man bei 2 Motoren 2 Notstopp's anlegen ? Naja bei sehr langsamer Verdrängerfahrt lasse ich ihn auch oft weg. Bei Fahrten auf Rhein und ähnlichen Gewässern haben wir Rettungswesten um und da ist der Notstopp eingeklinkt. |
Ob James Bond einen Quickstop hatte:lachen
bei meinem Chranchi gab es gar keinen. Den hab ich mir erst für NL nachgerüstet. ich klick mir meinen auch oft an die Badehose, da ich mir schon viele Clips von führerlosen Booten gesehen habe. Wenn man es zur Routine macht tut es genauso wenig weh wie ein Helm auf dem Fahrrad.:biere im Hafen beim anlegen mach ich ihn auch ab und der Motor läuft.:hail geht bei mir technisch nicht anders, Boje, Steg:nixweiss Das Boot tut mir trotzdem weh so zu sehen, ist echt schick:chapeau |
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Ach Ferdi, schade das Dir und anderen hier Ironie ein Fremdwort ist, es sei denn Ihr selbst verwendet diese. Ich reagiere so weil Ihr hier augenscheinlich pauschal verurteilt bevor die Faktenlage klar ist. Das da was schief gelaufen ist steht außer Frage. Aber das was hier einige momentan abziehen finde ich gelinde gesagt "Scheisse" Für mich sind das solange Besserwisser bis klar ist was dort genau abgelaufen ist! Zudem, was interessieren mich Fender. Ich fahre eine Searider :nuts Aber auch die muss hin und wieder mal an Dalben oder einem Steg festgemacht werden. Zudem hätte ich da Fälle wo es mit seitwärts Anlegen nichts wird. Da geht es nur über Bug oder Heck. Dann muss nun mal geturnt werden weil Bug und Heckleinen benötigt werden. Zudem, ich gehöre zu den Leuten, die Leinen bei Nichtgebrauch im Boot sichern, damit diese nicht über Bord gehen können. Somit muss ich diese erst mal klarmachen wenn ich sie benötige. Und sichern wenn diese nicht mehr benötigt werden. So etwas passiert bei mir in der Regel bevor ich in der Box oder nachdem ich aus der Box raus bin. Zum Leinen klar machen und sichern muss ich den Quickstop ablegen. Wenn ich Ankermanöver fahre ist der Quickstop ebenfalls abgelegt. Sonst komme ich nicht an das Ankergeschirr ran Wenn das bei Dir alles ohne Ablegen des Quickstops geht ist das schön für Dich. |
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Und schon wieder liege ich daneben :cognemur |
Axel,
ich verurteile weder Dich, wie Du den Quickstopp handhabst, noch den Verunfallten, weil ich bei dem gar nicht weiß, was passiert ist. Wenns am nicht angelegten Quickstopp gelegen ist, ist er halt selber schuld und kriegt von mir kein Mitleid. Da ichs aber nicht weiß, hab ich mich mit Spekulationen rausgehalten. Sicherlich ist auch ein großer Unterschied, welche Schaltung und welches Boot man hat, wie gefährlich ein nicht angelegter Quickstopp sein/werden kann. Aber selbst bei großen Booten mit hohem Freibord kann mal was passieren, da muss der Bootsführer nichtmal über Bord gehen. Was ich echt als gefährlich sehe, sind die neuen elektronischen Schaltungen, die beim kleinsten Ankommen schon richtig loslegen. Hat glaub ich der Monoposti einmal geschrieben, dass er da schon dagegen gefallen ist. Ich selber leg den Quickstopp halt prinzipiell an, wenn ich am Fahrersitz sitz und der Gang eingelegt ist. Im Hafen im Leerlauf, zum Loosmachen bzw. Festmachen, hab ich ihn natürlich auch nicht um, das geht ja meistens gar nicht. Wenn ich hinten im Boot bin und der Motor im Leerlauf sich aufwärmt, kann man allerdings auch nur schwer gegen die Schaltung fallen bzw. das Gas irrtümlich betätigen. Ankermanöver mit eingelegtem Gang und allein am Boot kommt bei mir eher nicht vor. Wenn dann lass ich den Anker auf der Donau eher nur fallen und die leichte Strömung auf der Donau besorgt den Rest. Im Urlaub in der Bucht ist man meist eh nicht allein. PS: endlich ein Thema abseits Corona und auch da kontrovere Meinungen :D |
Viel zu spekulieren gibts hier eh nicht. Wie es dazu kam beschreibt er selbst und das Kabel vom Quickstop hängt als Zierde neben dem Gashebel :D
cu martin |
Habe zuerst einen Schreck bekommen, genau das Boot, Skipper 47, könnte Sascha sein. Nein ein Glück, sein Boot ist ja weiß aber sonst identisch. Auch wenn ich immer den Quickstop dran habe, passieren kann es jedem. Naja, wenn ich nach hinten muss,
mache ich da Motor nicht aus, beim zurückkommen auf den Gashebel fallen, was weiß ich, bei meinen Slapstick Show Einlagen könnte sowas vorkommen. Korrigiere, sind ja nur 2 x 150 PS, also gleich doppelte Entwarnung. |
Keine Panik, ich war das nicht. Meine elektrische Schaltung betrachte ich aber auch teilweise sehr kritisch. Funktioniert super, bisher keine Probleme.
Aber: wenn die Hebel zu leicht eingestellt sind(was anfangs der Fall war), reicht teilweise eine etwas grössere Welle, um die Hebel allein durch das Eigengewicht zu verstellen. Sollte man dagegenfallen oder sich auch nur leicht "vergreifen", geht das Ganze mit zwei leistungsstarken ABs ab wie eine Rakete. Ebenso schnell passiert es, dass man von vorwärts ohne viel Widerstand in rückwärts schaltet. Damit passiert nicht gleich ein Unfall, aber die Motoren mögen's sicher nicht. Grüße Sascha |
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Ob es jetzt Weisheit ist kann ich nicht beurteilen.....ich nenne es einfach mal Erfahrungen :zwinkern Ich kann die eine Storry erzälen mit meinen damaligen Wiking. Hatte ich auch schon mal gepostet. Ich bin damals bei voller Fahrt mit dem Wiking Seetörn FR bei einer Probefahrt baden gegangen. Aus lauter Freude kein Notstopp und keine Rettungsweste angehabt. Der E-TEC hat damals gut angetrieben und es war Geil. Plötzlich das Lenkrad umgeschlagen, ich im hohen Bogen über Bord und vermutlich mit dem Bein den Gashebel auf Standgas gedrückt. Boot fuhr eine leichte Rechtskurve im Standgas und ich schwamm im Winkel auf das Boot zu. Ich habe dann geschafft mich hoch zu ziehen, den Gashebel auf neutral und den Motor aus zu machen. Danach über Leiter an Bord, anderes T-Shirt angezogen und weiter gefahren. Ich hatte bei dieser Aktion ungeheures Glück gehabt und das war eine sehr wichtige Erfahrung im Rhein bei einer Strömungsgeschwindigkeit von ca. 6,5 km/h. Mein kompletter Oberarm war fast dunkelblau von der Scheibe aber sonst war alles gut. Danach ist eine Teleflex NFB Lenkung eingebaut worden und der Notstopp wird angelegt. |
So, jetzt ich :zwinkern
Als einer der wenigen, die einen elektronischen QS haben und nutzen, kann ich nur wiederholen: eine der besten Investitionen am Boot. Man kann halt locker auf dem Boot von vorne nach hinten spazieren, an und ablegen, alles mit dem QS am Mann. Morgens anlegen, Abends ablegen (den QS). Geht man von Bord, bleibt das Ding am Handgelenk und kann so nicht vergessen werden. Denn ohne die „Ein“ Taste zu drücken, springt der Hobel nicht an. Kann mit Sicherheit auch nicht jeden Unfall verhindern, hilft aber, den QS immer zu benutzen. Falle ich im Boot um und komme auf den Gashebel, rausche ich genau so an Land. Mit Glück wäre die „mechanische QS Leine“ dann ev. abgegangen. Nun ja, ich hoffe, dieser Fall tritt nie ein. Gruß Rüdiger |
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Der Motor geht aus und ein Besatzungsmitglied möchte den Motor starten um zu dir zu fahren. Geht das? Bei mir ist immer eine zweite Notstopp Leine im Steuerstand griffbereit. |
Ja Reiner, das geht.
Das System geht in einen „Notfallmodus“. Motor kann sofort ohne weiteres wieder gestartet werden. Schlüssel zurückdrehen, starten und der Motor läuft. Das System gibt dann ein Wrnsignal ab, dass genau jetzt kein QS aktiv ist. Keiner muss wissen, wo ein Notfall QS liegt. Gruß Rüdiger |
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