Schlauchboot-Forum

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gotoos 24.09.2014 18:46

Ich kann euch das Midland G9 empfehlen.
Die Reichweite lässt sich durch setzen einer Lötbrücke erweitern.
Vom Preisleistungsverhältnis unschlagbar.
Hatte mal das G8. Das war schon super.
Das G9 muss noch besser sein.
Für die kommende Saison wird es das G9 mit Headset werden.

schwabe 24.09.2014 19:28

Zitat:

Zitat von gotoos (Beitrag 382879)
......Die Reichweite lässt sich durch setzen einer Lötbrücke erweitern..........

Wie verhält sich denn die Batterie/Akkulaufzeit
durch die größere Reichweite? Ist doch letztendlich
eine Leistungssteigerung die dann auch mehr
Energie benötigt.
Oder ist die Mehrenenergie nur beim Senden, und
somit immer nur ganz kurz und vernachlässigbar? :nixweiss

Rogla 24.09.2014 19:29

Hallo an Euch.
Habe seit einigen Jahren 2 Wintec 4502,diese können auch auf 2 Watt getunt werden.
Über Wasser geht es sehr gut,habe am Wohnwagen eine etwas längere Antenne mont.
Mehr als 15 KM waren möglich,die Sprachqualität der Wintec ist Spitze.
Gekauft bei Neuner Funk, die Beratung ist sehr gut.Accu wie oben schon berichtet,hält lange die Spannung.
Also viel Spass beim Funken.

Peter

TSR-1995 24.09.2014 19:47

Hi,
beim BaoFeng UV-5R kann man nicht nur PMR Kanäle programmieren, man soll sogar die die Binnen- und Seefunkkanäle einprogrammieren können. :zwinkern

Gruß Thorsten

Emil 24.09.2014 20:49

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5)
Zitat:

Zitat von schwabe (Beitrag 382881)
Wie verhält sich denn die Batterie/Akkulaufzeit
durch die größere Reichweite? Ist doch letztendlich
eine Leistungssteigerung die dann auch mehr
Energie benötigt.
Oder ist die Mehrenenergie nur beim Senden, und
somit immer nur ganz kurz und vernachlässigbar? :nixweiss

Das Midland G9 ist auch so in der Exportversion nicht teurer als das normale, bei dem man noch löten muss. Die 5 Watt benutzt man nur, wenn es nötig ist, mittels Boost Taste. Siehe Foto.
Ich habe die eneloop Akkus drin, die ewig halten, man kann (das finde ich gut an den Geräten) normale Mignon Akkus verwenden, so kann man einen Reservesatz mitnehmen.
War aber noch nie nötig. Wie man sieht, haben die Geräte schon heavy duty Einsatz hinter sich und haben uns noch nicht im Stich gelassen.
Die Fotos habe ich eben nur kurz geschossen, nur zur Info. Von Boot zu Boot habe die nie benutzt, nur an Land (Fahrrad) oder von Boot zu CP, bei freier Sicht kommt man auch ohne Boost Taste 3-4 km. Bei Bergen oder Häusern dazwischen ist viel früher Schuss aber das sollte Euch bei Boot zu Boot ja nicht stören. Die Gerät sind imho richtig laut, auch in voller Fahrt hörbar.

BRT 27.09.2014 12:44

kleiner Hinweis zum PMR Funk und "getunten Geräten"
 
Liebe Wassersportfreunde,

Funk ist ein schönes Hobby.

Beachtet aber bitte folgenden Tipp/Hinweis!

Quelle: Wikipedia

Die Geräte (PMR-Funk) dürfen in Deutschland eine Sendeleistung von bis zu 500 mW (ERP) aufweisen, was bei sehr guten Bedingungen eine Reichweite von ca. 5 km ermöglicht.

Es sind nur Geräte mit fest angebundener Antenne („integrated antenna“) erlaubt.

Es dürfen nur speziell zertifizierte und für den PMR-Funk zugelassene Geräte verwendet werden, denen der Hersteller eine Konformitätserklärung beifügen muss, in der das Gerät genau beschrieben wird.

Ferner muss die Bedienungsanleitung klare Anweisung zum Gerätebetrieb enthalten. Alle Geräte müssen zudem mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Die Geräte dürfen vom Benutzer technisch nicht verändert werden. Die meisten Geräte sind Handfunkgeräte, vereinzelt gibt es auch Standgeräte im Pultdesign. Mit Störungen durch andere Frequenznutzer muss gerechnet werden, da der Frequenzbereich nicht exklusiv zugeordnet ist (siehe Bundesnetzagentur Vfg 78/2003).



Ich kenne den Spruch: wo kein Kläger, da kein Richter.
Aber an gewisse Regelungen sollten man sich halten.

Emil 27.09.2014 17:13

@Sascha
Wurde hier etwas anderes behauptet ?? Deutlicher als "Exportgerät" kann man kaum werden.
Wird natürlich nur im Ausland betrieben, wenn man in Deutschland das Gerät aus Versehen anschalten würde, wäre das ja ein Ordnunsgwidrigkeit, das wollen wir ja alle nicht und deshalb parken wir ja auch nicht falsch oder fahren zu schnell.

BRT 28.09.2014 09:30

@Emil
Ja, ich weiß, wir Deutschen sind immer 100% gesetzestreue Bürger. :futschlac

Emil 28.09.2014 10:27

Zitat:

Zitat von BRT (Beitrag 383145)
@Emil
Ja, ich weiß, wir Deutschen sind immer 100% gesetzestreue Bürger. :futschlac

:D:D Sehe ich auch so.
Ehrlich gesagt, verstehe ich deshalb Deinen "Zeigefingerpost" :schlaum:schlaumnicht so ganz. Es sind ja erwachsene Menschen hier um Forum und jedem sollten die Konsequenzen von falsch parken oder mit 4,5 Watt zuviel funken klar sein. Ich meine, ohne Versicherung Boot fahren, ohne Rettungsausrüstung/Funk e.t.c. zu fahren, kann da ja weit größere Konsequenzen haben, obwohl es nicht einmal gesetzlich geregelt ist, da wäre ein "Warnhinweis" imho eher angebracht.

Lori 28.09.2014 11:26

Na das stimmt schon, aber die RECHTLICHEN Konsequenzen, wenn man bei Verstößen gegen das Fernmeldegesetz erwischt wird, sind in Deutschland sehr drakonisch und die Strafen empfindlich hoch. :str

TSR-1995 28.09.2014 11:29

Hi Sascha,

vielleicht hätte ich in meine Eröffnungsfrage lieber so schreiben sollen
: :futschlac
Was verwendet Ihr für Funkgeräte im Ausland, wo man mehr als 0,5W bei einem PMR Funkgerät verwenden darf? :zwinkern


Die einzige möglichkeit in Deutschland legal mit mehr als 0,5Watt zu senden, wäre der Amatuerfunk. Hierfür müsste man ungefähr ein halbers Jahr lernen und eine Lizenz erwerben. Die Kosten halten sich im Rahmen, besonders weil die Amatuerfunkgeräte wesentlich billiger sind.

Interessant ist dabei das man meiner Meinung nach, dann keinen UBI bzw. SCR mehr benötigt. Dies benötigt aber noch etwas Nachforschung. Die See- und Binnen Kanäle kann man auf jedenfall einprogrammieren.

Was aber auch sehr interressant ist, das man in Deutschland ein Amatuerfunkgerät wie das Boafeng besitzen darf und den "allgemeinen" Funkverkehr wie PMR Kanäle mithören darf. Lediglich das senden ohne Lizenz ist verboten. Dies ist meines Erachtens aber genau so eine Ordnungswiedrigkeit, als ob man ein getuntes PMR Funkgerät benutzen würde. Was aber nicht heissen soll, das ich hier jemanden dazu anstiften möchten.

Gruß
Thorsten

Emil 28.09.2014 12:04

Zitat:

Zitat von Lori (Beitrag 383154)
Na das auch in de stimmt schon, aber die RECHTLICHEN Konsequenzen, wenn man bei Verstößen gegen das Fernmeldegesetz erwischt wird, sind in Deutschland sehr drakonisch und die Strafen empfindlich hoch. :str

Drakonisch finde ich jetzt eine Eurosumme im zweistelligen Bereich nicht. Zu Zeiten als das noch eine Straftat war, sah das sicher noch anders aus aber auch da war es immer der Fetter vom Schwager vom Nachbarn, der die Strafe zahlen musste.
Ich will hier keineswegs zu einem ordnunsgwidrigen Verhalten aufrufen, meine Verwendunsgzweck ist ja klar.
Zum Thema, ich halte das G9 auch in der D Version für ein robustes Gerät, die erwähnten Vorteile gelten auch für die 0,5 Watt Version. Es ist wasserfest (nicht ganz unwichtig beim Bootfahren). Die erwähnte Austauschbarkeit der Akkus ist gut und die Lautstärke. Hier kann ich nur von meinen relativen Langzeiterfahrungen sprechen. Gilt sicher für viele andere Geräte auch, würde bloß von den 19,95 € Dingern vom Feinkostladen die Finger lassen, wenn es was für robusten Gebrauch sein soll.
Ansonsten einfach mal in die Hand nehmen und testen.

Honky 28.09.2014 12:27

Da hier nun ja rechtliche Aufklärung stattgefunden hat und ja fast ausschliesslich erwachsene Menschen unterwegs sind würde mich einfach wertungsfrei interessieren wie hoch der Vorteil bei einer gemeinsamen Ausfahrt(meinetwegen auch im Ausland)
bei Geräten mit erhöhter Sendeleistung ist.
Mir persönlich ist die Rechtslage nicht soo wichtig da die Nutzung des Gerätes ja doch sehr selten wäre.

Lori 28.09.2014 14:07

AW: Welches PMR Funkgerät für Gruppenfahrten
 
Ach naja...rechtliche Aufklärung ist relativ. Ahnung habe ich ja auch keine und davon viel.:D
Ich meinte das eher allgemein. Da ist es schon so, dass bezüglich Fernmeldegesetz usw. schon kein Spaß verstanden wird, zumindest in der Theorie.

Emil 28.09.2014 14:36

Zitat:

Zitat von Honky (Beitrag 383160)
Da hier nun ja rechtliche Aufklärung stattgefunden hat und ja fast ausschliesslich erwachsene Menschen unterwegs sind würde mich einfach wertungsfrei interessieren wie hoch der Vorteil bei einer gemeinsamen Ausfahrt(meinetwegen auch im Ausland)
bei Geräten mit erhöhter Sendeleistung ist.
Mir persönlich ist die Rechtslage nicht soo wichtig da die Nutzung des Gerätes ja doch sehr selten wäre.

Von 0,5 Watt auf 5 Watt kannst Du ungefähr mit einer Verdoppelung der Reichweite rechnen, so meine Erfahrung. In Theorie, wie beim Funkschein gelernt, spricht man davon, dass zur Verdoppelung der Reichweite eine 4-10 fache Erhöhung der Sendeleistung erforderlich ist, je nach Sendeprinzip und Frequenz. Dass die Sendeanlage bei mehr als 5 Watt (soweit technisch erzielbar) an ihre Grenzen stösst (außerdem wird´s heiß :D:D) ist wohl klar aber 5 Watt kann sie noch gut ab. Über freie See (Sicht) sind 6-8 km kein Problem, wobei wir dann langsam schon in den Bereich der Beeinflussung der Erdkrümmung kommen = 1,96 m auf 5000 m 7,85 m auf 10.000 m. Das bedeutet, dass man bei 5 km schon das Gerät hoch halten sollte und stehen sollte. Kurzwelle und CB Funk haben hier klare Vorteile weil da die Ausbreitung entlang der Erdkrümmung stafindet. PMR hat ein optische Ausbreitung die Wellen stoßen also gegen Hindernisse, optimaler Empfang praktisch nur bei "Sicht" also ohne Hindernisse. Nochmal zu viel gescholtenen UKW Funke (Ferdi bitte nicht meckern), hier haben wir zwar auch Ausbreitung entlang der Erdoberfläche, allerings haben die Landstationen oft Masten von 50-60 oder sogar 80 Metern und stehen noch erhöht, so dass man schon auf 40-50 km kommt, zudem kann man andere Schiffe oder eben die Landstationen als Relais nutzen.


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